Gallows Hill - Verdammt in alle Ewigkeit (Uncut) - DVD

DVD Start: 04.12.2014
FSK: ab 16 - Laufzeit: 84 min

Gallows Hill - Verdammt in alle Ewigkeit (Uncut) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der Witwer David (Peter Facinelli) fliegt mit seiner neuen Verlobten Lauren (Sophia Myles) nach Kolumbien, um seine Teenage-Tochter Jill (Nathalia Ramos) zurückzuholen, die von zu Hause weglief. Nach einem Autounfall stranden sie in einer dubiosen Raststätte, wo sie bald erfahren, dass der alte Besitzer ein junges Mädchen im Keller gefangen hält. Die Entscheidung der Familie zieht ungeahnte Konsequenzen nach sich. Eine Gruppe von Hexen wird bei einem Ritual gestört und verraten. Die Hexen verfluchen daraufhin das kleine Örtchen Gallows Hill.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Gallows Hill - Verdammt in alle Ewigkeit (Uncut)

DVD
Gallows Hill - Verdammt in alle Ewigkeit (Uncut) Gallows Hill - Verdammt in alle Ewigkeit (Uncut)
DVD Start:
04.12.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 84 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Gallows Hill - Verdammt in alle Ewigkeit (Uncut) Gallows Hill - Verdammt in alle Ewigkeit (Uncut)
Blu-ray Start:
04.12.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.
Gallows Hill - Verdammt in alle Ewigkeit (Uncut) (3D Blu-ray) Gallows Hill - Verdammt in alle Ewigkeit (Uncut) (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
04.12.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

DVD Kritik - Gallows Hill - Verdammt in alle Ewigkeit (Uncut)

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 0/10
Ton: | 0/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 7/10


Miste keinen Keller aus - In den letzten Jahren machte nicht nur der französische Horrorfilm auf sich aufmerksam, sondern auch zunehmend der spanische. Waren die iberischen Produktionen vor allem in den 1970ern reine Exploitationfilme, die qualitativ zwar nicht berauschend aber unterhaltsam waren („Die Nacht der reitenden Leichen“ und ihre Fortsetzungen zum Beispiel), können die letzten Outputs durchgehend überzeugen. Nicht zuletzt nach „Rec“ und seinen beiden Fortsetzungen und „Das Waisenhaus“ kommen einige vielversprechende neue Themen und deren Gestaltung auch auf den deutschen Markt. Dabei haben die Produzenten auch zunehmend die internationale Vermarktung im Blick. „Gallows Hill“ wurde etwa auf Englisch als auch auf Spanisch gedreht und deckt so eine größere Vertriebsmöglichkeit ab. Zudem ist der Handlungsort mit Kolumbien ein Schauplatz, der in dem Genre noch nicht allzu oft genutzt worden war. Auch wenn aus dem nichts gemacht wird. Dafür werden gleich mehrere Elemente des Gothic Horrors benutzt. Ein Mann ist mitsamt seiner Verlobten nach Kolumbien gefahren, um dort seine Tochter zu finden und nach Hause zur Hochzeit zu bringen. Deren Tante, eine Journalistin, und ihr Freund schließen sich dem kleinen Trupp an. Während eines Sturms, genregerecht mit Blitz und Donner, geschieht ein Unfall und die Reisegesellschaft muss in einem alten stillgelegten Hotel Unterschlupf finden. Da erwartet man schon fast, dass der Hotelbesitzer entweder Norman Bates heißt oder bucklig ist und sich als Igor vorstellt. Jedenfalls ist das schön schaurig und die Erwartungen dehnen sich in verschiedene Richtungen. Ist der Mann ein Massenmörder? Spukt es da? Stattdessen kommt ein kleiner Ausflug in das Torture-Porn-Genre. Die kleine Familie stellt fest, dass der Mann in seinem Keller ein kleines Mädchen gefangen hält. Entsetzt über solch eine Untat wird das Mädchen befreit und der Mann stattdessen festgesetzt. Das hätte man mal lieber bleiben lassen sollen. Denn hier ist das Innovative: das Mädchen ist nicht unschuldig, sondern eben der Hort des Bösen. Fortan geschehen einige zunehmend merkwürdige Dinge, wobei sich hier der Regisseur keine Zeit nimmt, um eine Gruselatmosphäre entstehen zu lassen. Stattdessen zieht er ziemlich schnell die Schrauben an und es wird mehr auf Adrenalin gesetzt denn auf Spannung und Atmosphäre. Da kommen einige sehr gelungene Effekte zum Tragen und es wird teilweise auch blutig. In dem kleinen Familienverbund, modern aufgefasst als Patchworkfamilie, hat jeder seine kleinen Geheimnisse, die zum Ausbruch kommen. Aber der dramaturgisch gelungenste Kniff ist die Tatsache, dass das Böse eigentlich nicht bekämpft werden darf. Denn wenn der Körper stirbt, kann der Geist von dem Mörder Besitz ergreifen. Und wie soll man sich wehren, wenn eben das nicht förderlich ist? Ein gelungener Kniff, der nicht nur die Protagonisten Nägel kauen lässt. Indem aber mehrere stilistische Eigenheiten gleich dreier Subgenres genommen werden, werden kein einheitlicher Stil und keine eigene Handschrift gefunden, was dem Film ein bisschen abträglich ist. Dennoch spannend und lohnenswert und ein würdiger Beitrag zu den letzten spanischen Genreproduktionen.

Da hier ein Pressescreener ohne Extras und mit verminderter technischer Qualität vorlag, können keine Aussagen bezüglich der Extras, dem Bild sowie dem Ton gemacht werden. Zumindest die Vorabpressung hatte da Mängel, aber das ist kein Kriterium für die letztliche Kaufversion, so dass hier die Wertungen entfallen.

Einige Genreelemente werden passend umgedreht, was nicht nur für kurzfristige Überraschungen sorgt, sondern auch Spannung schafft. Ein atmosphärischer Horrorfilm, der sich aber etwas seinen Stil sucht.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film