Guns and Girls - DVD

DVD Start: 05.02.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 90 min

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Inhalt

Der Chief der Apachen wurde bestohlen. Eine antike Kriegsmaske ist aus seinem Büro im Spielcasino des Stammes verschwunden. Irgendeinem raffinierten Dieb ist es gelungen, das kostbare Artefakt aus dem gesicherten Raum zu klauen. Für ihn selbst völlig überraschend hält jeder sofort den harmlosen John Smith für den Dieb. Plötzlich lauert hinter jeder Ecke und jeder Tür, jedem Baum oder Busch eine zwielichtige Gestalt, die auf die Maske scharf ist. Um der gefährlich gierigen Meute heil zu entkommen, bleibt dem verzweifelten Biedermann nur ein Ausweg: Er muss den Dieb der Maske selbst finden, sonst ist sein Skalp längstens seiner gewesen!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailershow

DVD und Blu-ray | Guns and Girls

DVD
Guns and Girls Guns and Girls
DVD Start:
05.02.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Guns and Girls Guns and Girls
Blu-ray Start:
05.02.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

DVD Kritik - Guns and Girls

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 6/10


Mittlerweile gibt es Tarantinokopien wie Sand am Meer. Und wie es so mit Kopien ist: das Original wird nie oder jedenfalls nur äußerst selten erreicht. Prompt hatte mal jemand eine neue Herangehensweise gefunden und stilprägende Elemente herausgearbeitet, werden sie so oft kopiert, das sie in kürzester Zeit zum Standard werden und alles Frische wie Aufwärmkost aussehen lassen. „Guns and Girls“ gibt sich da alle Mühe, dem Original Rechnung zu zollen ohne wie eine Kopie zu wirken, aber ausgerechnet das Ende ist nicht gut ausgefallen. Was sehr bedauerlich ist, da so der Zuschauer mit einem sehr unguten Gefühl entlassen wird. Der Regisseur Michael Winnick schien sich nicht allzu sicher zu sein und hebt am Ende all die zeitlichen und inhaltlichen Verschachtelungen im Sinne und Stile von „Pulp Fiction“ auf einmal auf und erzählt die ganze Geschichte noch einmal im Schnelldurchlauf, um alle restlichen Fragen zu klären und dem unaufmerksamen Zuschauer endlich Hilfe zu geben. Was beides unnötig ist. Die restlichen Fragen hätten auch mit kleinen, eventuell während des Abspanns eingebauten, Zwischeneinblendungen geklärt werden können. Oder man hätte zumindest zwischendurch schon ein paar Antworten geben können. So ergibt sich am Ende ein überlanger Rattenschwanz, der vollkommen überflüssig ist. Zudem ergeben sich hier einige Überkonstruktionen, die deutlich zu Lasten der Logik gehen, aber immerhin in den Bereich der Parodie verortet werden könnten. Wollte der Regisseur etwa Tarantino huldigen indem er ihn kopierte und dann noch parodieren? Haben die ganzen Epigonen das nicht schon genug getan? Das Ende ist sehr bedauerlich. Vor allem da der Film an sich nicht so schlecht ist. Er hat einige sehr witzige Momente und sorgt für laute Lacher und gute Dialoge. Es werden Rätsel gestellt und der Running Gag mit dem Umdrehen ist sehr gelungen. Damit wird auch ein zentrales Element des Thriller und Actionfilmes persifliert, wobei der satirische Unterton konsequent beibehalten wird. So etwa, dass mal wieder Western- mit Actionelementen verbunden werden und deutlich gemacht wird, dass der Western der Vater des Actionfilms ist. Ein sehr großer Pluspunkt des Films, neben den köstlichen Dialogen, ist die Darstellerin Helena Mattsson. Gut, sie ist eine wandelnde Männerphantasie. Wofür sie nichts kann. Aber sie versteht es, ihrer Rolle der Edgar Allen Poe zitierenden Mörderin immer das gewisse Etwas zu verleihen. Allein diese Frau kann es verstehen, den Film mit einem gewissen Kultstatus zu veredeln. Insgesamt ist der Film jedoch nur gute Unterhaltung mit einigen unvergesslichen Momenten und Dialogen, aber einem sehr schwachen und mutlosen Ende.

Der Ton und das Bild sind gut, als Extras gibt es leider nur den Trailer und eine Trailershow.

Das schwache und mutlose Ende zeigt keine Sicherheit in der Gestaltung und entlässt den Zuschauer mit einem unguten Gefühl. Was schade ist, denn der Film hat seine Momente, vor allem mit Helena Mattsson, und köstliche Dialoge. Eine eher mittelmäßige Tarantinokopie, bei der mehr drin gewesen wäre.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment