Dracula - The Dark Lord - DVD

DVD Start: 15.09.2014
FSK: ab 16 - Laufzeit: 89 min

Dracula - The Dark Lord DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Er wartete in Hunger und Durst, er brennt nach Rache und verzehrt sich nach tiefrotem Blut. Die Nacht versteckt ihn in tiefer Dunkelheit, und die Erde und die Bäume waren seine Oase. Er ist ein gefallener Engel, ein heißblütiger Liebhaber, der gestürzte Prinz der Walachei. Und er ist ein Vampir, der nach Vergeltung giert. Doch der dunkle Lord ist in der Tragik der Lust gefangen, denn seine Liebe Clara, eine junge Nonne, wird nicht wie er ewig leben. Als Clara jedoch bei der katholischen Kirche in Ungnade fällt, plant der Vatikan, sie als Falle zu nutzen, um den düsteren König der Unterwelt für immer unschädlich zu machen…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Dracula - The Dark Lord

DVD
Dracula - The Dark Lord Dracula - The Dark Lord
DVD Start:
15.09.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Dracula - The Dark Lord Dracula - The Dark Lord
Blu-ray Start:
15.09.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min.

DVD Kritik - Dracula - The Dark Lord

Husch in den Sarg - In seiner über neunzigjährigen Kinogeschichte, wenn man denn „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ als ersten Dracula-Film bezeichnet, gab es natürlich allein schon anhand der Quantität der Filme eine gehörige Anzahl an richtig schlechten Filmen die den transsilvanischen Grafen in ihrem Cast hatten. „Dracula – The Dark Lord“ ist einer der schlechtesten überhaupt. Und das will schon was heißen, wenn man sich so andere Gurken gerade aus den 1970ern ansieht, welche etwa aus Mexiko kamen. Angesichts von „Dracula – The Dark Lord“ fragt man sich wirklich warum da jemand Zeit und Mühe und Geld investiert hat. Schlechte Darsteller an sich sind noch kein K.O.-Kriterium, wohl aber dumme Dialoge die oft darin bestehen das sich die Kirchenmänner Bibelzitate um die Ohren hauen und Uneingeweihten damit rein gar nichts sagen. Ist das ein Wettstreit zwischen ihnen? Muss man vorher Theologie studieren, um zu erahnen was sie sagen wollen? Wohl eher nur eine Spielerei und Zeitersparnis. Da braucht man schließlich nur einige Passagen aus der Bibel abzuschreiben und sich nicht selber Dialoge ausdenken. Was angesichts der teilweise esoterisch verschwurbelten Ergebnisse auch besser ist. Die meisten anderen Dialogpassagen sind aber schlicht und ergreifend schnurzegal. Da wird manchmal nur geredet um des Redens willen und alles andere interessiert dann nicht. Eine Handlung ist auch kaum zu erkennen. Sie wird manchmal im Dialog behauptet sie ist aber nicht zu sehen, wie etwa die Morde, und ohne Bilder ist der Film dann schlicht überflüssig und man hätte sich mit einem Hörbuch bescheiden können. Und warum jemand etwas übernatürliches vermutet, nur weil einigen Opfern Haare ausgerissen werden, ist schleierhaft, da es sich auch um Trophäen oder um einen Fetisch handeln könnte. Angesichts dessen kann man schon das verzweifelte theatralische Gebaren vor allem des Dracula-Darstellers verstehen der auch im Übrigen eine krasse Fehlbesetzung ist. Von Horror ist hier jedenfalls nichts zu spüren, geschweige denn von Spannung. Es kommt zwar eine Kombination von Sex und Vampirismus vor, aber auch das ist nichts Neues und ist das zentrale Thema des ursprünglichen Romans von Bram Stoker. Was nun aber den Film komplett zum Zahnkrepierer werden lässt, ist der unsägliche Schnitt. Die Szenen sind komplett auseinandergerissen und besitzen auch mit der Montage keinerlei Zusammenhang. So gut wie jede Szene oder Handlungspassage steht für sich allein und ist teilweise chronologisch völlig falsch eingeordnet. So entsteht kein Film sondern eine Ansammlung schlecht gespielter dummer Dialoge. Zudem ist alles aufgrund der 3D-Technik sehr statisch ausgefallen, da beim Filmen in 3D die Darsteller sehr auf ihre Markierung achten müssen und die Kameras nicht sonderlich beweglich sind. Das muss alles dann im Schnitt gemacht werden, aber siehe oben. Offensichtlich war da kein Geld vorhanden, einen zu nehmen der sich daran auskennt und zumindest das erste Seminar an der Filmhochschule hätte abschließen müssen. Zeitverschwendung, Geldverschwendung, ab in den Sarg und Deckel zu.

Das hier vorliegende Pressemuster hatte keinerlei Extras und besaß auch nur eine verringerte Ton- und Bildqualität, so dass in dieser Hinsicht keine Wertung vorgenommen werden kann.

Einer der schlechtesten Dracula-Filme aller Zeiten. Finger weg.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © KSM GmbH