Ein Riss in der Welt - DVD

DVD Start: 13.03.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 95 min

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Inhalt

Dr. Steven Sorensen plant, mit Hilfe einer thermonuklearen Explosion tief im Inneren der Erde, die Wärme des Erdkerns anzuzapfen. Trotz mehrfacher Warnungen des Kollegen Ted Rampian, macht er mit dem Experiment weiter, nachdem er erfahren hat, dass er unheilbar krank ist. Dieses Experiment verursacht einen Riss, der droht, die Erde in zwei Hälften zu spalten, wenn nichts dagegen unternommen wird.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Schröder Media
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 1,33:1 (4:3 Vollbild)

DVD und Blu-ray | Ein Riss in der Welt

DVD
Ein Riss in der Welt Ein Riss in der Welt
DVD Start:
13.03.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 95 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Ein Riss in der Welt

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 5/10
Ton: | 6/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 6/10


2012“, „Der Tag, an dem die Erde stillstand“, „The Day after Tomorrow“ und „Armageddon“, Katastrophen- und Weltuntergangsfilme haben sich längst im Filmgeschäft etabliert und ihren festen Platz im alljährlichen Kinosommer gefunden. Während sich heutzutage Regisseure wie Roland Emmerich oder Michael Bay auf diesem Schlachtfeld der sich immer wieder selbst übertreffenden Spezialeffekte austoben, war es damals ein gewisser Andrew Morton, der mit „Ein Riss in der Welt“ 1965 seinen Beitrag zu diesem Science-Fiction-Subgenre leistete.

Die Rezeptur von damals ist dieselbe wie heute, man nehme einen wissenschaftlichen Ansatz als Rahmenhandlung, gebe in gesteigerter Form epochale Naturgewalten hinzu um den Spannungsgrad zu erhöhen und besetze die Hauptrollen mit gutaussehenden (wenn auch nicht sonderlich begabten) Schauspielern. Das Ergebnis ist ein kurzweiliger Science-Ficiton-Film mit, der sich vordergründig durch seine Spezialeffekte auszeichnet und den wissenschaftlich relevanten Diskurs nur hintergründig anspricht, obwohl darin sehr viel Potential steckt. So ist das Anliegen von Professor Steven Sorensen sowohl nachvollziehbar als auch allgegenwärtig, denn die erhöhte Nachfrage an Energie und Strom ist auch heute noch präsent und berechtigt sein Verlangen, durch Bohrungen bis zum Erdkern vorzudringen und das dortige Magma für die Menschheit nutzbar zu machen. Als man jedoch auf den Erdkernmantel stößt, entscheidet sich der erfolgsbesessene Sorensen, mithilfe einer Atomrakete bis zum Erdkern vorzustoßen. Dabei ignoriert er alle Warnungen seines Assistenten und verursacht einen Riss in der Welt, der sich immer weiter fortbewegt und die Menschheit vernichten könnte.

Man merkt schnell, dass der Film es sehr eilig damit hatte, zu seinem Katastrophenpart zu kommen und die Rahmenhandlung nach kurzer Einführung ad acta zu legen. Ansonsten ist er unerklärlich, wie schnell der Film seine anspruchsvolle Ebene verlässt und mit einer unglaubwürdigen Inszenierung versucht, dem Zuschauer glauben zu machen, eine Entscheidung über den Einsatz einer Atomrakete im Erdinneren würde von einer bürokratischen Organisation von heute auf morgen bewilligt, ohne vorher eine ausgiebige Untersuchung angewiesen zu haben. Auch sonst hat der Film einige Logik- und Handlungsfehler, jedoch sollte man sich dabei durchaus bewusst machen, dass der Film keinem Anspruchsdenken folgt, sondern stattdessen seiner Konzeption als abendfüllender Spielfilm mit Unterhaltungsauftrag.

Die Schauspieler gehören ebenfalls zu den Kritikpunkten, denn sie agieren derart statisch und unglaubwürdig, dass man den Verdacht, hier wurde nach Aussehen und nicht nach können gecastet, durchaus bestätigt sieht. So ist es bezeichnend, dass der männliche Hauptdarsteller mehr wie eine sonnengebräunter Strandprolet aussieht und nicht wie ein hochbegabter Wissenschaftler.
Nach damaligem Maßstab ein Film mit beeindruckenden Spezialeffekten, der jedoch auf inhaltlicher Ebene sein Potenial nicht ausschöpft.

Fazit: Kurzweiliger Science-Fiction Klassiker für Fans von Katastrophenfilmen.

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by Till Huber
Bilder © Schröder Media