Gigantisch - DVD

DVD Start: 21.04.2011
FSK: ab 16 - Laufzeit: 94 min

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Inhalt

Der Matrazenverkäufer Brian (Paul Dano) verliebt sich Hals über Kopf in die bezaubernde und etwas exzentrische Harriet (Zooey Deschanel), die eines Tages in dem Shop in Brooklyn auftaucht und auf einem der schwedischen Luxusbetten einschläft. Um sie für sich zu gewinnen, muss er es mit ihrem großmäuligem Vater (John Goodman) aufnehmen, einem extrem lauten, extrem reichen Kunstsammler mit einem Rückenproblem. Und da gibt es auch noch den mysteriösen Obdachlosen (Zach Galifianakis), der Brian regelmäßig auflauert...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive AG
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Deleted Scenes, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Gigantisch

DVD
Gigantisch Gigantisch
DVD Start:
21.04.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

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DVD Kritik - Gigantisch

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 8/10


Der 28jährige Brian Weathersby arbeitet in einem exklusiven Bettengeschäft. Am Gewinn beteiligt, versucht er möglichst teure Betten an seine Kunden zu verkaufen, ohne diese zu der überteuerten Ausgabe zu zwingen. Bereits seit seiner Kindheit träumt er davon, ein asiatisches Baby zu adoptieren. Da er jedoch unter 30 und nicht verheiratet ist, muss er sich damit abfinden, auf der Warteliste zu landen. Als der Geschäftsmann Al Lolly bei ihm ein Bett kauft, dass kurz darauf von dessen Tochter Harriet (genannt Happy) bezahlt wird, verliebt er sich in sie. Happy erwidert seine Gefühle und die zwei finden sich schnell in einer unkonventionellen Beziehung wieder, in der auch die Familien eine große Rolle spielen.

Vor zwei Jahren startete der Film, der etwas anderen Art und Weise einer Liebeskomödie, in den USA. In Deutschland kommt er nun erstmals auf DVD in den Handel.
Brian wird als Junge der Mittelschicht eingeführt, der einem einfachen Job nachgeht. Sein 80jähriger Vater und dessen Mutter stehen stets hinter ihm und auch die zwei Brüder, die angesehene Jobs haben, kümmern sich stets um den Nachzügler. Happy hingegen kommt aus der gehobenen Gesellschaft. Ihr Vater Al ermöglichst ihr jede Ausbildung, auch wenn der Erfolg zu wünschen übrig lässt. Zu ihrer Mutter hat sie wenn nur telefonischen Kontakt und auch ihre Schwester ist eher eine nervige Bekannte, statt einer liebende Verwandte. Obwohl die Beiden scheinbar keinerlei Gemeinsamkeiten haben, ergänzen sie sich, auch wenn der Funke nicht offensichtlich überzuspringen scheint. Und beide sehnen sich unbewusst nach einer anderen Art von Familie.
Paul Dano verkörpert den Träumer Brian, der sich stets seinen Träumen bewusst ist. Zooey Deschanel spielt die ziellose und vor allem planlose Happy, die ihren Platz im Leben noch zu suchen scheint. John Goodman, der mittlerweile in die Jahre gekommen ist, mimt mit sehr trockenen Humor ihren Vater.
Der Film überzeugt durch die eingestreuten Gags. So wird Goodman alias Al, wegen eines Rückenleidens im Liegen, in einem speziell umgerüsteten Auto transportiert. Die Limousine wirkt wie ein Leichenwagen, was jedoch niemand zu bemerken scheint. Und auch das Treffen von Brians Bruder, bei dem die Adoption via Schwarzmarkt besprochen wird, ist sehr skurril. Nicht zuletzt, weil die anwesenden Geschäftspartner, diese bei einer Genitalmassage besprechen. In diese Sparte kann auch Brians Freund Larry gesteckt werden, der in seinem Forschungslabor das Leben der Ratten erforscht und diese, beim Mixen erfundener Getränke, auf die Menschen überträgt.
Warum der Film erst ab 16 Jahren geeignet ist, ist fragwürdig. Es gibt keinerlei `harte Szenen`, die verschwiegen werden müssten. Die einzige sexuelle Verbindung zwischen Brian und Happy findet im Auto außerhalb des Zuschauer-Sichtfeldes statt. Lediglich der Überfall eines Obdachlosen, der Brian kurz darauf im Wald erschießen will und den er letztendlich bei einem zweiten Angriff aus Notwehr ersticht, ist wenig spektakulär und trägt auch nicht zur Erzählung bei.
Auch wenn die Handlung sehr einfach gestrickt und der Plot vorhersehbar ist, wird der Film in keiner Minute auch nur annähernd langweilig. Die Liebeskomödie wird hier einmal ganz nüchtern ohne viele Wort und große Taten geschildert. Und dennoch wirkt sie. Wenn sich Brians Wunsch am Ende durch die Adoption eines kleinen Mädchen erfüllt und Happy plötzlich zur Familie gehört, ist das Happy End da, auch wenn es sich langsam angeschlichen hat.


by Sandy Kolbuch
Bilder © Alive AG