Die Zeit, die uns noch bleibt - DVD

DVD Start: 03.02.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 90 min

Die Zeit, die uns noch bleibt DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Als der erfolgreiche Schriftsteller Blake Morrison (Colin Firth) erfährt, dass sein krebskranker Vater Arthur (Jim Broadbent) nur noch wenige Wochen zu leben hat, beschließt er, zu seinen Eltern zu ziehen, um seinen Vater auf seinem letzten Weg zu begleiten. Während dessen Zustand sich zunehmend verschlechtert, erinnert sich Blake an gemeinsame Momente: an heftige Konflikte wie an Momente schönster Vertrautheit, die er mit seinem Vater teilen durfte. Und besinnt sich immer stärker der Zeit, die ihm und seinem Vater noch bleibt...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
deleted scenes, Englischer und deutscher Trailer, Trailershow

Video on demand - Die Zeit, die uns noch bleibt

DVD und Blu-ray | Die Zeit, die uns noch bleibt

DVD
Die Zeit, die uns noch bleibt Die Zeit, die uns noch bleibt
DVD Start:
03.02.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Die Zeit, die uns noch bleibt Die Zeit, die uns noch bleibt
Blu-ray Start:
03.02.2012
FSK: 6 - Laufzeit: 93 min.

DVD Kritik - Die Zeit, die uns noch bleibt

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 7/10


„Die Zeit, die uns noch bleibt“ basiert auf dem Bestseller “When Did You Last See Your Father?" des britischen Schriftstellers Blake Morrison, der damit die schwierige Beziehung zu seinem Vater zu Papier brachte. Somit ist das Vater-Sohn-Drama nicht nur eine Literaturverfilmung, sondern basiert zudem auch auf wahren Begebenheiten. Blake Morrison zeigte sich darüber enttäuscht, dass sein Vater nie auch nur eines seiner Werke gelesen hat, sondern seit 42 Jahren nur „Tod auf dem Nil“ liest (was ich mir doch etwas langweilig vorstelle….).

Der Film beginnt mit einem Rückblick auf ein Vater/Sohn-Gespräch über die Sterne am Himmel und legt damit auch gleich den Grundstein für die weitere Erzählung. „Die Zeit, die uns noch bleibt“ springt nämlich ständig in den Zeiten rum, erzählt von Blakes Kindheit in den 1950ern und seiner Jugend in den 1960ern – und berichtet von der Jetzt-Zeit, in der Blake am Sterbebett seines Vaters steht, um von ihm Abschied zu nehmen. „Ich wollte mich nie mit ihm unterhalten und nun ist es zu spät“, erzählt der Schriftsteller Blake Morrison (Colin Firth) seiner Ehefrau Kathy (Gina McKee) am Telefon. Colin Firth spielt den innerlich zerrissenen Sohn sehr überzeugend. Man spürt, wie sehr ihn – natürlich – der baldige Tod seines Vaters berührt, aber auch, wie schwierig der Umgang vorher mit seinem Vater war. Er, der sich nie um die schriftstellerischen Belange seines Sohn gekümmert hat und sich auch oft und gerne über ihn lustig gemacht hat, selbst bei Buch-Auszeichnungen, die Blakes Kunst unterstreichen, trotzdem vom Vater scheinbar nicht ernst genommen werden. Blake hat so viele Fragen an seinen Vater, doch er stellt sie nie. Erst sehr viel später im Film werden Fragen beantwortet – doch auch nur einige, andere werden nie beantwortet werden.

„Die Zeit, die uns noch bleibt“ ist ein trauriger und ruhiger Film. Wundervolle Bilder werden mit schwerer Musik unterlegt, die Szenen am Sterbebett sind manchmal schwer zu ertragen und rühren zu Tränen. Wirklich schön sind auch die Rückblenden in die vergangenen Jahrzehnte, dessen Szenen in ein ganz besonders Licht getaucht sind, fast alten Fotografien gleichend. Das Ganze wird durch tolle Schauspieler – Colin Firth erwähnte ich ja bereits – garniert. Jim Broadbent spielt den Vater, der gerne durch Tricks zum Ziel kommt und sich dann diebisch über die „Unfähigkeit“ seiner Mitbürger freut. Hier zeigt sich sein Charme, mit dem er sich aus der Affäre zieht, den er aber leider auch dazu gebraucht, um seine aber liebevolle Frau (Juliet Stevenson) zu betrügen, was Blake ihm sehr übel nimmt. Sehr kess spielt auch Elaine Cassidy, die in Blakes Kindheit als „Mädchen“ angestellt wird und Blakes erste große Liebe ist.

Die Bildqualität ist wunderbar, ebenso wie der Ton. Keine Unschärfe oder schiefer Ton schmälert das Filmvergnügen.

Die Extras stechen leider nicht hervor, neben einigen deleted scenes gibt es nur zwei Trailer (Originaltrailer und deutsche Version) sowie weitere Filmtipps.

Fazit: Einfühlsam gespieltes Drama um einen Vater-Sohn-Konflikt mit tollen Darstellern.

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by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Koch Media Home Entertainment