Dune - Der Wüstenplanet (Original Kinofassung) - DVD

DVD Start: 12.02.2015
FSK: ab 16 - Laufzeit: 169 min

Dune - Der Wüstenplanet (Original Kinofassung) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Das Jahr 10191. Das gesamte Universum ist abhängig von der Wunderdroge Spice Melange, welche die intergalaktische Raumfahrt ermöglicht. Das Spice existiert nur auf Arrakis, einem ausgetrockneten und unwirtlichen Planeten, der von seinen Ureinwohnern, den Fremen, DUNE genannt wird. Diese warten auf die Ankunft des Messias, der sie in den heiligen Krieg führen wird, um Arrakis von der Herrschaft des bösen Reiches der Harkonnen zu befreien.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KNM Home Entertainment / Movie Power
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
MIT DER ORIGINAL KINOFASSUNG - ERSTMALS AUF DVD

DVD und Blu-ray | Dune - Der Wüstenplanet (Original Kinofassung)

DVD
Dune - Der Wüstenplanet Dune - Der Wüstenplanet
DVD Start:
01.11.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 131 min.
Dune - Der Wüstenplanet (Original Kinofassung) Dune - Der Wüstenplanet (Original Kinofassung)
DVD Start:
12.02.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 169 min.

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Blu-ray
Dune - Der Wüstenplanet (3D Blu-ray) Dune - Der Wüstenplanet (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
01.11.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 136 min.

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DVD Kritik - Dune - Der Wüstenplanet (Original Kinofassung)

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 4/10
Ton: | 6/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 4/10


In den Sand gesetzt - Diese neue Fassung von „Dune – Der Wüstenplanet“ wird als die beste weltweit angepriesen. Ob sich das nun auf das Bildformat bezieht oder ob es sich nun um eine autorisierte Version des Regisseurs handelt bleibt dabei unklar. Es scheinen jedenfalls einige Szenen zu fehlen und der Prolog ist auch anders als der ursprünglich im Kino zu sehen gewesene. Aber auch wenn es hier die beste Fassung sein soll, so kann der Film doch immer noch nicht gerettet werden. Ja, der Film ist Kult. Aber bei Kultfilmen ist es doch immer so: entweder man liebt sie oder man hasst sie. Dieser Film ist da keine Ausnahme. Als Adaption eines umfangreichen und voluminösen Romans von Frank Herbert hatte der Film immer schon Schwierigkeiten und Fans des Buches konnten mit der Verfilmung nichts anfangen. Zu viele Szenen meisten eingedampft und komprimiert werden und es ist gerade ab der Hälfte des Filmes fast nur noch Stückwerk übrig geblieben. Als ob entweder viel weggenommen worden war, oder als ob David Lynch dazu gezwungen worden war, schneller zu drehen, damit die Kosten nicht explodierten. In einer Adaption muss eh viel weggelassen werden und wenn dann noch erhebliche Sprünge in Kauf genommen, einzelne Schicksale ignoriert, ganze Jahre übersprungen werden, so ist das alles nur noch Stückwerk. Ohne Zweifel ist der Film visionär, wenngleich auch manche Tricks heute sehr antiquiert wirken. David Lynch hat hier seinen kommerziellsten Film abgeliefert und gerade im Make-Up einige seiner schrägen Ideen unterbringen können. Aber an manchen Aspekten scheiterte auch er. Gleich mehrere Darsteller neigen zum nervigen Overacting, die inneren Monologe welche Gedanken der Figuren wiedergeben und wohl auf die literarische Vorlage verweisen sollen sind störend und wiederholen sich inhaltlich auch viel zu oft, als ob der Zuschauer nur über ein Kurzzeitgedächtnis verfügen würde und das esoterisch verbrämte dürfte auch nicht jedermanns Sache sein. Wen wundert es da, dass die grundlegende Struktur sehr archetypisch ist und somit weniger überraschend ausfällt. Es gelingen einige sehr gute Szenen, die dann aber wieder von einigen sehr peinlichen abgelöst werden. So bleibt auch vieles sehr unlogisch und im Ganzen kann der Film nicht überzeugen. Nimmt er sich zu Beginn viel Zeit wird es in der zweiten Hälfte viel zu hektisch. Nichtsdestotrotz hat er seine Fangemeinde und ist ein Klassiker geworden. David Lynch war übrigens mit dem Ergebnis so unzufrieden, das er seinen Namen von dem Projekt zurückzog und so ist es zu erklären, das hier im Vor- und Abspann unter dem Regisseur nur das Pseudonym Alan Smithee steht.

Leider ist trotz des Re-releases das Bild sehr mau ausgefallen. Farblich ist das blass geraten und gerade in den dunklen Szenen verschwimmen die Konturen und es entsteht ein Schatten, eine Art Geisterbild. Teilweise sind die Mängel wohl altersbedingt, aber bei der Schärfe hätte man was dran machen können. Dafür ist der Ton aber gut. Neben dem Trailer gibt es noch entfernte Szenen, die aber leider nicht separat anzuwählen sind. Interessanterweise wird hier aber der ursprüngliche Prolog geboten. Aber ein Making Of, das aufzeigt wie was geändert worden ist, wäre schön gewesen.

Auch ein Re-Release kann den Film nicht retten. Dafür ist er viel zu sehr Stückwerk geblieben und teilweise sehr unlogisch. Ab der Hälfte hetzt man durch die Ereignisse und vieles wird weggelassen. Kein Wunder das David Lynch seinen Namen von dem Projekt zurückgezogen hatte.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © KNM Home Entertainment / Movie Power