El Dorado - Auf der Suche nach der goldenen Stadt - DVD

DVD Start: 20.01.2011
FSK: ab 16 - Laufzeit: 184 min

El Dorado - Auf der Suche nach der goldenen Stadt DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Archäologe Jack Wilder (Shane West) erhält aus einem uralten Orakel der Inkas zufällig Hinweise auf den Standort von El Dorado, der sagenumwobenen Stadt aus Gold. Er begibt sich auf eine lange Reise in die Mitte Perus. Seine Expedition wird zur tödlichen Jagd, als er vom mysteriösen Söldner Oberst Sam Grissom (Luke Goss) verfolgt wird und in die Hände der korrupten peruanischen Armee gerät. Bei seiner Rettung kommt es zu einem unerwarteten Wiedertreffen mit seiner Ex-Geliebten Maria (Natalie Martinez). Gemeinsam gehen sie nun den Hinweisen des alten Inka-Orakels nach und müssen auf ihrem Weg durch den tiefen Dschungel der peruanischen Anden abenteuerliche Fallen umgehen und heilige Flüche, die den Schatz behüten sollen, abwehren.
Bald werden sie jedoch von einer noch größeren - katastrophalen und globalen - Bedrohung herausgefordert. In El Dorado kommt es zum schicksalbestimmenden Showdown.

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DVD Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
„Behind the Scenes“ Beitrag:
- Behind the Action
- The Director’s Take
- Interview with the Stars
- Location Study

DVD und Blu-ray | El Dorado - Auf der Suche nach der goldenen Stadt

DVD
El Dorado - Auf der Suche nach der goldenen Stadt El Dorado - Auf der Suche nach der goldenen Stadt
DVD Start:
20.01.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 184 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
El Dorado - Auf der Suche nach der goldenen Stadt El Dorado - Auf der Suche nach der goldenen Stadt
Blu-ray Start:
20.01.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 192 min.

DVD Kritik - El Dorado - Auf der Suche nach der goldenen Stadt

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 6/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 5/10


Ein kleiner Abenteurer
Mit „El Dorado“ kommen zwei Filme auf zwei DVDs heraus, die aber zusammengenommen einen einzigen Abenteuerfilm bilden. Da beide Filme, „Temple of the Sun“ und „Die Stadt aus Gold“, zusammengehören, werden sie hier auch zusammen besprochen. Da der zweite nahtlos an den ersten anknüpft und hier die Suche des ersten Filmes ihr Ende findet, ergeben beide Filme zusammen einen einzigen längeren. Der Film ist aber im Grunde nur etwas für diejenigen, die neue Abenteuer von Nicolas Cage in den „Vermächtnis“-Filmen oder den angekündigten Indiana Jones 5 nicht erwarten können. „El Dorado“ reitet voll auf der Welle, ohne einen eigenen Stil zu entwickeln. Alle Klischees des Abenteuerfilmes werden bedient, was an sich nicht sonderlich schlecht ist. „Indiana Jones“ bediente ja auch alle Klischees des Abenteuerfilmes aus den 1930er Jahren. Aber er erzählte sie frisch, originell, mit guten Tricks und Selbstironie. Durch diese Ansammlung wurde die Reihe zu DEM Abenteuerfilm schlechthin. „El Dorado“ findet aber leider keinen originellen Ansatz. Er strotzt im Gegenteil mit unlogischen Elementen. Warum wird zum Beispiel ein kostbares, jahrhundertealtes Pergament in einem normalen Bibliotheksregal zwischen Büchern aufbewahrt? So hätte es nicht lange halten können. Insgesamt befindet sich der Film auf einem TV-Niveau. Das merkt man vor allem an den Tricks, die sehr offensichtlich aus dem PC stammen. Das die Felsbrocken auch aus Pappe sind, ist viel zu leicht erkennbar. Das ist alles recht solide aber nichts Besonderes. Von „Lara Croft“ oder anderen Neuauflagen ist hier nichts zu spüren. Das Wechselspiel und die unterschiedlichen Allianzen der verschiedenen Gruppierungen, die aus unterschiedlichen Motiven auch nach der Stadt fahnden, verleiht dem Film zwar Dynamik, aber die Figurenzeichnungen sind sehr schematisch. Die Bösen sind richtig böse und die Guten halt gut. Da sind der tapfere, kluge Held, seine schöne Begleiterin und der komische Sidekick. Shane West („Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“) kann aber alleine keinen Film tragen. Das wird hier sehr offensichtlich. Zu eingeschränkt sind seine mimischen Qualitäten. Die Heldin, dargestellt von Natalie Martinez, ist hübsch, aber mehr nicht. Der komische Sidekick ist leider nicht komisch, sondern nervig. Wenn die Schurken differenzierter gezeichnet worden wären, wäre das noch gut gegangen. Aber sie sind einfach böse und bedienen Klischees: da die gierigen Forscher, denen es um das Geld und nicht um die Wissenschaft geht, ein verrückter Militär, ein gnadenloser Killer und sein Team und Gangster. Alles bekannt und das zum Ende alles in Rauch aufgeht, gehört einfach zum Genre. Das ist alles nur wirklich was für Abenteuerfilmfreaks, die neuen Stoff brauchen.

Die Presse-DVD hat keine Extras, so dass hier eine Wertung entfällt. Der Ton und das Bild sind okay.

Solide, aber nichts Besonderes. Klischees, Schemata und Figuren von dem Reißbrett auf TV-Niveau und blasse Darsteller versprechen zwar ein kurzfristiges Vergnügen. Aber nach Ansicht ist der Film direkt wieder vergessen. Aber die Naturaufnahmen sind klasse.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Eurovideo