Don't Move - Halt still! - DVD

DVD Start: 16.09.2018
FSK: ab 16 - Laufzeit: 82 min

Don't Move - Halt still! DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Ein Campingtrip mitten im Paradies wird zu einem wahrgewordenen Alptraum… Adam und seine Frau Gwyn wandern durch die Wälder Australiens. Ein Trip, um wieder zueinander zu finden. In der Nacht stellen sie erschrocken fest, dass eine Schlange in ihr Zelt gekrochen ist. Jede Bewegung könnte nun ihre letzte sein, denn ein Biss des giftigen Tieres endet tödlich. Sie haben nur eine einzige Dosis des lebensrettenden Gegenmittels bei sich. Wehrlos und gefangen in ihrem Zelt sind die beiden völlig auf sich allein gestellt. In dieser ausweglosen Situation stößt Adam zufällig auf Nachrichten von Gwyns Affäre…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer, Behind the Scenes

DVD und Blu-ray | Don't Move - Halt still!

DVD
Don't Move - Halt still! Don't Move - Halt still!
DVD Start:
16.09.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 82 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Don't Move - Halt still! Don't Move - Halt still!
Blu-ray Start:
16.09.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 82 min.

DVD Kritik - Don't Move - Halt still!

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Sünde und Schlange
Seit einigen Jahren schon gibt es immer wieder Filme deren Handlung auf einem begrenzten Raum stattfindet der für die Hauptfiguren tödlich sein kann. Das wurde schon in fast allen Variationen durchgespielt. Sei es nun „Buried“ der komplett in einem Sarg spielt, eine Telefonzelle in „Nicht auflegen“, das offene Meer in „Open Water“, ein Riff in „The Reef“ und, und, und. „Don`t Move“ spielt wieder mit einem Kampf ums Überleben auf beschränktem Raum, wirkt aber keineswegs bemüht, sondern in jedem Punkt realistisch. Der Mann, Adam, ist ein Zoologe und Umweltschützer und will einen bislang unbekannten Käfer finden. Auf seinem Trip folgt ihm seine Ehefrau Gwen welche die Beziehung kitten will, nachdem sie ihren Ehemann betrogen hat, wovon Adam allerdings nichts ahnt. Als sie abends inmitten der südafrikanischen Wildnis in ihrem Zelt liegen, müssen sie feststellen, dass sich eine Schlange in das Zelt verirrt hat. Ausgerechnet eine der tödlichsten Arten: nämlich eine schwarze Mamba. Die Eheleute müssen nun einen Weg finden das Zelt zu verlassen ohne gebissen zu werden wobei dass dadurch erschwert wird, dass die Schlange auf alle Bewegungen reagiert. Zudem kochen langsam die Emotionen hoch. Es ist der Realismus der diesen Thriller extrem spannend macht. Die Situation kann jeder nachvollziehen der mal zelten war (auch ohne Schlange) und die Notsituation wird noch dadurch verstärkt, dass das Anti-Serum sich außerhalb des Zeltes befindet und sich dieses unter der afrikanischen Sonne aufheizt. Die beiden Leute müssen einfach raus wenn sie überleben wollen.

Tom Ainsley in Don't Move - Halt still!
Tom Ainsley in Don't Move - Halt still! © Tiberius Film
Da tut es auch gut, dass hier mit realen Schlangen gearbeitet worden ist was den Realismus noch erhöht, da die zu sehende Angst bei den Darstellern teilweise echt ist. Was den Film weiterhin von dem Gros vergleichbarer Thriller abhebt, ist der christliche Kontext der hier eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Der Held heißt ausgerechnet Adam und ist wie der menschliche Stammvater als Zoologe dazu angehalten, Tiere zu benennen und diese zu schützen. Wie in der Bibel begeht seine Frau einen Sündenfall. Hier indem sie ihn betrogen hat und sich zudem als Geschäftsfrau in der City vom natürlichen Paradies entfernt hat. Sie lebt in einer künstlichen Welt und hat den Einklang mit der Natur und ihren Gefühlen verloren, während ihr Mann sehr viel reiner ist (wenngleich nicht unschuldig). Wenn sie noch Eva geheißen hätte und einen Apfel besäße wäre es zu viel gewesen, aber als die beiden mit einer Schlange konfrontiert werden, so deckt diese als Katalysator auch die Lebenslügen auf und zerstört alle Illusionen von einem Paradies. In der Schönheit lauert der Tod und in dem Fall der Schlange kann die Schönheit auch tödlich sein. Aber man kann diesen christlichen Subtext auch ignorieren da er sich nicht in den Vordergrund spielt und keine Heilsbotschaft senden will, sondern einfach nur einen klaustrophobischen und spannungsgeladenen Thriller sehen, in dem die dunklen Seiten der beiden Hauptpersonen langsam aufgedeckt werden und die Emotionen hochkochen. Wenn man allerdings das Ende kennt, dürfte der Film sein Reiz verloren haben, aber einen Blick ist er allemal wert.

Sarah Dumont in Don't Move - Halt still!
Sarah Dumont in Don't Move - Halt still! © Tiberius Film
Sowohl das Bild als auch der Ton sind sehr gut und besitzen keine Mängel. Neben der üblichen Ansammlung von Trailern gibt es hier noch ein Behind the Scenes was ausnahmsweise einmal nicht eine reine PR-Veranstaltung ist, sondern wirklich auf die Entstehung eingeht. Es wird nicht nur von der Anfangsplanung berichtet, sondern auch von den Schwierigkeiten bei den Dreharbeiten da ausnahmslos reale Schlangen benutzt worden sind. Das macht das Behind the Scenes wirklich interessant.


Fazit:
Auch abseits der christlichen Symbolik liegt hier ein spannender und klaustrophobischer Thriller vor, der angenehm zu überraschen weiß.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film