Die drei Musketiere - DVD

DVD Start: 09.02.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 106 min

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Inhalt

Frankreich im 17. Jahrhundert. Gleich an seinem ersten Tag in Paris legt sich der junge D`Artagnan (LOGAN LERMAN) mit den Musketieren Athos (MATTHEW MACFADYEN), Porthos (RAY STEVENSON) und Aramis (LUKE EVANS) an. Doch als er mit geschickter Klinge die Truppen des Fieslings Rochefort (MADS MIKKELSEN) in die Flucht schlägt, nimmt das Trio den jungen Abenteurer in ihrem Kreis auf. Gemeinsam müssen sie einen drohenden Krieg zwischen Frankreich und England abwenden, den der machthungrige Kardinal Richelieu (CHRISTOPH WALTZ) und die teuflische M'lady de Winter (MILLA JOVOVICH) herbeiführen wollen. Opfer ihrer Intrige sind der leichtgläubige König Louis XIII. (FREDDIE FOX) und der Herzog von Buckingham (ORLANDO BLOOM). Der Auftrag stützt die Vier in atemberaubende Abenteuer zu Lande, zu Wasser und in der Luft und führt sie an die geheimsten Orte und in die gefährlichsten Situationen. Um zu überleben, haben sie nur eine Chance: Einer für alle! Alle für einen!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment / Constantin Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making of (ca. 23 Min.), Musikclip von Take That „When we were young“ (ca. 4 Min.), Historische Informationen zu den Drehorten (ca. 4,5 Min.), Audiokommentar, Darsteller-Infos

Video on demand - Die drei Musketiere

DVD und Blu-ray | Die drei Musketiere

DVD
Die drei Musketiere Die drei Musketiere
DVD Start:
09.02.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 106 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Die drei Musketiere Die drei Musketiere
Blu-ray Start:
09.02.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 111 min.
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Blu-ray Start:
09.02.2012
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DVD Kritik - Die drei Musketiere

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 5/10


Ich denke, Regisseur Paul W. S. Anderson dachte sich im Vorfeld zu seinem neuen Film „Die Drei Musketiere“ zwei Dinge. 1. „Wozu brauche ich einen Spannungsbogen?“ und 2. „Meine Frau ist soooo schön“. Bei der Frau des Regisseurs handelt es sich im Übrigen um die Darstellerin der Milady de Winter, nämlich um Milla Jovovich, die sich im Film zwar weniger durch ihr schauspielerisches Können als durch ein paar Actionszenen in zum Teil knapper Kleidung auszeichnet. Auch darf sie ihrem Schicksal entkommen... vielleicht hätte Paul W. S. Anderson hier doch auf eine andere Schauspielerin zurückgreifen sollen.

Die Geschichte des Filmes wird wohl jedem bekannt sein. Die drei Musketiere sind nur noch ein Schatten ihrer selbst und schaffen es erst mit einem Jüngling aus der Provinz, sich wieder Anerkennung zu verschaffen. Nachdem sie Frankreich vor einem Krieg bewahrt haben, sind sie Helden und die Musketiere von nun an zu viert. Der Jüngling wird von Logan Lehman gespielt, der keinen Tag älter als 15 aussieht und im Vergleich zu den gestandenen Musketieren (Matthew Macfadyen, Luke Evans und Ray Stevenson) wirkt, als wäre er aus dem Kindergarten entflohen. Warum er die Rolle des D’Artagnan erhielt, ist mir völlig unklar. Aber vielleicht sollte er zu dem ebenso babyhaft wirkenden französischen König (Freddie Fox) passen. Auch etwas fehlbesetzt wirkt Orlando Bloom als Duke of Buckingham. Die recht merkwürdige Besetzung wäre vielleicht zu verkraften gewesen, wenn nicht diese spannungsarme Inszenierung gewesen wäre, die mich mehrmals den Finger zu der fast forward-Taste bewegen ließ. Was an Spannung fehlt, wurde einfach mit Opulenz und viel Krawumm wett gemacht (…oder auch nicht). Zudem bekommt der Zuschauer Dialoge geliefert, die sich hinter denen von Rosamunde Pilcher-Verfilmungen nicht verstecken müssen. Allein der Anfang von „Die Drei Musketiere“ verleitet fast dazu, den Film gar nicht erst weiterzugucken.

Doch es gibt auch Positives zum Film zu vermerken, nämlich die Besetzung der bösen Kerle: Mads Mikkelsen als Rochefort und Christoph Waltz als Kardinal Richelieu. Die beiden sind in ihren wenigen Momenten wirklich toll, wenn auch Christoph Waltz ein wenig gezügelt wirkte. Trotzdem hätte mehr Screentime für die beiden dem Film eindeutig besser getan. Auch, weil nicht wirklich böses in der Geschichte passiert. Alles ist weichgespült, keiner wird wirklich bestraft – außer mit neuer Garderobe. Das nenne ich mal eine Strafe! Ebenfalls schön anzusehen und als Pluspunkt zu werten sind die Drehorte, die auch noch einmal in den Extras gewürdigt werden. Das von Ludwig II. erbaute Schloss Herrenchiemsee mit seinem Spiegelsaal ist wunderschön.

Die Extras warten mit einem Making of, einem Musikclip von „Take That“, die den Titelsong des Filmes singen, sowie einem Audiokommentar, Darstellerinfos und Informationen zu den Drehorten. Hier sind sehr schöne Bilder von unter anderem dem bayerischen Versailles, Schloss Herrenchiemsee, oder der Stadt Bamberg zu finden.
Die Bild- und Tonqualität ist wie erwartet sehr gut.

Fazit: Teurer, opulenter Trash ohne große Spannung.


by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Paramount Home Entertainment / Constantin Film