Evil 2 - DVD

DVD Start: 14.01.2011
FSK: ab 18 - Laufzeit: 85 min

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Inhalt

Athen ist von Zombies überrannt!
Für die kleine Gruppe von Überlebenden, die sich um den Soldaten Vakirtzis geschart hat, gibt es nur noch einen Ausweg: Sie müssen es zum Hafen schaffen. Denn dort legt in Kürze das letzte Rettungsboot ab. Doch auf dem Weg zum Hafen warten nicht nur blutgierige Zombies auf die zusammengewürfelte Truppe, sondern auch eine ganze Reihe von Soziopathen, die nichts anderes im Sinn haben, als alle anderen Überlebenden zu ermorden. Im Kreuzfeuer von Sniperkugeln und Zombiehorden steht den Freunden plötzlich eine mysteriöse Gestalt bei, die sie davon zu überzeugen versucht, dass die Zombieplage mitnichten das Werk eines Virus ist, sondern dass das absolute Böse die Bevölkerung von Athen übernommen hat, und dass Einer aus der Gruppe die Fähigkeit hat, das Böse zu besiegen und damit Athen und seine Einwohner zu retten. Aber das bedeutet, dass sie sich wieder in das Zentrum von Athen vorkämpfen müssen. In das Zentrum der Hölle, der sie gerade zu entkommen versuchten …

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Griechisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Bildergalerie
- Trailer

DVD und Blu-ray | Evil 2

DVD
Evil 2 Evil 2
DVD Start:
14.01.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 85 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Evil 2 Evil 2
Blu-ray Start:
14.01.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 89 min.

DVD Kritik - Evil 2

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 5/10


Zombiegyros
Nach dem Überraschungserfolg der griechischen Zombiekomödie „Evil“ war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es eine Fortsetzung geben würde. Nun kommt sie auch: „Evil 2“ erscheint jetzt als DVD. Inhaltlich setzt er genau da an, wo im ersten Teil die Figuren verlassen wurden. Sie befanden sich in der Mitte eines Stadions und von allen Seiten kamen Zombies auf sie zu. Wie diese ausweglose Situation gelöst wird, ist in der Dreistigkeit kaum zu überbieten. Allerdings ist diese freche Herangehensweise auch symptomatisch für den Film und macht einen großen Teil dessen Reizes aus. Man sieht die Charaktere einfach wieder blutspritzt aus dem Stadion kommen und einer von ihnen sagt: „Das war aber knapp.“ Und schon setzt die Handlung wieder ein. Das ist dreist, aber auch kultig. Diese Frechheit hätte der Film weiter verfolgen sollen. Aber leider wollten die Macher etwas zu viel und spielen mit Zeitsprüngen, was in diesem Fall komplett in die Hose geht. Ein dramaturgisch äußerst wichtiger Spannungsaufbau fällt den Sprüngen zum Opfer. Und das ist für einen Horrorfilm, auch wenn er eine Komödie sein will, tödlich. Ohne Spannung kein Mitfiebern und damit Teilnahmslosigkeit bei dem Zuschauer. Alle neuen Charaktere bleiben so auch dem Zuschauer fremd und sind nichts weiter als anonymes Zombiefutter. Durch die vielen Sprünge sind hier auch mal welche zu sehen, die vorher schon starben und vice versa. Ein Gefühl für die Charaktere bleibt so aus. Und schräge Charakterisierungen werden verschenkt. Zwei Computerspielfreaks haben die Zombieepidemie komplett verpennt, weil sie drei Tage World of Warcraft spielten. Als sie nun davon erfahren finden sie es in Anlehnung an Doom und Resident Evil cool. Anstatt mit diesen Figuren in diversen Situationen zu spielen, wird einer von ihnen direkt gefressen. Aber wie im ersten Teil machen die schrägen Charaktere den größten Charme des Filmes aus und es werden auch einige blutige Szenen gezeigt. Der Schnitt ist aber leider etwas hölzern und bremst den Film noch zusätzlich aus. Und durch die vielen Zeitsprünge sind auch nicht immer alle Handlungssprünge logisch. So konfrontieren zwei Soldaten schießwütige Irre mit ihrem Tun, lassen sie aber fatalerweise laufen, um später wieder auf sie zu treffen. Und der Zuschauer weiß gar nicht mehr die Chronizität einzuschätzen. Aber der Rückgriff auf das antike Griechenland mit einer Zombieinvasion ist gut gelungen und hätte durchaus weiter ausgebaut werden können. Billy Zane als Engel, oder was immer er darstellen soll, ist ein besonderes Schmankerl. Also eindeutig ein Film für die Trashgemeinde.

Das Bild und der Ton sind gut. Als Extras gibt es leider nur Trailer und Teaser.

Ein Film für die Trashgemeinde, dem aber mehr Tempo und eine Stringenz gut getan hätten. Die vielen Zeitsprünge hinterlassen lose Fäden wie Fleischreste nach Gyrosverzehr zwischen den Zähnen.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sunfilm