Dracula - Nächte des Entsetzens - DVD

DVD Start: 19.01.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 91 min

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Inhalt

Als der junge Paul Carlson aus seinem Dorf verstoßen wird, weil er der Bürgermeistertochter zu nahe gekommen ist, gelangt er in eine abgelegene Burg. In deren Gemäuern empfängt ihn die bildschöne Tania und stellt ihm den Burgherren vor: Graf Dracula. Dieser gibt sich zunächst charmant und Paul nimmt seine Einladung an, auf der Burg zu übernachten. Schnell wird klar, dass dies die falsche Entscheidung war ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch, Englisch (Mono DD)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Originaltrailer, Fotogalerie, Wendecover

Video on demand - Dracula - Nächte des Entsetzens

DVD und Blu-ray | Dracula - Nächte des Entsetzens

DVD
Dracula - Nächte des Entsetzens Dracula - Nächte des Entsetzens
DVD Start:
19.01.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Dracula - Nächte des Entsetzens

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 8/10


1958 spielte Christopher Lee unter der Regie von Terence Fisher zum ersten Mal den blutsaugenden Dracula für die britischen Hammer-Studios. „Dracula“ war nicht nur ein großer finanzieller Erfolg für die Hammer-Studios, er machte auch Christopher Lee weltberühmt. Dem erfolgreichen „Dracula“-Film folgten 1965 „Blut für Dracula“, 1968 „Draculas Rückkehr“ und 1969 „Wie schmeckt das Blut von Dracula?“ bis Christopher Lee 1970 zum vierten Mal für „Dracula - Nächte des Entsetzens“ den Umhang überwarf. Dieser Film gilt als der blutigste der Dracula-Reihe mit Christopher Lee, nicht umsonst hat der Film bei seinem Erscheinen eine FSK 18 bekommen, die mittlerweile aber bei FSK 16 angekommen ist. Das Blutrünstige wird auch schon gleich in den ersten Minuten bestätigt. Nicht nur erwacht der in den vorangegangen Film wieder einmal „getötete“ Dracula zu neuem Leben in dem eine (putzige an Schnüren hängende Stoff-) Fledermaus Blut auf ihn tropfen lässt, wenig später wird auch eine ganze Kirchengemeinde in (!) der Kirche von den Blutsaugern niedergemetzelt, Dracula braucht schließlich Blut. Nicht verwunderlich ist, dass besonders hübsche junge Frauen mit tiefem Dekolleté mit Blut besudelt bzw. gebissen werden – sieht ja auch gleich viel hübscher aus. Überhaupt sind die Frauen in diesem, wie auch den anderen Christopher Lee-Dracula Filmen sehr schön anzusehen, da sie noch nicht wie die heutigen Schauspielerinnen den Druck des „ich darf nicht dicker als ein Skelett sein“ haben.

In erster Linie zeigt „Dracula – Nächte des Entsetzens“ aber, was für ein großartiger, charismatischer Vampir Christopher Lee war. Mit seiner gut 1,95 Körpergröße und dem ausdrucksstarken, aristokratisch wirkenden Gesicht spielt er den furchteinflößenden Vampir perfekt. Umso furchteinflößender ist seine Gestalt, da er als Dracula wenig bis gar nicht spricht. Also beißt er nur bzw. guckt böse mit seinen zugegebenermaßen etwas sehr blutunterlaufenen Kontaktlinsen, äußert sich aber nicht zu seinem Tun, was gleichzeitig anziehend (nicht umsonst sind Vampire die erotischsten unter den Geschöpfen der Nacht) und gruselig wirkt. Leider wird Christopher Lees Schauspiel hier nicht durch Peter Cushing komplettiert, der in anderen Filmen den Vampirjäger Van Helsing spielte und Dracula das Leben schwer machte. Dennoch ist „Dracula – Nächte des Entsetzens“ ein gut gemachter Horrorfilm, der zwar nicht ganz an seine Vorgänger heranreicht, nichtdestotrotz durch Atmosphäre, passend unterlegte Musik und Christopher Lee überzeugt.

Bild und Ton sind gut, besonders dafür, dass der Film ja schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Die Extras sind leider nicht besonders üppig. Neben dem Originaltrailer (sehr schön), gibt es eine Bildergalerie und ein altes Plakat. Im Vergleich dazu sind in den Extras allerdings viele Trailer zu anderen (neuen) Filmen zu sehen. Ein paar Informationen über Christopher Lee wären hier toll gewesen.

Fazit: Ein blutiger, sehr atmosphärischer Horrorfilm mit einem wundervollen Christopher Lee.


by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Studiocanal Home Entertainment