Fremd Fischen - DVD

DVD Start: 10.11.2011
FSK: ab 12 - Laufzeit: 108 min

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Inhalt

Karriere, Loyalität zur besten Freundin, Torschlusspanik und Fischen in verbotenen Gewässern – willkommen in der Welt einer modernen 30-Jährigen!
Das Leben in New York könnte für Rachel so schön sein. Als Anwältin muss sie zwar häufig Überstunden schieben und ihr Chef ist ein ziemlicher Tyrann. Aber dafür, dass sie kurz vor der magischen 30 steht, sieht sie doch top aus und hat darüber hinaus in Darcy eine richtig gute Freundin. Zum absoluten Glück fehlt eigentlich nur noch der richtige Mann. Aber dann landet Rachel nach ihrer Geburtstagsparty ausgerechnet mit ihrem Studienfreund Dex, dem zukünftigen Ehemann von Darcy, im Bett. Wie konnte das bloß passieren? In nur wenigen Wochen ist seine Hochzeit mit Darcy und Rachel soll die Brautjungfer sein. Fremd fischen bei ihrer besten Freundin? Das passt so gar nicht zu Rachel oder etwa doch?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Making Of
- Entfernte Szenen
- Gag-Reel
- Featurettes
- Interviews
- B-Roll
- Trailer & TV-Spots

Video on demand - Fremd Fischen

DVD und Blu-ray | Fremd Fischen

DVD
Fremd Fischen Fremd Fischen
DVD Start:
10.11.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 108 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Fremd Fischen Fremd Fischen
Blu-ray Start:
10.11.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 113 min.

DVD Kritik - Fremd Fischen

DVD Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 10/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 4/10


„Fremd Fischen“ ist nach „Animal – Das Tier im Manne“ und „The Girl next Door“ der dritte Spielfilm von Regisseur Luke Greenfield und basiert auf dem gleichnamigen Bestseller der New Yorker Autorin Emily Griffin. Luke Greenfield dreht zwar romantische Komödie, er versucht aber auch, diese so zu gestalten, dass auch Männer ihre Freude an dem Werk haben. Da ich die Vorgänger nicht kenne, kann ich das nur auf „Fremd Fischen“ beziehen und muss mich wundern, weil offenbar die Männerfreude darin besteht, Frauen total bescheuert dastehen zu lassen. Auf der einen Seite steht hier Darcy (gespielt von Kate Hudson), die den ganzen Film eine „Ich bin die Beste und alle lieben nur mich“-Attitüde vor sich her trägt – das auch wirklich überzeugend. Dazu trägt bei, dass sie in ihrer Wohnung nicht Fotos von Freunden oder ihrem Liebsten hängen hat, sondern ein riesiges Poster von sich selbst – und zwar nackt! Allerdings ist diese Art auch sehr nervtötend, wenn sie zum x-ten Mal Sprüche wie „Du warst ja immer neidisch auf mich“ von sich gibt. Was zu Beginn des Filmes noch lustig ist, wird mehr und mehr anstrengend und irgendwann wünscht man sich nur noch, dass Darcy für immer verschwindet. Ebenso bei Rachel (Ginnifer Goodwin), die seit Ewigkeiten in den angehenden Ehemann von Darcy, Dex (Colin Egglesfield), verliebt ist. Ihr ist in dieser romantischen Komödie der Part der stets zurücksteckenden Frau hingewiesen, nur lieb und gut ist und die - OH MEIN GOTT - mit 30 noch nicht verheiratet ist und nun Sätze wie „Jetzt kannst du aber nicht mehr so wählerisch sein“ anhören muss. Dieses „mit 30 ist man als Frau alt“ wird so oft breit getreten, dass man Regisseur Luke Greenfield Methode vorwerfen kann. Dies kann ein Grund sein, warum ich, je länger „Fremd Fischen“ andauerte, immer aggressiver wurde. Ich wollte nicht nur diese zwei unsympathischen Frauen ständig schütteln, ich wollte ihnen auch bei Sätzen wie „ich bin 30 – ich bin eine alte Jungfer – ich kaufe mir eine Katze“ den Mund zu halten. Immerhin, Dex ist auch nicht viel besser. Wie ein Waschlappen lässt er sich durch den Film manövrieren und steht bis zum Ende nicht zu dem, was er wirklich will. Wenn dann das Happy End kommt (und natürlich kommt es), dann verspürt man keine Freude - es ist einfach egal. Hier haben einfach zwei schwache Menschen zusammen gefunden.

„Fremd Fischen“ ist nach den üblichen Genre-Motiven aufgezogen – zwei verlieben sich aber finden erst nach langem Hin und Her und mit etlichen Hindernissen zu einander – aber insgesamt so langweilig und ohne jegliche Spannung, dass selbst das Starren auf einen leeren Fernsehbildschirm erfrischender gewesen wäre.

Die Bildqualität ist gut, hier kann nichts Negatives gesagt werden. Beim Ton gibt es zwischendurch merkwürdige Effekte, es klingt, als würde alles „gedämpft“. Aber das mag auch an der Presse-DVD gelegen haben.

Bei den Extras wurde wahrlich nicht gespart. Angefangen mit einem Making of über geschnittene und verpatze Szenen, zu Interviews mit den Hauptdarstellern, dem Regisseur und Produzentin Hilary Swank, Featurettes mit Anmachtipps und Erklärungen, auf was sich der Originaltitel „Something borrowed“ bezieht, bietet die DVDs einiges.

Fazit: Weder lustig noch romantisch, garniert mit furchtbar anstrengenden Darstellern.


by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Universal Pictures




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