Grumpy Cats miesestes Weihnachtsfest ever - DVD

DVD Start: 30.10.2015
FSK: ab 6 - Laufzeit: 83 min

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Inhalt

Grumpy Cat lebt in einem kleinen Tierladen in einem Einkaufszentrum. Doch niemand will die Katze mit nach Hause nehmen, immer werden die anderen Tiere genommen. Kurz vor dem Weihnachtsfest kommt die 12-jährige Chrystal in den Shop und verliebt sich auf der Stelle in die mürrische, kleine Katze. Sie ist auch die Einzige, die Grumpy Cat sprechen hören kann. Und Grumpy Cat ist nie um einen Spruch verlegen und kommentiert das Leben auf ihre eigene ganz spezielle Art. Wird Grumpy Cat schließlich doch noch die wahre Bedeutung von Weihnachten verstehen? Oder wird es, in Grumpys Worten, das "mieseste Weihnachtsfest ever"?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Polyband Medien
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Behind the Scenes, Interview mit Aubrey Plaza, Promo Clips

Video on demand - Grumpy Cats miesestes Weihnachtsfest ever

DVD und Blu-ray | Grumpy Cats miesestes Weihnachtsfest ever

DVD
Grumpy Cats miesestes Weihnachtsfest ever Grumpy Cats miesestes Weihnachtsfest ever
DVD Start:
30.10.2015
FSK: 6 - Laufzeit: 83 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Grumpy Cats miesestes Weihnachtsfest ever

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 5/10


2012 wurde in Arizona die kleine Katze Tardar Sauce geboren. Ihre Besitzerin Tabatha Bundesen veröffentlichte Bilder ihres Tieres im Internet, das innerhalb kürzester Zeit mit seinem mürrischen Gesichtsausdruck als Grumpy Cat weltweit bekannt wurde. Aufgrund der enormen Beliebtheit nahm Ben Lashes, der Bruder der Besitzerin, die Katze unter Vertrag. Seither managt er das Leben des Fellknäuels, das unter einem gentechnisch bedingtem felinem Kleinwuchs leidet, der für den mürrischen Gesichtsausdruck verantwortlich ist. Nicht nur Bücher und zahlreiche Fanprodukte vom T-Shirt bis hin zum Stofftier sind mittlerweile vom Grumpy Cat erschienen. Sogar eine eigene Wachsfigur soll die Mietze bald bei „Madame Tussauds“ in San Francisco bekommen. Das Grumpy auch einen eigenen Film bekommt, war daher nur eine Frage der Zeit.

Tim Hill und Jeff Morris schrieben das Drehbuch für den Fernsehfilm „Grumpy Cat´s miesestes Weihnachtsfest ever“, der am 29. November 2014 seine Weltpremiere feierte. Nun ist der Film endlich in Deutschland erschienen und soll die Fans des mürrischen Fellknäuels in Weihnachtsstimmung versetzen. Das DVD-Cover ist niedlich gestaltet und weist unmissverständlich darauf hin, um wen sich der Weihnachtsfilm drehen soll: Um Grumpy Cat! Das Resultat fällt jedoch wenig befriedigend aus und sorgt beim Zuschauer für einen ebenfalls mürrischen Gesichtsausdruck. Denn so niedlich die Katze auch ist, schafft sie es nicht, den Film zum Highlight werden zu lassen. Aubrey Plaze („Life after Beth“) leiht der mürrischen Katze ihre Stimme, die mit sarkastischen Sprüchen die Handlung kommentiert. Was in den ersten Minuten noch lustig ist, entpuppt sich schnell als störendes Element. Immer wieder wird Grumpy in aberwitziger Maskerade ins Bild geschnitten, wodurch die Handlung regelrecht zerrissen wird. Die Geschichte um die Außenseiterin Crystal, ihrer alleinerziehenden Mutter, zwei depperten Einbrechern und einen nicht minder intelligenten Security Officer, plätschert leider ziemlich belanglos vor sich hin. Sprechende Vögel, Schlangen, Hunde und Mäuse dienen als zusätzliche Sidekicks am Rande, die aber nicht wirklich witzig sind. Auch die kitschigen Weihnachtskulissen, die anfänglich einen leichten Feiertagsflair versprühen, dienen nur als Schmuck am Rande. Wie so meist fallen auch die Figuren in diesem Weihnachtsfilm überzogen aus. Das Ganovenduo erweist sich als einfallslos und ihre Pläne an den Haaren herbeigezogen. Warum der einst nette und engagierte Security Officer plötzlich die Seiten wechselt erschließt sich dem Zuschauer nicht. Und auch so manch eine am Rande erwähnte Nebenhandlung, die dem Film etwas mehr Tiefe hätte verleihen können, wird außer Acht gelassen. Dadurch verkommt „Grumpy Cat´s miesestes Weihnachtsfest ever“ leider zu einem mittelmäßigen Film, der bis auf ein paar Bilder der süßen Mietze leider nicht viel zu bieten hat. Die Bildqualität der DVD ist befriedigend. Die Weihnachtsidylle ist in warme Farben getaucht, die in einigen Szenen etwas blasser erscheinen. Die klaren Bilder sind zwischendurch etwas weich und ein leichter Schleiereffekt macht sich bemerkbar. Die Dialoge und die Stimmen der Tiere sind gut verständlich und klar. Der Hintergrund fällt etwas ruhig aus. Die dynamisch anschwellende Musik füllt den Raum aus, übertönt dabei leider Schritte und kleinere Handlungen der Figuren. Das Bonusmaterial ist mit einem amüsanten Kurzinterview mit Aubrey Plaza bestückt. Neben Promoclips und einem Aufruf zur Ice Bucket Challenge findet man einen sehr kurzen Blick hinter die Kulissen.


Fazit:
„Grumpy Cat´s miesestes Weihnachtsfest ever“ ist der erste große Filmauftritt der weltweit bekannten mürrischen Katze. Leider bietet die minder interessante Geschichte mit ihren überzogenen Figuren nur sehr kurzweilige Unterhaltung. Auch wenn Grumpy mit ihrem Gesichtsausdruck süß in Szene gesetzt wird, kann der Film nicht begeistern.


by Sandy Kolbuch
Bilder © WVG Medien / Polyband Medien




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