Eingemauert - DVD

DVD Start: 07.07.2011
FSK: ab 16 - Laufzeit: 88 min

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Inhalt

Die junge Ingenieurin Sam Walczak soll den Abriss eines großen Wohngebäudes vorbereiten. Von den letzten dort noch wohnenden Mietern erfährt sie, dass der wahnsinnige Architekt des Gebäudes Menschen lebendig in die Mauern einbetoniert hatte, bevor er selbst Opfer seines Betongrabes wurde. Doch je länger sich Sam in dem Gebäude aufhält, desto mehr seltsame Dinge geschehen. Unheimliche Geräusche ertönen hinter den Mauern und Sam hat immer mehr das Gefühl, dass sie beobachtet wird. Als sie ein Labyrinth von Geheimgängen entdeckt, ist sie plötzlich hinter den Mauern gefangen. Nun hat sie nur noch wenige Stunden Zeit um einen Ausweg aus dem Bauwerk des Grauens zu finden, bevor der Zement sie für immer verschlingt.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Making Of
- Trailer

DVD und Blu-ray | Eingemauert

DVD
Eingemauert Eingemauert
DVD Start:
07.07.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 88 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Eingemauert Eingemauert
Blu-ray Start:
07.07.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

DVD Kritik - Eingemauert

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 4/10


Ein Film mit einer kaum bekleideten Dame auf dem Cover, die möglicherweise Mischa Barton darstellen soll, ihr jedoch in keinster Weise ähnlich sieht. Dazu noch eine wirre Geschichte von einem Haus, das gesprengt werden soll und in dem vor einigen Jahren 16 Leichen gefunden wurden. Klingt verwirrend und unbedeutend? Es kommt noch schlimmer...

Doch nicht zu viel vorweggegriffen: Star des Films ist die aus OC-California bekannte Mischa Barton, die seit dem Serienende ebenso viel schauspielerisch geleistet hat wie Lindsay Lohan – kaum bis gar nichts. So ist sie eine der typischen Serienheldinnen, die innerhalb dieses Universums super funktionieren, jedoch in „richtigen“ Filmen höchstens mal eine Nebenrolle ergattern können. Anders jedoch bei dem Film „Walled In – Eingemauert“: hier spielt sie die Hauptrolle und ist dabei tatsächlich erträglich. Sie spielt natürlich nicht derart gut, dass sie reif für den Oscar wäre, aber immerhin ist sie wirklich begeistert dabei und verschafft dem Film eine gewisse Authentizität. Zwar fällt es in den ersten Minuten schwer sie in der Rolle einer „Sprengmeisterin“ zu akzeptieren, aber glücklicherweise gerät dieser Teil schnell in den Hintergrund, was besonders Bartons Spiel sehr gut tut. Sie blüht ein wenig auf, haucht ihrer sehr bescheiden ausgearbeiteten Rolle Leben ein und lässt den Zuschauer nicht kalt. Daher gilt ihr an dieser Stelle ein Lob .

Wem jedoch eine verbale Ohrfeige verpasst gehört ist dem Drehbuchautor. Ist der Film in der ersten halben Stunde durchaus annehmbar und wirklich spannend, spürt man förmlich diesen Bruch, bei dem der Schreiberling versucht hat, aus einer simplen Geschichte etwas mystisch-horrorhaftes zu machen, was absolut nicht klappt. So folgt nach dem ersten Drittel des Films eine Ungereimtheit auf die nächste, abstruse Ideen werden hinter fadenscheinigen Begründungen versteckt und so wird aus einem guten Start ein erschreckend unrealistisches und vollkommen an den Haaren herbei gezogenes Entführungsdrama. Das wäre noch zu akzeptieren, aber mit laufender Spieldauer, scheint der Autor immer wahnsinniger zu werden und so mischen sich bei einer einfachen Entführung in Kombination mit einem anfänglichen Katz-und-Maus-Spiel plötzliche Dinge wie ägyptische Mythen und Architektur, einige wahnsinnig gewordene Charaktere, die jedoch absolut nicht glaubwürdig sind und dazu gesellt sich ein gewisser Hauch an Perversion.

Zusätzlichen Schaden richtet dann auch noch der Regisseur Gilles Paquet-Brenner an, der seine Szenen viel zu kurz setzt, sodass viele Personen auftauchen, die durchaus interessant sind, jedoch sehr schnell wieder verschwinden und kaum eine Rolle mehr spielen. So könnte man durchaus zu der einen oder anderen Figur ein Verhältnis aufbauen, doch man bekommt schlichtweg keine Chance dazu, denn zu groß ist der Fokus auf der Perversion bzw. dem Wahnsinn hinter diesem Haus. Das wäre vielleicht sogar nicht so schlimm, aber je länger der Film geht, desto mehr verzichtet der Regisseur darauf, die Handlungen sinnvoll miteinander zu verknüpfen und zu erklären, sodass am Ende eine bloße Aneinanderreihung von Szenen folgt, die eigentlich komplett sinnlos sind. Möglicherweise versuchte er sich an überraschenden Wendungen, doch leider sind die nur deswegen überraschend, weil sie komplett gegen den Strom gehen und sie nicht erwartbar, da unlogisch wie unpassend, strukturiert sind.

Als Abschluss noch ein kleiner Hinweis auf die Qualität des Films bzw. wie man diese leicht erkennen kann: die halb-nackte Frau auf dem Cover kommt in keiner Szene des Films vor. Das zeigt bereits, dass man sich über die Qualität des Films bewusst war und ein visuelles Zugpferd brauchte, wofür Mischa Barton anscheinend nicht gut genug war. Enttäuschend.

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by Sven Hensel
Bilder © Sunfilm