Elvis Presley - Das Idol einer Generation - DVD

DVD Start: 19.07.2012
FSK: ab 0 - Laufzeit: 45 min

Elvis Presley - Das Idol einer Generation DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Anlässlich des 35. Todestages erscheint die einzigartige Dokumentation über Elvis Aaron Presley.
Erleben Sie erstmals Privataufnahmen aus der Zeit, als Elvis in Deutschland stationiert war.
Elvis begann seine Karriere vor genau 58 Jahren, als einer der ersten Musiker der Rockabilly-Bewegung, einer Fusion von "weißer" Country-Musik und "schwarzem" Rhythm & Blues. Seinen Durchbruch hatte er 1956, als er zur kontovers diskuterten Identifikationsfigur der Rock-'n'-Roll-Bewegung wurde. Für Furore sorgte er mit seinen ausgesprochen körperbetonten Bühnenauftritten in seiner Zeit.
Bis 1978 wurde Elvis Presley insgesamt 14 Mal für den Grammy nominiert, den er dreimal für seine Gospelinterpretationen gewann.
Zwischen 1956 und 1969 wirkte Presley zudem in 31 Spielfilmen mit.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Schröder Media
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 1,33:1 (4:3 Vollbild)
Bonusmaterial:
Kinotrailer, Fotos, Kinoprogrammheft im DVD-Bonusteil

DVD und Blu-ray | Elvis Presley - Das Idol einer Generation

DVD
Elvis Presley - Das Idol einer Generation Elvis Presley - Das Idol einer Generation
DVD Start:
19.07.2012
FSK: 0 - Laufzeit: 45 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Elvis Presley - Das Idol einer Generation

DVD Wertung:
Film: | 0/10
Bild: | 5/10
Ton: | 4/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 1/10


Am 16. August 2012 jährt sich der Todestag des King of Rock & Roll – Elvis Presley - zum 35. Mal. Dass Elvis-Fans auf der ganzen Welt dieses Ereignis ausgiebig würdigen, versteht sich von selbst. Gleichzeitig eignet sich dieses Datum selbstverständlich auch dazu, allerlei Elvis-Merchandise auf den Markt zu bringen. Dokumentationen sind da sicher nur ein kleiner Teil. Auch Schröder Media nimmt sich den Todestag zum Anlass, eine Dokumentation über den King herauszubringen. „Elvis Presley - Das Idol einer Generation“ ist laut des DVD-Textes eine „einzigartige Dokumentation“. Dem kann ich nur zustimmen, die Dokumentation ist einzigartig - und zwar einzigartig schlecht.

Schon beim Vorspann schrillen die Alarmglocken. Zu gruseliger Hintergrundmusik vermehren sich ein paar grüne Ranken auf dem Bildschirm, ob dies einen tieferen Sinn hat, ist nicht auszumachen. Das Ganze sieht einfach billig aus. Doch das ist nichts zu der nachfolgenden „Dokumentation“. Die furchtbare Dudelmusik im Hintergrund zieht sich wie ein roter Faden durch den ganzen Film. Selbst, wenn Originalaufnahmen gezeigt werden, die über eigenen Ton verfügen, wird die Musik drüber gespielt. Die Bilder reihen sich völlig wahllos aneinander. Während der gelangweilte Sprecher z. B. gerade über Elvis-Anfänge spricht, werden Bilder von einem älteren Elvis gezeigt. Meine Lieblingsstelle ist aber, wenn der Sprecher erzählt, dass in der Familie Presley kein Geld für teure Freizeitaktivitäten vorhanden war und dabei ein Bild von einem Friedhof gezeigt wird. Ich sehe es direkt vor mir, wie der kleine Elvis einsam auf dem Friedhof spielt… Die unsägliche Dokumentation endet mit den Worten, dass Elvis zwar schon „mehr als 35 Jahre tot ist“, aber durch seine Musik weiter lebt. Nur dumm, dass die Dokumentation am 19. Juli erscheint und Elvis zu diesem Zeitpunkt wirklich noch nicht „mehr als 35 Jahre“ tot ist.

Die Extras sind genauso überflüssig wie die Dokumentation. Für den Trailer wurden einfach 2 Minuten aus der Doku herausgeschnitten. Ein paar zum Teil sehr unscharfe Bilder und ein Punkt, der sich „Programmheft“ nennt und zumindest auf meinem Bildschirm nur aus einem weiteren Bild besteht, bilden den Rest der Extras.

Die Bildqualität ist angesichts der vielen älteren Einspieler natürlich nicht so gut, jedoch scheint hier nicht einmal ein Versuch unternommen worden zu sein, die Qualität zu bessern. Der Ton passt sich der schlechten Qualität der Bilder an. Ständig ändert sich die Lautstärke, gerne ist die furchtbare Hintergrundmusik auch mal lauter als der Sprecher. Warum in einer Elvis-Dokumentation überhaupt etwas anderes als seine Musik gespielt wird, ist mir vollkommen schleierhaft. Ebenfalls bemängelt werden muss der Schnitt. Manchmal wird ein Satz zweimal wiederholt, manchmal wird das Ende gekappt. Videoausschnitte werden regelrecht aus dem Bild „gezerrt“, um anderen Platz zu machen. Ich habe selten so eine billige Produktion gesehen!

Fazit: Lieblos zusammengewürfelte und völlig überflüssige Dokumentation, die genauso billig wirkt, wie sie (wahrscheinlich) produziert wurde.

by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Schröder Media