Frances Ha - DVD

DVD Start: 03.12.2013
FSK: ab 6 - Laufzeit: 82 min

Frances Ha DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Brooklyn. Frances. Tanz. Es ist ihre Stadt, sie ist Mitte/Ende 20, sie will immer weitertanzen, von Apartment zu Apartment, von Mann zu Mann, durchs Leben. Am liebsten an der Seite von Sophie, am liebsten auch beruflich. Dann taucht Benji auf, alles könnte anders werden. Aber soll es das?

Rasant, turbulent, witzig, schrill: Der Film ist wie das Leben seiner Protagonistin. Im ständigen Fluss, ohne zu wissen, was als nächstes passiert. Balancierend zwischen dem Verlangen nach Freiheit und dem Bedürfnis nach Sicherheit.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment / MFA Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | Frances Ha

DVD
Frances Ha Frances Ha
DVD Start:
03.12.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 82 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Frances Ha Frances Ha
Blu-ray Start:
03.12.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 82 min.

DVD Kritik - Frances Ha

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 8/10


In vielen Jahrzehnten gab es einen Film, der ein realistisches Bild der jeweiligen Generation lieferte. So spiegeln Filme wie "Breakfast Club" (1985) und "Clerks - Die Ladenhüter" (1994) die Stimmung jener Zeit perfekt wider. "Frances Ha" (Originaltitel: "Frances Ha", USA, 2012) wirft, wie auch der deutsche Film "Oh Boy" (2012), einen authentischen und charmanten Blick auf die jetzige junge Erwachsenen-Generation, die in einem Meer von Möglichkeiten zu ertrinken scheint.
v Frances (Greta Gerwig) ist Tänzerin, lebt mit ihrer besten Freundin, Sophie (Mickey Sumner), in einer gemeinsamen Wohnung in New York und hat ständig Geldsorgen. Als Sophie sich eine andere Wohnung sucht und auch ihre Beziehung auseinandergeht, beginnt für Frances eine Zeit der Suche nach einer neuen Wohnung, nach guten Freunden und einer Zukunft. Dabei schwankt sie zwischen diversen Optionen hin- und her und muss sich schlussendlich für einen Weg entscheiden.

Mit einem kleinen Budget entstand der Independent-Film "Frances Ha". Die Regie übernahm Noah Baumbach (bekannt für "Greenberg" (2010)). Das Drehbuch von ihm und der Co-Autorin Greta Gerwig besticht durch Authentizität und Humor. Die Geschichte selbst erscheint wie aus dem Leben gegriffen. Der Zuschauer begleitet Frances auf ihrer Suche nach einer passenden Zukunft. All die Stolpersteine und Fettnäpfchen, die sie dabei mitnimmt, wurden ohne allzu großen Fremdschäm-Faktor in Szene gesetzt. Auch ihre Unsicherheit und ihr Zögern erscheinen plausibel. Zudem wurden die Liebeswirrungen aller Beteiligten stimmig und realistisch eingefangen. Trotz des bekannten Sujets und den doch teils recht problematischen Ereignissen und Entwicklungen ist der Film nicht negativ inszeniert. Der gute und dialogbasierte Humor zieht sich durch den ganzen Film und prägt dabei die Stimmung ungemein. Er zeigt uns ein normales und mit Problemen behaftetes Leben und wie man es mit einer guten Portion Humor meistert. Dabei rutscht der Film nie ins Kitschige ab und liefert auch ein passendes Ende. Der Film wurde komplett in schwarz-weiß gedreht, was aber nicht gewollt, sondern passend aussieht. In den besten Momenten erinnern die Aufnahmen der Straßenzüge New Yorks an die Woody Allen-Filme der 70er Jahre. Untermalt wird der gesamte Film mit einer stimmigen und wunderschönen Songauswahl. David Bowies "Modern Love" scheint dabei den gleichen Herzschlag wie der Film zu besitzen. Auch auf der schauspielerischen Ebene kann der Film überzeugen. Neben Greta Gerwig, die man aus Filmen wie "To Rome with Love" (2012) und "Arthur" (2011) kennt, wurde der Film mit talentierten Darstellern besetzt. Gerwig selber ist die perfekte Verkörperung von Frances. Mit viel Humor, Sensibilität und Kampfgeist ausgestattet, verleiht sie der Figur enorme Tiefe und Sympathie. So kann der Film in allen Belangen überzeugen und man hofft auf weitere gemeinsame Projekte von Baumbach und Gerwig. 

Fazit: Der Film "Frances Ha" besticht als stimmiges Portrait der Praktikumsgeneration dieser Zeit. Zudem kann er mit seinen Schauspielern, der hervorragenden Musik und den stimmigen Bildern punkten. Insgesamt sind dem Regisseur und Drehbuchschreiber Noah Baumbach sowie der Co-Autorin Greta Gerwig ein bewegender und authentischer Film gelungen.

by Doreen Matthei
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment / MFA Film