Ella - Verflixt & zauberhaft - DVD

DVD Start: 21.02.2013
FSK: ab 0 - Laufzeit: 97 min

Ella - Verflixt & zauberhaft DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Als Baby wurde Ella von ihrer Patin, der Fee Lucinda, mit einem Zauber belegt, der sich im Teenageralter zunehmend als Fluch erweist: Ob sie will oder nicht, Ella muss alles tun, was man ihr sagt. Als ihr Vater zum zweiten Mal heiratet, nutzen Ellas böse Stiefmutter und ihre zwei gerissenen Töchter die ungeliebte Gabe schamlos aus. Machtlos gegen das Trio macht sich Ella auf die Suche nach Lucinda, die den Bann brechen soll.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Zusätzliche und erweiterte Szenen mit optionalem Audiokommentar; Audiokommentar von Regisseur Tommy O'Haver, Anne Hathaway und Hugh Dancy; Special zur Filmpremiere; Musikvideo; Wendecover

DVD und Blu-ray | Ella - Verflixt & zauberhaft

DVD
Ella - Verflixt & zauberhaft Ella - Verflixt & zauberhaft
DVD Start:
21.02.2013
FSK: 0 - Laufzeit: 97 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Ella - Verflixt & zauberhaft

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 8/10


Der Film „Ella – Verflixt & zauberhaft“ (Originaltitel: „Ella Enchanted“, US, 2004) schafft es, den Betrachter egal welchen Alters in eine quietschbunte, fantastische Märchenwelt zu entführen.

Ella von Frell (Anne Hathaway) hat als Baby die Gabe des Gehorsams von ihrer Patentante, der Fee Lucinda Perryweather (Vivica A. Fox) erhalten: Sie muss auf alles hören, was ihr die Leute befehlen. Nachdem ihre Mutter gestorben ist, heiratet ihr Vater erneut. Die beiden Stiefschwestern Hattie (Lucy Punch) und Olive schikanieren Ella die ganze Zeit und so beschließt sie, sich auf die Suche nach Lucinda zu machen, um sich von dem Fluch erlösen zu lassen. Auf dem Weg gewinnt sie den Elfen Slannen (Aidan McArdle) und den Prinzen Charmont (Hugh Dancy) als Reisegefährten. Der letztere erkennt auf diesem Trip, wie sein Onkel Sir Edgar (Cary Elwes), der zur Zeit das Land regiert, die Bewohner unterjocht.

Der Film basiert auf dem Roman „Ella, verzaubert“ (1997) der amerikanischen Schriftstellerin Gail Carson Levine. Der Regisseur Tommy O’Haver (bekannt für „An American Crime“(2007)) macht aus dieser Vorlage einen entzückenden, modernen Märchenfilm, bei dem er sich selbst in seine Kindheit zurück versetzt fühlt. Der Film richtet sich vor allem an Mädchen im Teenageralter. Die Geschichte erzählt von Emanzipation und dem Erwachsenwerden sowie von dem Recht auf Selbstverwirklichung. Sie verströmt die positive Botschaft, dass man alles erreichen kann, wenn man an sich selbst glaubt. Auf die Zielgruppe ist auch die Musik abgestimmt: Neben neuen Popsongs wurden bekannte „Klassiker“ neu aufgelegt (wie „Walking on Sunshine“ von Katrina and the Waves und „Don’t go breaking my heart“ von Elton John). Die Geschichte, die geradlinig ohne überraschende Wendungen auf ein Happy End zusteuert, wird bereichert durch die spielerische Verwendung von Motiven aus verschiedenen Märchenvorlagen. Der Film ist zusätzlich gespickt mit einer großen Portion Humor, welche von Slapstickeinlagen über Wortwitz bis hin zu Albernheiten reicht. Doch ist das alles im erträglichen Maß und schafft es, den Zuschauer schmunzeln zu lassen. Die Welt, welche die Filmemacher schufen, ist ebenfalls märchenhaft und absichtlich künstlich gehalten. Es wurde in Irland gedreht, zudem wurde mit Modellen und computeranimierten Bildern gearbeitet, was oft auch erkennbar aber verzeihlich ist. Der gesamte Look – einschließlich die Kostüme, die Spezialeffekte und die Ausstattung – ist passend zur erzählten Geschichte fantastisch und unrealistisch. Wenn man sich den Audiokommentar zum Film anhört, gewinnt man den Eindruck, dass alle Beteiligten viel Spaß am Dreh des Films hatten und ihr Werk selbst nicht so ernst nahmen. Wenn man dies als erwachsener Zuschauer ebenso handhabt, kann man sich gut unterhalten lassen.
Die beteiligte Schauspielerriege ist beeindruckend. Anne Hathaway in der Rolle der Ella von Frell scheint die perfekte Wahl gewesen zu sein. Sie verkörpert sie selbstbewusst und sympathisch und wird so zur Identifikationsfigur für junge Mädchen. Bis in die Nebenrollen ist der Film mit Schauspielern wie Minnie Driver, Cary Elwes, Heidi Klum und Eric Idle gut besetzt.

Die Bild- und Tonqualität ist hervorragend. Das Bonusmaterial besteht aus einem 28minütigen Making-Of, einem Spezial zur Filmpremiere in New York und entfallenen Szenen mit optionalen Audiokommentaren. Zusätzlich bietet die DVD einen Audiokommentar zum Film von den beiden Hauptdarstellern und dem Regisseur. Dieser ist nicht nur informativ, sondern auch sehr amüsant. Die gesamten Extras richten sich an ein jüngeres Publikum, wie der Film es auch schon selbst getan hat.

Fazit: „Ella – Verflixt & zauberhaft“ ist ein köstlicher Spaß, den man nicht mit allzu viel Ernsthaftigkeit und Realismusansprüchen anschauen sollte. Obwohl er sich offensichtlich an ein jüngeres (vor allem weibliches) Publikum richtet, kann man sich auch als Erwachsener vorzüglich mit Augenzwinkern amüsieren.

by Doreen Matthei
Bilder © Studiocanal Home Entertainment