Evidence - Überlebst du die Nacht? - DVD

DVD Start: 25.04.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 75 min

Evidence - Überlebst du die Nacht? DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der Filmstudent Ryan möchte eine Doku zum Thema „das erste Mal campen“ über seinen Freund Brett drehen. Mit ihren beiden Freundinnen Abi und Ashley, mieten sich die vier Freunde eine RV-Bus und ziehen los in die Canyons. Was als harmloser Campingausflug beginnt, entpuppt sich alsbald zum Horrortrip ihres Lebens. Eine mysteriöse Kreatur macht Jagd auf die Gruppe, so dass eine rasante, blutrünstige Verfolgungsjagd beginnt. Auf ihrer Flucht enthüllen sich nach und nach wichtige Anhaltspunkte, die der Schlüssel zu einem abgründigen Mysterium sind.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Evidence - Überlebst du die Nacht?

DVD
Evidence - Überlebst du die Nacht? Evidence - Überlebst du die Nacht?
DVD Start:
25.04.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 75 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Evidence - Überlebst du die Nacht? Evidence - Überlebst du die Nacht?
Blu-ray Start:
25.04.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 79 min.

DVD Kritik - Evidence - Überlebst du die Nacht?

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 5/10
Ton: | 4/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


15 Jahre ist es nun her, da legten die Regisseure Daniel Myrick und Eduardo Sánchez mit einem völlig neuen Filmkonzept den Grundstein, für eine ganze Reihe von Horrorfilmen, die sich ihrer Idee bemittelten. Die Rede ist von The Blair Witch Project, einem Horrorfilm im dokumentarischen Stil, der mit Handkameras im - seit dem typischen - Wackel-Stil gedreht wurde. Und nun, im Jahr 2012, wackelt es erneut, in „Evidence – Überlebst du die Nacht?“.

Auch hier ist es eine Gruppe, die dieses Mal raus in die Canyons zieht, um einen Dokumentarfilm zu drehen. Zumindest einer von ihnen. Worum es in dem Film gehen soll, ist allerdings nicht genau definiert. Es wird einfach mal mit der Kamera drauf gehalten, um zu schauen, was dabei heraus kommt. Klingt ein bisschen komisch und soll am Ende nicht die einzige Ungereimtheit bleiben. Na ja, da sind sie also in den Canyons, und natürlich lauert da irgendetwas, etwas böses. In der ersten Nacht schallen seltsame Geräusche durch die Wälder und tags darauf stoßen sie auf eine merkwürdige Erscheinung. Alle sind ein wenig ängstlich und würden am liebsten sofort weg. Das könnten sie auch, da ihr geliehener Wohnwagen nicht allzu weit entfernt ist, allerdings findet sich natürlich doch irgendein Grund, um länger zu bleiben, und das klassische und unlogische Verhalten von Horrorfilmfiguren erhält Einzug in Evidence. Die Dinge nehmen ihren üblichen Lauf. Bis zum letzten Drittel, dann wird es doch noch ziemlich unüblich und die Ereignisse überschlagen sich und driften ein wenig ins aberwitzige ab, ohne dass auch nur das geringste erklärt wird.

Was die Inszenierung betrifft, bemittelt sich Regisseur Howie Askins den üblichen Stilmitteln des Genres. Zu Beginn wird man eigentlich noch ganz gut in das Szenario eingeführt, und selbst wenn man das alles schon mal gesehen hat, ist man anfangs doch bereit, den Weg mitzugehen. Hier ein Schrei in der Ferne, dort ein raschelndes Gebüsch – die Angst vor dem Unbekannten wird geschürt. Letztendlich gelingt dies dann aber nur bedingt, denn das nicht nachvollziehbare Handeln der Protagonisten und die unzähligen schlechten Dialoge verärgern mehr, als dass sie zur Spannung beitragen. Auch die Begründungen, warum stets die Kamera läuft, sind zum Teil sehr weit hergeholt. Ryan, derjenige der den Film dreht, hält auch in unpassenden Situation immer drauf. Warum? Er dreht doch schließlich einen Film. Worüber? Hm... Das weiß man nicht so genau. Ist Ryan mal fort, lassen die anderen Protagonisten die Kamera laufen, um das Kameralicht zu nutzen, damit es nicht dunkel ist. Selbst auf der Flucht, wodurch sie leicht auszumachen sind. Das ist alles wenig geistreich. Zudem wird das Kameragewackel in Evidence auf die Spitze getrieben. Oftmals kann man nur erahnen, was gerade passiert. Dabei schleichen sich im Laufe des Films immer mehr Bildstörungen ein, da die Kamera immer mehr beschädigt wird. Gegen Ende bekommt man nur noch ein optisches Gekrächze vorgesetzt, welches kaum auszuhalten ist.

Das Problem ist natürlich, dass dieses im Found Footage Stil gedrehte Konzept mittlerweile ziemlich ausgelutscht ist. Originalität sucht man hier also vergebens, daran ändert auch das absurde Finale nichts. Evidence ist somit ein Genrebeitrag, der nichts Neues zu erzählen weiß und die unteren Standards des Horrorkinos bemüht, um zumindest teilweise so etwas wie ein wenig Spannung aufzubauen.

Bild und Ton der DVD sind akzeptabel, sieht man von den gewollt schlechten Aufnahmen und zunehmenden Bild- und Tonstörungen ab. Extras sind nicht vorhanden. Es gibt nur die obligatorische Trailershow.

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by Andre Rüsenberg
Bilder © Eurovideo