Für immer Liebe - DVD

DVD Start: 21.06.2012
FSK: ab 0 - Laufzeit: 100 min

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Inhalt

Paige (RACHEL McADAMS) und Leo (CHANNING TATUM) sind frisch verheiratet und schwer verliebt. Doch nach einem Autounfall erwacht Paige aus einem Koma und kann sich an nichts mehr erinnern – auch nicht mehr an ihren Mann Leo. Der lässt fortan nichts unversucht, um das Herz seiner Frau wieder aufs Neue zu erobern.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Spanisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Kommentar des Regisseurs
- Entfallene Szenen
- Gag Reel

DVD und Blu-ray | Für immer Liebe

DVD
Für immer Liebe Für immer Liebe
DVD Start:
21.06.2012
FSK: 0 - Laufzeit: 100 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Für immer Liebe Für immer Liebe
Blu-ray Start:
21.06.2012
FSK: 0 - Laufzeit: 104 min.

DVD Kritik - Für immer Liebe

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Wenn Hollywoods Muskelprotze Gefühle zeigen müssen, stoßen die meisten schnell an ihre (mimischen) Grenzen. Die geschlagene Faust liegt ihnen seither mehr als das gesprochene Wort. Channing Tatum („21 Jump Street“, „G.I. Joe - Die Abrechnung“), derzeit einer der angesagtesten Newcomer der Traumfabrik, ist da keine Ausnahme. In Hau-Drauf-Rollen („Fighting“) macht er dank beeindruckender Physis eine ordentliche Figur. Seinen Waschbrettbauch darf der 32-jährige Ex-Stripper auch in der tragischen Hochglanz-Romanze „Für immer Liebe“ zur Genüge präsentieren. Mag das weibliche Zielpublikum angesichts dessen jubeln, einen ganzen Film trägt die Fleischbeschau nicht.

Aber den mediokren Eindruck des Regiedebüts von Michael Sucsy allein seinem männlichen Hauptdarsteller anzukreiden, wäre unfair. Dafür ist die „inspired by true events“ Story viel zu steril inszeniert, wird der Plot zu durchsichtig erzählt, werden Konflikte zu holzschnittartig und oberflächlich abgehandelt und banale Allgemeinplätze a la „Augenblicke machen aus wer wir sind“ serviert. Das ist umso ärgerlicher, als dass die Ausgangssituation durchaus interessante Ansätze bietet: Nach einem Autounfall liegt Paige Collins (macht große Augen: Rachel McAdams) im Koma und kann sich anschließend nicht mehr an Ehemann Leo (Tatum) und die fünf gemeinsamen Jahre erinnern. Woran sie sich – aus dramaturgischen Gründen – erinnert, ist die vermeintlich glückliche Zeit vor Leo, als sie noch Kontakt zu ihren Eltern Bill und Rita Thornton (Sam Neill und Jessica Lange) hatte, Jura studierte und mit Jeremy (Scott Speedman) verlobt war.

Fortan entwickelt sich ein „Gedächtnis-Kampf“ um Paige, bei dem Leo versucht, sich an sein Ehe-Gelöbnis zu halten (daher der Originaltitel „The Vow“) und seine Frau nicht zu verlieren, während die Thorntons und Ex-Lover Jeremy Paiges Blackout für einen gemeinsamen Neustart ausnutzen wollen. Doch waren das frühere Leben und die Zeit im Elternhaus wirklich so heil und unbeschert? Oder gab es Gründe für die jahrelange Funkstille? Und was legt uns der deutsche Verleihtitel „Für immer Liebe“ nahe? Man muss wirklich kein Prophet sein, um sich das Ende dieser edel gefilmten Schnulze auszumalen. Trotz aller Dramatik ist das Ganze hübsch anzuschauen und leicht verdaulich. Nur wirklich berührend oder gar warmherzig ist es nicht. Dafür bleiben einem Leo und Paige trotz aller „Parkzonen-Kompatibiliät“ und Pralinen-Roulettes zu fremd.

Als Extras liefert die DVD Trailer, Gag-Reel und vier entfallene, deutsch untertitelte Szenen – von denen allein die dritte sehenswert ist, in der sich Leo und Rita über Paige unterhalten. Im ebenfalls untertitelten Audiokommentar von Michael Sucsy enthüllt der Regisseur unter anderem, dass ihn seine Freunde zur Nacktszene von Channing Tatum gedrängt haben und dass der Adonis ein Scherzbold ist, der gerne Maskenbilder beißt. Und was es mit einer so genannten „Schwanzsocke“ auf sich hat…

„Für immer Liebe“ liefert ästhetischen Kitsch, der die tragische Tiefe der Geschichte nicht ausschöpft und damit das Herz der Zuschauer allenfalls streift.

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by Florian Ferber
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment