Gegen jeden Zweifel - DVD

DVD Start: 24.09.2010
FSK: ab 16 - Laufzeit: 104 min

Gegen jeden Zweifel DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

3,97 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD, Blu-ray zum Film

Inhalt

Bezirksstaatsanwalt Mark Hunter (Michael Douglas) ist nur nicht ein alter Hase, sondern auch ein Fuchs, wenn es darum geht, seine Verurteilungsrate hoch zu halten. 70 des Mordes Beschuldigte hat er in Folge hinter Gitter gebracht. Diese feine Bilanz macht ihn zum aussichtsreichsten Kandidaten auf den Posten des Gouverneurs. Nur der ehrgeizige TV-Lokalreporter C.J. Nicholas (Jesse Metcalfe) vermutet, dass der Staatsdiener mit gezinkten Karten spielt. Er beißt sich in einem Mordfall fest und ist nicht nur davon überzeugt, dass Hunter den falschen Mann anklagt, sondern er auch noch Beweise manipuliert, um seine Traumquote zu halten. Als die Karriere des Reporters den Bach runter zu gehen droht, setzt er alles auf eine Karte und greift gemeinsam mit seinem Partner Corey Finley (Joel Moore) zu drastischen Maßnahmen. Die beiden fingieren Beweise, die C.J. als Hauptverdächtigen eines Mordfalles erscheinen lassen. Die Fälschungsaktion dokumentieren sie per Videokamera, um Hunter vor Gericht bloß zu stellen...

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Gegen jeden Zweifel

DVD
Gegen jeden Zweifel Gegen jeden Zweifel
DVD Start:
24.09.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 104 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Gegen jeden Zweifel Gegen jeden Zweifel
Blu-ray Start:
24.09.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 108 min.

DVD Kritik - Gegen jeden Zweifel

DVD Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 5/10


Jeder, der Lust hat den RTL oder SAT 1-Event-Thriller des Monats mit einer Hollywoodgröße zu schauen, trifft bei diesem Film die richtige Wahl. Es ist erschreckend zu sehen, dass Michael Douglas mittlerweile auch eine Hollywoodlegende, wie sein Vater Kirk Douglas, bei solch einem Schrott mitmacht. Das war der schlechteste sogenannte Justiz Thriller, den ich in den letzten Jahren gesehen habe. Aber zuerst zur Filmhandlung:

Der aufstrebende TV-Lokalreporter C. J. Nicholas (Jesse Metcalfe) ist auf der Suche nach einer Geschichte, die ihn ganz nach oben bringt. Er ist der Meinung, dass der Staatsanwalt Mark Hunter (Michael Douglas), der kurz davor steht sich den Gouvaneurposten zu erarbeiten, mit unlauteren Mitteln seine Fälle gewinnt. Mark Hunter hat eine Serie von gewonnen Fällen hingelegt, die bei C. J. Nicholas den Verdacht erwecken, dass der Staatsanwalt Beweise manipuliert. Der junge Reporter macht sich an die Assistentin (Amber Tamblyn) Mark Hunters heran, die Beiden kommen sich näher und C. J. nutzt die Beziehung um an Beweismaterial heranzukommen, dass Hunter überführen könnte. Gleichzeitig kommt er auf die Idee selbst ein Verbrechen vorzutäuschen, dass für den Staatsanwalt so perfekt wäre und dieser darauf anspringen muss, um seine Theorie zu untermauern. Die Geschichte nimmt ihren Lauf....

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ansich würde die Handlung interessanten Stoff bieten um einen Film aller „Die Firma“ oder „Das Leben des David Gale“ abzugeben, leider wurde hier alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Der Regisseur Peter Hyams, bekannt für filmische Verbrechen wie „The Sound of Thunder“ oder „Das Relikt“, ist in dem Genre des Thrillers kein Stück Zuhause. Die einzigsten passablen Filme, die Mrs. Hyams abgeliefert hat, waren actionlastige Werke wie „Sudden Death“ oder „End of Days“, die beiden letzteren sind dann aber auch nur als gut zu bewerten, wenn man Fan von Arnold Schwarzenegger oder Jean Claude Van Damme ist. Was „Gegen jeden Zweifel“ angeht, hege ich starke Zweifel, dass ich mir jemals wieder einen Film angucken werde, der von Peter Hyams im Thriller-Genre gedreht wurde. Die ganze Inszenierung dieses Werkes wirkt wie eine TV-Event-Film-Produktion von RTL oder SAT1. Alles in diesem Film schreit nach Durchschnitt, schlecht, Seifenoperähnlich, die Chemie der Schauspieler stimmt kein Stück. Und was die eigentlichen Hauptdarsteller angeht, sprich Jesse Metcalfe und Amber Tamblyn, sind diese Beiden vollkommen fehlbesetzt. Man nimmt ihnen die Charaktere, die sie darstellen sollen, einfach nicht ab. Was Jesse anbelangt, er wirkt hier völlig überfordert, obwohl er sich Mühe gibt aber letztendlich hilft ein hübsches Gesicht auch nicht weiter. Michael Douglas fliegt hier auf Autopilot, so wie zuletzt des Öfteren. Ich habe auch schon seit den Achtzigern nicht mehr das Stilmittel gesehen, dass man Szenen musikalisch untermalt während die Protagonisten unhörbare Dialoge austauschen, um dann weiterhin musikalisch untermalt zur nächsten Szene zu springen. Diese Vorhergehensweise ist veraltet und wurde in Serien wie „Hotel“ oder dem „Denver Clan“ nach meinem Wissen das letzte Mal zelebriert. Das zeugt von der Unfähigkeit des Regisseurs, der in einem Thriller versuchen sollte, Spannung zu erzeugen aber mit solchen Wischi-Waschi-Szenen diese komplett nimmt. Heutzutage hat jeder Möchtegern-Thriller einen Surprise-Twist oder eine Aha-Auflösung, so etwas gibt es in diesem Film nicht. Jedes weitere Wort über diesen Film wäre Zeitverschwendung. Die Tonqualität war ausreichend, die Bildqualität gut. Das einzigste was man hervorheben muss, sind die Extras. Die witzigerweise für solch einen Film mit gut zu bewerten sind.

3,97 € jetzt kaufen

by Marc Engel
Bilder © Koch Media Home Entertainment