Die Vorsehung - Solace - DVD

DVD Start: 19.05.2016
FSK: ab 16 - Laufzeit: 98 min

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Inhalt

Eine Serie von bizarren Morden hält den FBI-Veteranen Joe Merriwether (Jeffrey Dean Morgan) und seine ambitionierte Partnerin Katherine Cowles (Abbie Cornish) auf Trab. Am Ende ihrer Weisheit angekommen, bitten sie den einsiedlerischen Psychoanalytiker Dr. Clancy (Anthony Hopkins) um Hilfe und hoffen, dessen intuitive Kräfte für sich nutzen zu können. Clancys aufrüttelnde Visionen führen zwar auf die Spur des Serienkillers (Colin Farrell), doch er muss einsehen, dass all seine übernatürlichen Begabungen kaum ausreichen, um den Mörder zu stoppen. Denn dieser hat eine tödliche Mission.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 22
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Interviews mit den Darstellern und dem Regisseur Afonso Poyart sowie dem Produzenten Thomas Augsberger
Deutsche und Original-Kinotrailer
Programmtipps

DVD und Blu-ray | Die Vorsehung - Solace

DVD
Die Vorsehung - Solace Die Vorsehung - Solace
DVD Start:
19.05.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Die Vorsehung - Solace Die Vorsehung - Solace
Blu-ray Start:
19.05.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 101 min.

DVD Kritik - Die Vorsehung - Solace

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 10/10
Ton: | 9/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 6/10


Erwartbare Geschehnisse
Bei dem Psychothriller mit Mysterytouch „Die Vorsehung“ fühlt sich auch der Zuschauer bisweilen als Hellseher. Denn die Grundzüge der Story hat man schon tausendmal gesehen und bis heute sind sie immer wieder Bestandteile von Spielfilmen wie etwa „The Gift“ oder von TV-Serien wie „Medium“. Die Vorsehung - Solace SzenenbildEs geht mal wieder um einen Hellseher, welcher dem FBI dabei helfen soll einen Serienkiller zu fassen. Nichts Neues also und es klingt wahrlich nicht spektakulär. Was es leider auch nicht ist. Denn mal ehrlich: hier greift man eher wegen den Darstellern zu. Allen voran Anthony Hopkins. Bei dem ist es immer ein Genuss zuzusehen. Auch wenn er hier eher im Autopilot zu laufen scheint. Aber die anderen beiden Hauptdarsteller Jeffrey Dean Morgan („The Losers“) und Abbie Cornish („Robocop“, „Sucker Punch“) sind auch absolut überzeugend, wenngleich sie noch keinen vergleichbaren Starstatus wie Hopkins besitzen. Immerhin gibt es als Schurken noch einen Star zu sehen, der hier so gut ist wie länger nicht mehr. Das ist der eigentliche Grund zum Zugreifen. Doch schon von der ersten Einstellung an ist man gebannt und sieht gleich die eigentliche Stärke des Filmes: er ist nämlich einfach hervorragend fotografiert. Die Bildsprache ist fesselnd und der Regisseur hat immer wieder gute Ideen und kann einige Überraschungen präsentieren. Die Aufnahmen sind einfach wunderschön und es wird mit einigen Elementen gespielt, die einen auch auf eine falsche Fährte führen. Leider kann das die Mängel des Drehbuches nur mühsam überdecken. Neben dem zu erwartenden Ablauf der Mörderjagd gibt es gleich zwei große inhaltliche Twists die viel Potenzial haben jeweils zu einem eigenen Thema ausgeführt zu werden. Doch leider werden sie nicht erschöpfend behandelt. Sondern laufen eher nebenher und beschränken sich in ihrer Konsequenz auf zwei einzelne Szenen, was besonders schade ist, da das kreative Potential dazu verschenkt wird. Hier merkt man eine typische Hollywoodhochglanzproduktion, die wohl das Publikum nicht überfordern will und vor moralischen Fragen und allzu surrealen Bildspielereien zurückschreckt. Wenn diese beiden Aspekte, die hier nicht verraten werden sollen, harmonisch in den Film eingegliedert worden wären, hätte es ein Meisterwerk werden können. Die Vorsehung - Solace SzenenbildSo ist es allerdings fraglich ob man den Film wirklich mehr als einmal sehen muss, denn die Twists sind dann ja bekannt. Und an Action herrscht leider Mangelware und beschränkt sich auf das Finale und auch sonst hält sich die Spannung etwas in Grenzen. So bleiben einem bei dem zweiten Sehen immerhin die schönen Aufnahmen und die Darsteller. So versinkt der Film leider im oberen Durchschnitt, wo er sich gegen viele andere behaupten muss.

Die technische Ausstattung ist hervorragend. Sowohl das Bild als auch der Ton sind absolut überzeugend. Vor allem das Bild ist so klar, dass manche Szenen wie in 3D wirken und der Ton kann gerade bei den Effekten punkten. Leider sind da die Extras enttäuschend, da man gerne mehr über die Bildgestaltung erfahren hätte. Stattdessen gibt es mehrere Interviews die zusammen geschnitten worden sind und nicht mehr als die üblichen PR-Hülsen enthalten. Dann gibt es noch die Trailer und eine Trailershow.


Fazit:
Da zwei große Steilvorlagen nicht genutzt werden und die Handlung an sich konventionell ist, können nur die Bildsprache und die Darsteller überzeugen. Ob das für ein zweites Ansehen reicht?

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Concorde Home Entertainment