Faster - DVD

DVD Start: 25.08.2011
FSK: ab 18 - Laufzeit: 94 min

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Inhalt

Nach zehn Jahren im Gefängnis hat Driver (DWAYNE JOHNSON) nur ein einziges Ziel: den Mord an seinem Bruder zu rächen, der während eines verpfuschten Banküberfalls, der zu seiner eigenen Verhaftung führte, zu Tode kam. Als freier Mann macht sich Driver mit einer tödlichen To-do-Liste in der Hand auf, seine Mission zu erfüllen. Doch dabei heften sich bald zwei Männer an seine Fersen: ein altgedienter Cop (BILLY BOB THORNTON), der nur noch wenige Tage von seiner Pensionierung entfernt ist, und ein junger, egozentrischer Auftragsmörder (OLIVER JACKSON-COHEN), der ein Faible für die Kunst des Killens hat und glaubt, in Driver endlich einen ebenbürtigen Gegner auf Augenhöhe gefunden zu haben. Der Jäger wird zum Gejagten. Auf dem Weg, sich bis zum Ende seiner Liste durchzuarbeiten, heißt es für Driver töten oder getötet werden. Und je weiter er auf seiner Mission vorankommt, desto mysteriöser wird der Mord an seinem Bruder. Neue Hinweise deuten darauf hin, dass Drivers Todesliste möglicherweise nicht ganz vollständig ist...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Alternatives Ende und Entfallene Szenen mit Einführungen vom Regisseur

DVD und Blu-ray | Faster

DVD
Faster Faster
DVD Start:
25.08.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 94 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Faster Faster
Blu-ray Start:
25.08.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 98 min.

DVD Kritik - Faster

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 8/10


Einsamer Rächer mal anders
„Faster“ ist auf den ersten Blick eine typische Rachestory, die man schon tausend Mal gesehen hat. Ein gerade aus der Haft entlassener böser Bube macht sich daran, die Mörder eines Verwandten zu jagen und zu töten und muss sich gegen die Polizei und Profikiller erwehren. Das ist in groben Zügen auch die Story von „Faster“ und liefert erst einmal nicht sonderlich viel Anreiz für den Film. Auch Dwayne Johnson ist nicht gerade jemand, der einen unbedingt in den Film treiben würde. Bestenfalls wurde er in manchen Filmen wie in seinem Debüt „Die Mumie kehrt zurück“ geduldet und in „The Scorpion King“ übernehmen die Muskeln sämtliches Schauspiel. Angesichts der limitierten Ausdrucksmöglichketen von „The Rock“ (sein Künstlername als er noch Wrestler war) waren seine späteren Filme auch eher Durchschnitt. „Faster“ hingegen überrascht in jeder Hinsicht. Positiv. Dwayne Johnson war noch nie so gut. Allein die erste Szene, in der er in seiner Gefängniszelle auf und ab läuft, schwer atmend und Fäuste ballend, zeugt von so viel eingesperrter Energie und Wut, dass der Bildschirm brennt. Auch seine mühsam zurückgehaltende Energie während des Gespräches mit dem Direktor schafft Spannung, die sich dann dadurch entlädt, dass unser Held nach Verlassen der Anstalt einfach anfängt zu rennen. Somit kostet er nicht nur die Freiheit aus, sondern kann auch seiner eingesperrten Energie ihren Lauf lassen. Das Tier ist entfesselt und er kann es kaum erwarten, Rache zu nehmen. Aber nicht nur in der Körpersprache überzeugt Johnson hier, sondern auch in einer sehr einfühlsamen Szene zeigt er, was in ihm steckt. Fans mögen geschockt sein, aber er weint sogar. Aber zurück zur eigentlichen Story. Auch diese überrascht. Die Filmemacher wissen, dass die Story uralt ist. So machen sie genau das richtige und spielen mit den Erwartungen der Zuschauer. Manche Szenen laufen nicht so ab wie gedacht und manche Figuren sind nicht das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. So bekommt man etwa den Eindruck bei einer langen und geschickten Einführung einer Figur, dass er der Drahtzieher des damaligen Verbrechens sein könnte und damit das Hauptopfer von Johnson. Fotos an der Wand, das Haus, die Einrichtung, die Narben am Bein des Mannes und seine morgendlichen körperlichen Übungen, eine schlafende junge hübsche Frau im Bett, erzählen schon mehr als tausend Wörter. Doch die Erwartungen werden verschoben: dieser Mann ist nicht nur ein erfolgreicher Industrieller, der sich vom Verbrechen nährt, sondern ein Profikiller. Gerade diese Figur verleiht dem Film einen gewissen Kick, da sie nicht nur psychopathisch, sondern auch absolut unvorhersehbar ist und für manche Überraschungen sorgt. Eine der besten Killerfiguren der Filmgeschichte. Das erhöht die Spannung in nicht unbeträchtlichem Maß und die sehr gute Action und die gelungene Regie trägt dazu bei. Was dem Film aber etwas wirklich Besonderes verleiht sind die Charaktere. Von ausnahmslos jedem einzelnen möchte man als Zuschauer mehr erfahren. Manche tauchen nur kurz auf, aber die Neugier und die psychologische Tiefe und die unerwarteten Herangehensweisen erhöhen das Tempo und tragen zur Spannung bei. Auch der Charakter des Polizisten, gespielt von Billy Bob Thornton, ist nur auf den ersten Blick typisch und in seiner Gebrochenheit schon fast konventionell (wenn man etwa die TV-Serie „The Shield“ im Hinterkopf hat). Dafür vermag es der Darsteller, seiner Rolle immer neue Facetten abzugewinnen. In jeder Hinsicht ein lohnenswerter Actionfilm.

Der Ton und das Bild sind sehr gut. Als Extras gibt es ein alternatives Ende, welches bei den ersten Testaufführungen durchgefallen war und entfallene Szenen. Das Ende und manche der Szenen haben eine Einführung des Regisseurs, die sehr gelungen sind.

Eine der größten positiven Überraschungen des Jahres. Dwayne Johnson kann wirklich gut spielen und der Film ist trotz einer uralten und bekannten Story rasant, spannend und gut gefilmt. Was ihn zu einem Muss macht, ist die Figur des Killers. Aber auch alle anderen Charaktere sind spannend und facettenreich.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment