Everest - DVD

DVD Start: 28.01.2016
FSK: ab 12 - Laufzeit: 116 min

Everest DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der Mount Everest - ein Mythos und gleichzeitig eines der größten Abenteuer dieses Planeten. Für die Teilnehmer zweier Expeditionen ist er die Herausforderung ihres Lebens. Als die beiden Gruppen der erfahrenen Bergsteiger Scott Fischer (Jake Gyllenhaal) und Rob Hall (Jason Clarke) die Gipfelerstürmung in Angriff nehmen, gerät diese zu einem dramatischen Kampf ums Überleben. Denn selbst die beste Vorbereitung und das härteste Training ist keine Garantie, wenn plötzlich das Leben nur noch an einem seidenen Faden hängt...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Dolby Digital 5.1 (D, GB, I, TR)
Untertitel:
D, GB, I, TR
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Gipfelrennen: Das Making Of von EVEREST
- Das Streben nach Echtheit: Die wahre Geschichte

Video on demand - Everest

DVD und Blu-ray | Everest

DVD
Everest Everest
DVD Start:
28.01.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 116 min.

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DVD Kritik - Everest

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 8/10


Dünne Luft
„Everest“ ist ein Film, bei dem man sich ärgert ihn nicht im Kino gesehen zu haben. Denn das DVD, oder auch BD-Format, kann diesem Film nicht gerecht werden. Für ein solches Thema ist die große Leinwand und das 3D Verfahren entwickelt worden und die Kinozuschauer müssen im Kinosaal förmlich aus dem Sessel gefegt worden sein. Everest SzenenbildDa hängen die Darsteller in der Felswand, werden von einem Schneesturm umtost, blicken in schwindelerregende Tiefen oder in weite Fernen und man ist so schon von der Kraft der Bilder beeindruckt, dass man sich zwangsläufig fragt wie das Erlebnis im Kino gewesen wäre. Allerdings führen diese Szenen auch dazu, das der Berg an sich der Star ist und die Darsteller, allesamt hochkaratig besetzt, in den Klippen und Felsen untergehen und bekannte Gesichter eigentlich gar nicht nötig gewesen wären. Dramaturgisch spielt sich auch alles in den bekannten Bahnen des Katastrophenfilmes ab und auch wenn alles was hier geschildert wird, wahr ist, so ahnt man auch schnell wie es weitergehen mag und erlebt keinerlei Überraschung. Zudem verliert man zwischenzeitlich leicht die Übersicht über die Figuren da sie angesichts der Kälte ihre Gesichter vermummt haben. Ein weiterer Grund warum Stars eigentlich gar nicht nötig gewesen wären. Die Kritik an der Kommerzialisierung des Abenteuers kommt vor, wird aber nicht näher und kritisch beleuchtet, sondern feiert vielmehr den Mut der Teilnehmer, zeigt aber auch auf, das die Natur nicht unterschätzt werden darf und der Mensch nicht die Krone der Schöpfung ist. So ist es nur logisch das der Starstatus in der Inszenierung nivelliert wird und er in der Natur untergeht, da angesichts der Urkraft der Erde der Mensch an sich ein nichts ist. Es gelingt dem Film auf großartige Art und Weise klarzumachen, welche ursprüngliche Kraft der Natur zu Eigen ist und macht diese erfahrbar. Und obwohl man weiß was kommt, fiebert man mit und kann einige bewegende Szenen erleben bei denen man mehr als schlucken muss. Everest SzenenbildAber das Primat ist hier eindeutig das Bild und der Film ist in der Hinsicht Kino pur, da solch ein Stoff, ein solches Thema, nur adäquat im Film umgesetzt werden kann. Auch zu Lasten der Dramaturgie.

Der Ton und vor allem das Bild sind wahrlich exzellent und lassen kaum Wünsche offen. Leider ist die Menüführung sehr unübersichtlich und der Balken, der anzeigt bei welchem Menüpunkt man sich befindet, deckt sich mit einem Bildunterrand, weswegen man ihn nur schwer sehen kann. Die Extras sind sehr interessant und gehen weit über das übliche PR-Gehabe hinaus. Sie bieten ein hochinteressantes Making Of welches den strapaziösen Dreh beleuchtet und geht auf die Realität ein und lässt auch einen Teilnehmer der Besteigung des Everests und eine Witwe zu Wort kommen.


Fazit:
Beeindruckende Bilder und packende Szenen lassen einen die konventionelle Story fast vergessen. Besonders einige Momente im Berg wird man kaum vergessen können. Hier sind die Bilder das Primat und das sehr eindrucksvoll.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universal Pictures