Gone - DVD

DVD Start: 28.09.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 92 min

Gone DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD, Blu-ray zum Film

Inhalt

Im neuen Psychothriller GONE entdeckt Jill Parrish (Amanda Seyfried) eines Nachts, dass ihre Schwester Molly (Emily Wickersham) entführt wurde. Jill, die ein Jahr zuvor selbst nur knapp einem brutalen Serienkiller entkommen konnte, ist fest davon überzeugt, dass es sich um den gleichen Täter handelt - doch die Polizei hält sie für geisteskrank. Aus Angst, Molly könnte in zwölf Stunden tot sein, macht sich Jill auf eine atemlose Jagd, die Existenz des geheimnisvollen Killers zu beweisen und das Leben ihrer Schwester zu retten.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Splendid
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- B-ROLL
- Trailer

DVD und Blu-ray | Gone

DVD
Gone Gone
DVD Start:
28.09.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Gone Gone
Blu-ray Start:
28.09.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 95 min.

DVD Kritik - Gone

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 5/10


„Gone“ ist eine wahre One-Woman-Show. Das ist an sich nichts besonderes, da gerade in den letzten Jahren viele Frauen Filme nahezu alleine stemmten und auch und vor allem im Actiongenre zu überzeugen wussten. Hier seien nur Angelina Jolie (u.a. „Tomb Raider“), Jodie Foster („Die Fremde in mir“), Charlize Theron („Aeon Flux“), Kate Beckinsale („Underworld“) oder Milla Jovovich („Resident Evil“) genannt. Dieser Film gehört allein Amanda Seyfried. Und zwar sowohl zum Guten als auch zum Schlechten. Fangen wir dem Guten an: Amanda Seyfried macht in diesem Thriller ihre Sache ziemlich gut und man kann nie wirklich sicher sein, ob nun das, was sie meint, was um sie herum geschieht, wahr ist oder nicht. Zudem wirkt Seyfried doch immer relativ zerbrechlich und ist ätherischer als ihre Kolleginnen, was der Fragilität ihrer Figur sehr gut nahe kommt. Jedenfalls ist Seyfried eine hervorragende Besetzung dafür und der Film rutscht auch nie in das Actiongenre, so dass die Figur auch mit ihrem Können und ihren Fähigkeiten glaubhaft bleibt. Zum Schlechten ist das für den Film, da so gut wie alle Nebenfiguren und Nebencharaktere erschreckend blass bleiben. Sie sind einfach nur Stationen auf dem Weg der Heldin, die ihre Schwester aus den Fängen des Killers retten will, an den niemand außer ihr selbst glaubt. Diese rudimentären Charakteristika könnte man noch wegen eines hohen Tempos hinnehmen. Leider hat der Film das nicht und es ist doch recht merkwürdig, warum es eigentlich nicht funktioniert. Tempo hat er und der Film ist auch leidlich spannend. Aber eben nur leidlich, denn um sich über den Durchschnitt erheben zu können, fehlen dem Film einfach die Überraschungen und Wendungen. Es wird zwar bemüht solche einzufügen und kurzzeitig erwecken diese bei dem Zuschauer auch Zweifel, aber der Film ist dann doch viel zu sehr geradlinig und konventionell gefilmt, um wirklich Zweifel an der Heldin aufkommen zu lassen. Und so sind diese Nebenspuren viel zu schnell und viel zu deutlich als Ablenkungen zu erkennen und so lässt sich das ganze Problem des Filmes in einem Wort zusammenfassen: bemüht. Es ist generell eine gewisse handwerkliche Unsicherheit zu spüren. Als ob man dem Thrillergenre alles ausreizen wollte, sich dann aber doch nicht richtig traut. Und so ist das meiste an dem Film nur schmückendes Beiwerk und Staffage, was nur mühselig die Konventionalität verdecken kann. „Gone“ unterhält zwar, ist aber leider nichts Weiteres als einfach nur nett.

Der Ton und das Bild sind sehr gut. Leider sind die Extras etwas mager ausgefallen. Geboten wird nur eine längere B-Roll (immerhin mit deutschen Untertiteln) und diverse Trailer.

Eine nette kleine Unterhaltung für den Sonntagabend. Amanda Seyfried ist zwar gut besetzt, aber alles andere ist ziemlich bemüht und die Filmemacher verirren sich in den falschen Fährten, die nicht konsequent genug umgesetzt sind. Nett und unterhaltsam. Aber auch anspruchslos.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © WVG Medien / Splendid




Gone - Trailer