Escape - Vermächtnis der Wikinger - DVD

DVD Start: 28.06.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 89 min

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Inhalt

Norwegen im finstersten Mittelalter: Der schwarze Tod macht auch vor der Familie der 19jährigen Stigne nicht Halt, als diese auf der Flucht zum Opfer der mörderischen Bande um die skrupellose Dagmar wird. Zwar gelingt dem Mädchen als einzige Überlebende bald die Flucht. Aber ihre Verfolger sind ebenso gnadenlos wie die unwirtliche Wildnis im hohen Norden.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Norwegisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Original Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Escape - Vermächtnis der Wikinger

DVD
Escape - Vermächtnis der Wikinger Escape - Vermächtnis der Wikinger
DVD Start:
28.06.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Escape - Vermächtnis der Wikinger Escape - Vermächtnis der Wikinger
Blu-ray Start:
28.06.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

DVD Kritik - Escape - Vermächtnis der Wikinger

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 8/10


Norwegen im Mittelalter: Die Pest macht auch vor dem Land der Nordmänner nicht Halt und fordert zahlreiche Opfer. Die wenigen Überlebenden versuchen dem schwarzen Tod zu entkommen und durchstreifen ziellos das Land, so auch die Familie der jungen Stigne. Auf ihrer Flucht werden sie von einer Gruppe Banditen überfallen, die von der skrupellosen Dagmar angeführt wird. Stigne gelingt als einzige die Flucht, doch ihre Verfolger lassen sich nicht abschütteln und so beginnt eine gnadenlose Jagd durch die erbarmungslose Wildnis des hohen Nordens.

Regisseur Roar Uthaug stellt mit diesem Film gleich zwei Dinge und Beweis. Zum einen tut er alles dafür, nicht in eine Filmgenre-Schublade gesteckt zu werden. Auf seinen ersten Film „Cold Prey“, ein stilsicher inszenierter Horror-Slasher, folgte das familienfreundliche Fantasyspektakel „Magic Silver“, und nun präsentiert er uns mit „Escape“ ein spannungs- und actionlastiges Abenteuer im Historiengewand. Sowohl „Cold Prey“ als auch „Magic Silver“ waren kommerzielle Erfolge und konnten sich innerhalb ihrer Genres behaupten und auch „Escape“ ist hier keine Ausnahme, den Uthaug kann sich auch in diesen Genre orientieren.

Zum anderen unterstreicht der 40jährige Regisseur, dass er genau weiss was er tut und welche obligatorischen Elemente er in seine Filme einbauen muss, um den Zielorientierten Genre-Publikum genau das zu liefern wonach es verlangt. Die Formel „Altbewährtes vor Neuen“ ist zwar nicht besonders innovativ und kreativ, jedoch schafft es Uthaug das Gezeigte so zu verpacken, das zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt. Zwar hat man beim Zuschauen immer wieder das Gefühl, das Alles irgendwo schon mal gesehen zu haben und teilweise ist man sich sehr sicher, wie sich das Ganze Szenario entwickeln wird. Jedoch kann der souveräne Filmstil, die authentische Aufmachung, die beklemmend-intensive Atmospähre und das naturgewaltige Setting dies zu großen Teilen wieder ausgleichen.

An dieser Stelle muss ich jedoch meine eigene Aussage zum Teil revidieren, denn einen nicht zu unterschätzenden innovativen Ansatz hat Uthaug dann doch in seinen Film implementiert, den Stellenwert der Frau. Hier werden nämlich mal die Männer zu Statisten degradiert und die Frauen an die forderste Front geschickt…und die stehen ihren Mann (kleiner versteckter Seximus-Witz ;) Zwar gibt es einige männliche Parts mit mehr oder weniger tragenden Rollen, jedoch begrenzt sich ihre Präsenz auf kurze Phase und auch bezüglich der Wahrnehmung können sie aus dem Schatten ihrer weiblichen Kolleginnen nicht heraustreten. Allen voran eilt Ingrid Bolso Berdal als die furcheinflössende Dagmar, vor der jeder Mann den Kopf einzieht und die mit ihrer rauen und unerbittlichen Darstellung die gesamte filmische Atmosphäre quasi alleine verkörpert (und außerdem Charlize Therons Aufmachung in „Monster“ in nichts nachsteht). Aber auch Isabelle Christine Andreasen als Stigne und Milla Olin als Dagmars Adoptivkind sind als unterlegenes Duo auf der Flucht absolut großartig besetzt.

Filmtechnisch hat „Escape“ keine Mängel vorzuweisen. Sowohl der Kamerastil als auch die Spezialeffekte wissen zu überzeugen, der Soundtrack fügt sich nahtlos in das Geschehen ein und die eindrucksvolle Naturlandschaft Norwegens tut ihr übriges dazu, so dass der Film auch in Punkto Schauwerte und Atmosphäre einiges zu bieten hat.

Der Film liegt in guter Bild- und Tonqualität vor. Die Extras können leider nur einen kleinen Eindruck in die Dreharbeiten geben, da alles sehr kurz gehalten wurde.

Fazit: Ein routiniert inszeniertes Action-Abenteuer vor toller Kulisse und mit starken Frauen. Kurzweilige und spannende Unterhaltung ist garantiert…ein Klassiker wird der Film jedoch nicht werden.

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by Till Huber
Bilder © Koch Media Home Entertainment