Eddie - The Sleepwalking Cannibal - DVD

DVD Start: 09.08.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 83 min

Eddie - The Sleepwalking Cannibal DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Lars Olafsen (Thure Lindhardt), einst gefeierter Nachwuchsstar in der Kunstwelt, hat schon lange kein gutes Bild mehr auf die Leinwand gebracht. Er weigert sich zu malen, denn seine Kreativität hat einen hohen Preis: Seine Inspiration zieht er aus Gemetzeln, Blut Eingeweiden und abgetrennten Gliedmaßen. Sein Agent Ronny (Stephen McHattie) besorgt ihm einen Job als Lehrer an der Kunstakademie von Koda Lake, einer kleinen kanadischen Stadt, mitten im Nichts. Es soll eine therapeutische Maßnahme für Lars sein, eine Möglichkeit, seinen blutigen Drang beim Malen in der Ruhe und Abgeschiedenheit auf dem Land zu überwinden. Doch dann tritt der traumatisierte und stumme Eddie (Dylan Smith) in sein Leben ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Eddie - The Sleepwalking Cannibal

DVD
Eddie - The Sleepwalking Cannibal Eddie - The Sleepwalking Cannibal
DVD Start:
09.08.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Eddie - The Sleepwalking Cannibal Eddie - The Sleepwalking Cannibal
Blu-ray Start:
09.08.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

DVD Kritik - Eddie - The Sleepwalking Cannibal

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 10/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 8/10


Es ist schon ein Kreuz mit der Kunst bzw. der Kreativität. Gerade noch als das neue Gesicht in der Kunstwelt gefeiert, leidet man wenig später an einer Blockade und kann keine neuen Kunstwerke mehr auf die Leinwand bringen. Das Problem hat auch der dänische Maler Lars (Thure Lindhardt) und verschwindet deshalb mit der Hoffnung auf neue Kreativität in die kanadische Provinz (was ich wirklich sehr naheliegend finde….). In der Einöde klappt es zunächst auch nicht mit den Bildern, doch dann bekommt er einen Mitbewohner – den schweigsamen Eddie (Dylan Smith). Eddie ist nicht nur schweigsam, er ist auch Schlafwandler. Doch wo andere Schlafwandler vielleicht nackt auf dem Dach Spazierengehen oder die Küche aufräumen, gelüstet es Eddie nach rohem Fleisch. Als Lars die blutigen Überreste eines Kaninchens findet, beginnt er wie im Rausch, ein Bild zu malen – es wird ein Meisterwerk! Fortan ergänzen sich Eddies Gier und Lars Wunsch zu malen perfekt. Dass das nicht lange gutgeht, ist klar….

„Eddie – The Sleepwalking Cannibal“ ist eine interessante Mischung aus Horrorfilm, Buddymovie und Drama, eine kleine Liebesgeschichte wird ebenfalls hinzugefügt. Gorefreunde können sich auf einige blutige Szenen mit diversen zerlegten Körpern freuen, aber auch Liebhaber des skurrilen Humors kommen nicht zu kurz. Man sollte auf jeden Fall auch auf den Radiosender achten, der ein paar Mal im Hintergrund zu hören ist. Der Sprecher moderiert ein Opern-Programm und hat seine wahre Freude an morbiden Szenen. Göttlich!

Die Hauptdarsteller Thure Lindhardt und Dylan Smith spielen sehr überzeugend. Besonders Dylan Smith spielt seinen schweigsamen Eddie sehr sympathisch, obwohl er gerade das durch seine speziellen Gelüste eigentlich nicht sein dürfte. Aber Kannibalen haben es eben auch nicht immer leicht… Lars und Eddie geben nach einer Weile ein sehr nettes Paar ab. Wunderbar wird diese Männerfreundschaft gezeigt, eine Freundschaft, in der sich beide neu finden müssen, in denen sowohl Lars Eddie Halt gibt als auch umgekehrt. Die Szene, in der Eddie Lars drei DVDs zur Auswahl vorlegt, ist wirklich allerliebst – man möchte Eddie sofort knuddeln. Allerdings möchte man ihn natürlich nicht wirklich gerne in seiner Nähe wissen – zumindest nicht nachts!

Die Bildqualität ist in der Totalen sehr gut. Die düsteren Farben passen perfekt zur kanadischen Einöde. Sobald die Kamera näher an die Gesichter heran zoomt, werden diese leicht flirrend. Der Ton ist sehr gut. Sobald Lars in seinen Malrausch verfällt, schwellt die Musik an, der Ton wird lauter und unterstreicht den Wahn, in dem Lars ist. Wenn die Lautstärke vorher schon laut war, kann die Musik etwas dröhnen. Die deutsche und die englische Fassung sind in Dolby Digital 5.1 anzuhören. Als Extra gibt es leider nur einen Trailer und weitere Programmtipps.

Mein Fazit: Ein skurriler kleiner Film, der besonders aufgrund seines sympathischen Kannibalen zu gefallen weiß.

by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Eurovideo