Fast & Furious 7 - DVD

DVD Start: 13.08.2015
FSK: ab 12 - Laufzeit: 132 min

Fast & Furious 7 DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Alle Hauptdarsteller sind wieder am Start – und zwar dort, wo Teil 6 endete: Dominic Torettos (Vin Diesel) Team konnte Widersacher Owen Shaw zwar ausschalten … doch Owens Bruder Ian (Jason Statham) schwört Rache. Dom und seine Freunde sind inzwischen zu einer Familie zusammengewachsen, die nicht einmal Ian Shaw auseinanderbringen kann … oder doch?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
D, GB, I, TR
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
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Video on demand - Fast & Furious 7

DVD und Blu-ray | Fast & Furious 7

DVD
Fast & Furious 7 Fast & Furious 7
DVD Start:
13.08.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 132 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Fast & Furious 7 (Extended Version) Fast & Furious 7 (Extended Version)
Blu-ray Start:
13.08.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 140 min.
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Blu-ray Start:
13.08.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 140 min.
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Blu-ray Start:
06.04.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 140 min.

DVD Kritik - Fast & Furious 7

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 7/10


Fliegende Autos - Das erfolgreiche Franchise „Fast and Furios“ geht mittlerweile schon in die siebte Runde. Damit hätte zu Beginn der Reihe wohl niemand gerechnet. Schließlich war der erste Film ein günstig gedrehter B-Action-Streifen, der aber einen gewissen Nerv traf und das Publikum in dessen Realität abholte. Im Gegensatz zu Helden wie James Bond oder diejenigen aus Filmen wie „Mission Impossible“ zeigte die Serie Charaktere die aus dem Alltag stammen und für Action sorgen. Als Voraussetzung dafür braucht es allein die Fähigkeit gut Auto fahren zu können und nicht die aufwendige Ausbildung zu einem Geheimagenten. Eine Fähigkeit also die sich im Grunde jeder aneignen kann. Im Laufe der Filme ging dieser realistische Anspruch immer mehr verloren. Das Gesetz der Serie besagt, dass Nachfolgefilme immer aufwendiger werden und die erfolgreichen Prämissen ausweiten. Der siebte Teil ist nun endgültig von der Action her gleichzusetzen wie die James Bond Filme und „Mission Impossible“. Zumindest werden einige deren Locations da geplündert. Aber es ist immer noch die Proll-Version. Und abseits der Action hat der Film nichts Nennenswertes zu bieten. Vin Diesel ist mit seinen Schauspielversuchen unfreiwillig komisch und wird von allen anderen an die Wand gespielt. Als wortkarger Actionheld kann er von seinem Charisma profitieren, aber sobald es emotional tiefer geht, wird es peinlich. Vor allem die rührselige Schlussszene ist unerträglich. Da wird der Held nicht von Wiederbelebungsversuchen gerettet, sondern von einer rührseligen Rede wieder zum Leben erweckt. Oh, mein Gott. Auch der vermeintlich lustige Sidekick ist alles andere als lustig sondern nur nervig.
Immerhin gibt es einige Reminiszenzen an vorherige Filme und einige Aspekte werden hier weitergeführt. Aber sind die Figuren doch recht blass und peinlich aufgebaut, gibt es gerade in den Nebenrollen einige wunderbare Darsteller, welche zumindest diese Ebene retten. Michelle Rodriguez ist zwar keine gute Darstellerin, da sie oftmals in einen Schmollmodus geht, hat aber Charisma und Ausstrahlung. Tony Jaa („Ong-Bak“) hat hier zwar darstellerisch keinen Raum sich zu entfalten, liefert aber einige hervorragende Martial Arts Stunts ab und versohlt Paul Walker ordentlich den Hintern. Djimoun Hounson hat ebenso wenig Raum ist aber nett zu sehen. Anders sieht es mit Dwayne Johnson, Kurt Russell und Jason Statham aus, die hier ihren Stempel aufdrücken können und die schwache Story um Rache und das Wiederbeschaffen einer elektronischen Überwachungssoftware vergessen lassen. Überhaupt: warum erschafft ausgerechnet eine Hackeraktivistin, die ja eher gegen Überwachung ist, eine Software, die wie das Auge Gottes jeden überall und jederzeit finden kann? Ein Mechanismus der wahrhaftig beängstigend ist, mit dem hier aber sehr sorglos umgegangen wird. Hauptsache es sorgt für Rums und der Umgang mit diesem gefährlichen Apprat ist geradezu naiv. Aber nachdenken darf man hier nicht, sondern es ist das Beste einfach das Hirn auszuschalten, Bier und Chips zu öffnen und sich zurückzulehnen. Denn die Action ist hervorragend und James Wan, der bislang vor allem für seine Horrorfilme wie „Saw“ und „Insidious“ bekannt war, liefert eine beeindruckende Visitenkarte für das Actiongenre ab. Schon der Beginn sorgt für Gänsehaut, wenn Jason Statham ein ganzes Krankenhaus zerlegt und dieses dramaturgisch sehr geschickt aufgebaut ist. Auch später gibt es immer wieder Szenen und Sequenzen die einen den Atem stocken lassen. Etwa wenn Autos aus einem Flugzeug springen (was ein bisschen an das „A-Team“ erinnert, wo das immerhin noch mit einem Panzer vollzogen wurde), eine Verfolgungsjagd auf einer Gebirgsstraße, der Sprung mit einem Auto von einem Hochhaus zu einem anderen, wohingegen das Finale in den Straßen von Los Angeles schon fast konventionell ausfällt, aber eine ordentliche Materialschlacht liefert. Hier ist alles larger than life, aber dennoch sind es keine Supermänner die sich hier gegen Agenten behaupten, sondern der KFZ-Schrauber aus der Werkstatt nebenan. Nur mit mehr Steroiden. Und das ist einer der wesentlichsten Punkte, weshalb das Franchise so erfolgreich ist. Am Ende gibt es dann noch eine Szene die sehr sentimental ist und einen schönen Abschied von Paul Walker darstellt, der gegen Ende der Dreharbeiten zu dem Film gestorben ist. Ironischerweise ausgerechnet bei einem Autounfall.

Sowohl das Bild als auch der Ton sind hervorragend. Als Extra gibt es nur ein Special was etwas schwierig einzuordnen ist. Ein Making Of ist es nicht, da nichts über die Entstehung des Filmes berichtet wird. Voll des gegenseitigen Lobes werden eher die neuen Charaktere vorgestellt und welche Entwicklungen die alten emotional durchmachen. Was auch auf einen Bierdeckel gepasst hätte. Oder einer Zündkerze. Auch wird der Tod von Paul Walker angesprochen, aber eine einheitliche Linie ist hier nicht zu finden und so kann man es eigentlich nur unter dem Punkt Werbung abhaken.


Fazit:
Fulminante Action die einen staunen lässt. Dafür muss man über den Rest nicht unbedingt nachdenken. Dieser ist nämlich stellenweise sehr peinlich und unfreiwillig komisch.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universal Pictures




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