Emperor - Kampf um den Frieden - DVD

DVD Start: 04.10.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 105 min

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Inhalt

US-General Douglas MacArthur (Tommy Lee Jones) muss entscheiden, ob der japanische Kaiser Hirohito als Kriegsverbrecher vor Gericht gestellt werden soll. Er beauftragt den Japan-Experten General Bonner Fellers (Matthew Fox) mit der Untersuchung, der dazu in das durch den zweiten Weltkrieg zerstörte Tokio zurückkehrt und sich gleichzeitig auf die Suche nach der verloren geglaubten Liebe seines Lebens macht. Regisseur Peter Webber (Das Mädchen mit dem Perlenohrring) hat dieses von wahren Begebenheiten inspirierte Epos bildgewaltig in Szene gesetzt. Entstanden ist eine packende Geschichte über Liebe und Krieg, Verständnis und Aussöhnung in einem entscheidenden Moment der Weltgeschichte.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 102
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Originaltrailer
- Trailershow
- Deleted Scenes
- B-Roll
- Making-Of
- Interviews

DVD und Blu-ray | Emperor - Kampf um den Frieden

DVD
Emperor - Kampf um den Frieden Emperor - Kampf um den Frieden
DVD Start:
04.10.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 105 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Emperor - Kampf um den Frieden Emperor - Kampf um den Frieden
Blu-ray Start:
04.10.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 106 min.
Emperor - Kampf um den Frieden - Mediabook Emperor - Kampf um den Frieden - Mediabook
Blu-ray Start:
04.10.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 106 min.

DVD Kritik - Emperor - Kampf um den Frieden

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Kaiserliche Strafe - Das Drama „Emperor“ basiert auf historischen Tatsachen. Nachdem Japan während des Zweiten Weltkrieges nach dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki kapituliert hatte, wurde der Inselstaat durch amerikanische Truppen besetzt. Im Gegensatz zu Deutschland, wo man sich lange nicht auf eine bestimmte Linie einigen konnte, war es bei Japan klar, dass das Land wieder aufgebaut werden muss und dieses nur mit der Hilfe der Japaner geschehen konnte. Was die Amerikaner in eine Zwickmühle brachte. Schließlich war der Angriff auf Pearl Harbour nicht nur der Grund für den aktiven Kriegseintritt der USA, sondern ein bis heute aktives Trauma, was man gerade damals noch lange nicht überwunden hatte. So ist es ein Tanz auf der Rasierklinge, die Schuldigen zu bestrafen und gleichzeitig das Volk auf seine Seite zu bringen. Exemplarisch gilt das für den japanischen Kaiser Hirohito. Denn es stellt sich die Frage, ob er ein Kriegsverbrecher ist und vor Gericht gehört. Andererseits ist er der einzige, der das Volk einen kann. So wurde damals zwar ermittelt, aber immer mit der Politik im Hinterkopf. Das ist auch Thema des Filmes, der eben diese Untersuchung zum Aufhänger für seine Geschichte nimmt. Leider wird der Film durch gleich zwei Handlungsstränge etwas vom Weg abgebracht. Jeder Strang für sich ist zwar gut, aber nur einzeln funktionieren sie wirklich. So wird neben den Ermittlungen noch eine interkulturelle Liebesgeschichte eingebaut. Welche ein gehörig dramatisches Potential besitzt. Nicht nur lieben sich ein Ami und eine Japanerin, was unweigerlich zu einem culture clash führt, sondern eben auch zwei Repräsentanten zweier verfeindeter, sich im Kriegszustand befindenden, Nationen. Zwar beruht auch die Liebesgeschichte anscheinend auf wahren Tatsachen und es ist im Grunde nicht sonderlich überraschend, das sie hier mit aufgenommen worden ist, da die Motive des Helden erklärt werden müssen und jede Geschichte eine emotionale Tiefe braucht, damit sich der Zuschauer auch in sie hineinfinden kann. Leider geht dabei das dokumentarische Drama in Bezug auf die Ermittlungen etwas unter. So krankt die Liebesgeschichte auch noch vor allem an der unglaubwürdigen Auflösung. Da schickt der General Agenten los, um seine Liebe zu suchen und entscheidet sich erst gegen Ende einen Schritt zu tun, welcher Klärung bringt. Wenn er das alles sofort gemacht, wäre alles Liebesleid sehr viel mehr verkürzt gewesen. Und einer der Handlungsstränge sehr schnell beendet. Leider geraten da die Krimiaspekte um die Aufklärung der Kriegsschuld ziemlich in den Hintergrund. Was hätte das stattdessen für einen Detektivfilm abgegeben oder was für ein Historiendrama. Stattdessen macht die Love Story ziemlich schnell alles kaputt, obwohl sie an und für sich sehr schön dramatisch passt. Da hätte man sich als Zuschauer mehr Aufklärung gewünscht. Dennoch ist die delikate Situation gut getroffen und sehr gut gespielt, obwohl insgesamt der Film auf einer Brücke zwischen zwei Ufern ziemlich stehen geblieben ist. Und ratlos mal dort und mal drüben hinblickt.

Der Ton und das Bild sind gut. Als Specials gibt es deleted scenes, eine B-Roll und ein typisches Making Of, sowie Interviews und eine Trailershow wozu auch der Originaltrailer gehört.

Leider ist der Film zwischen seinen zwei Handlungssträngen etwas stehen geblieben und kann sich nicht entscheiden. Die Liebesgeschichte ist in der Auflösung unbefriedigend und das Historiendrama, welches auf Tatsachen beruht wird dadurch manchmal aus den Augen verloren.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment