Familientreffen mit Hindernissen - DVD

DVD Start: 17.01.2013
FSK: ab 12 - Laufzeit: 109 min

Familientreffen mit Hindernissen DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Sommer 1979: Stadtkind Albertine (Lou Alvarez) reist mit ihren Eltern Anna (Julie Delpy) und Jean (Eric Elmosnino) von Paris an die malerische Atlantikküste. Anlass ist der 67. Geburtstag ihrer Großmutter (Bernadette Lafont), unter deren Dach sich Onkel und Tanten, Cousins und Cousinen einfinden, um zwei schöne Sommertage lang auszuspannen. Es ist aber auch das Wochenende, an dem die US-Raumstation Skylab abstürzen soll – und zwar genau über der Bretagne! Während der weitverzweigte Chaos-Clan im Schatten dieser Gefahr nach Herzenslust trinkt, streitet und feiert, unternimmt die aufgeweckte Albertine, zwischen erster Liebe und erstem Liebeskummer, die ersten Schritte ins Erwachsenenleben.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo / NFP
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Interview mit Julie Delpy (ca. 10 Min., dt. Untertitel)
- Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Familientreffen mit Hindernissen

DVD
Familientreffen mit Hindernissen Familientreffen mit Hindernissen
DVD Start:
17.01.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 109 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Familientreffen mit Hindernissen

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 6/10


Manche Erlebnisse aus der Kindheit vergisst man nie. Für die zweifache Mutter Albertine (Karin Viard) scheint ein Kurzbesuch 1979 bei der Großmutter (Bernadette Lafont) in der Bretagne, wo ihre ganze Familie zusammenkam, unvergessen. Als sie sich Jahre später auf einer Bahnreise daran erinnert, nimmt sie den Zuschauer mit in ihre sorgenfrei Vergangenheit.
Schauspielerin und Filmemacherin Julie Delpy skizziert nach ihren Komödien „Zwei Tage Paris“ und „Zwei Tage New York“ erneut das Familienleben. Anhand einer außergewöhnlichen Großfamilie zeigt sie die Verbundenheit der Menschen, aber auch ihre Sorgen und Freuden. Im Vergleich zu ihren vorigen Komödien fällt das „Familientreffen mit Hindernissen“ jedoch äußerst dialoglastig aus. Die Handlung beschränkt sich ausnahmslos auf das Zusammenkommen der Familie, die ausgiebigen Essen im Garten und die endlosen Gespräche über die Lebensstile der einzelnen Familienmitglieder. Während die Erwachsenen regelrecht an den Tisch gefesselt zu sein scheinen, erleben die Kinder den Sommer ihres Lebens. Gemeinsame Aktivitäten, Streitigkeiten aber auch die erste Liebe lassen den Urlaub zu einer Besonderheit heranreifen. Die Ansammlung von Onkeln und Tanten, Cousins und Cousinen, Großonkel und Großtanten bis hin zu entfernten Verwandten, sorgt für eine bunte Mischung der unterschiedlichsten Charaktere. Und dabei entpuppt sich jede Figur als charakteristischer Stereotyp, der in keine Familie fehlt. Die schon etwas taube Großtante amüsiert sich über ihren frühreifen Enkel, während sein großer Bruder die Mädchen des Dorfes bezirzt. Gerade wegen dieser unterschiedlichen Charaktere lässt der Streit nicht lange auf sich warten. Aber dieser ist ebenso schnell wieder vergessen, wie auch der zwischenzeitliche Regenfall, der die feierliche Gesellschaft kurzzeitig in die häuslichen Räume zwingt. Bei dieser herzerwärmenden Darstellung wird der Familie ein besonderer Stellenwert zuteil, der immer wieder verdeutlicht, dass Blut immer noch dicker ist als Wasser. Allerdings schleichen sich in die naiven Erinnerungen der elfjährigen Albertine (Lou Alvarez) immer wieder Längen ein, die durch die Dialoge nicht überwunden werden können. Dennoch kann die französische Sommerkomödie für leichte Unterhaltung sorgen. Nicht zuletzt durch die stimmigen Darsteller, wie Julie Delpy als freizügige Mutter Anna und ihre junge Schauspielkollegin Lou Alvarez als deren Filmtochter.

Die Bildqualität der DVD macht einen soliden Eindruck. Das zwischenzeitlich etwas gröbere Filmkorn setzt das Handlungsjahr 1979 effektvoll in Szene. Die Farben sind sehr kräftig und leuchtend, während die Schwarzwerte transparent erscheinen. Die Details, wie die Barthaare der Männer, werden präzise hervorgehoben. Lediglich die eingeblendeten Nachrichten fallen durch eine bewusst schlechtere Bildqualität ins Auge. Der authentische Raumeindruck wird durch klapperndes Geschirr und Gläser sowie einsetzenden Regen und das Rauschen des Meeres bedingt. Die Stimmen der Figuren sind klar und deutlich. Als Bonusmaterial findet man nur ein 12minütiges Interview mit Julie Delpy, was recht informationsarm ausfällt.

Fazit: Ruhige Hommage an die Familie von und mit Julie Delpy.

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by Sandy Kolbuch
Bilder © Eurovideo / NFP