Die Vampirjäger - DVD

DVD Start: 05.04.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 100 min

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Inhalt

In unserer scheinbar friedvollen, menschlichen Welt lebt die geheime Subkultur der Vampire. Die menschliche Vampirjägerin Ar hat es sich zur Aufgabe gemacht alle bösen Vampire zu jagen und zu töten um die Menschen zu schützen. Doch als Mug, der mächtigste und gefährlichste Vampir, Ars Schwester tötet, muss sie den Kampf ihres Lebens bestreiten.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Chinesisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer
- Making of

DVD und Blu-ray | Die Vampirjäger

DVD
Die Vampirjäger Die Vampirjäger
DVD Start:
05.04.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 100 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Die Vampirjäger Die Vampirjäger
Blu-ray Start:
05.04.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 104 min.

DVD Kritik - Die Vampirjäger

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 5/10


Auch in Hongkong scheint die Faszination an Vampiren um sich zu greifen. Jedenfalls will der Film „Die Vampirjäger“ dies verdeutlichen. Regisseur und Drehbuchautor Dennis Law versucht die mystischen Gestalten in China anzusiedeln. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass die Blutsauger begabte Karatekämpfer sind. Somit kann sich der Film von den anderen Streifen des Genres in diesem Punkt abgrenzen. Ansonsten orientiert sich die Handlung an anderen Filmen. In Bezug auf „Twilight“ gibt es auch hier Vampire, die sich nur von Tierblut ernähren. Leider treffen sie damit auf feindliche Vampire, die sich sehr wohl von Menschen oder im Notfall auch von Vampiren ernähren.

Vampirjägerin Ar (Luxia Jiang) unterscheidet bei ihrer Jagd, ob sich die feindlichen Blutsauger vegetarisch ernähren oder nicht. Zumal sich ihre beste Freundin Max (Chrissie Chow), deren Bruder und ihr Vater Lung (Siu-hou Chin) nur von tierischen Blut ernähren und demnach keine Gefahr für die Menschheit bedeuten. Während die Vampire in ihrer Unendlichkeit vor Langeweile weder ein noch aus wissen und sich deswegen selbst bemitleiden, bekämpft Ar den mächtigen Mung (Wah Yuen). Der buhlte einst um die Gunst von Ars Schwester. Nachdem diese seine Liebe nicht erhörte, wandelte er sie zum Vampir und somit zu seiner stetigen Begleiterin. Auch wenn Ar von der neuen Existenz ihrer Schwester nichts zu ahnen schien, ist sie für den Kampf gegen die dunklen Mächte prädestiniert. Mutig und tapfer stellt sie sich den Gefahren der Nacht und lässt sich selbst durch schwerste Verletzungen nicht an der Jagd hindern. Offene Wunden näht sie anschließend selbst, ohne dabei mit der Wimper zu zucken. Max und ihre Familie fiebern offensichtlich den Tod freudig entgegen. Ar hingegen erhofft sich eine baldige Wandlung, um dadurch stärker und schneller gegenüber dem Feind zu werden.

Der Film versucht die klassischen Klischees um die immer währende Schönheit auf den Punkt zu bringen. Allerdings wirkt der Vampirvater, der minderjährige Vampirmädels aufreißt schon fast lächerlich. Plausibler hingegen scheint die Langeweile der Teenie-Vampire zu sein. Doch bereits nach mehrmaligen Ausführungen, dass das Leben als Vampir öde ist, endet der Handlungsstrang mit ihren weniger überraschend „frühen“ Tod. Demnach ist die gesamte Handlung recht einfach gestrickt. Elemente unterschiedlicher Vampirfilme werden nahezu zusammenhanglos aneinandergereiht. Das Hauptmerkmal wird bei diesem Film auf die Kampfmethoden gelegt. Vampir und Jägerin trotzen jeglicher Schwerkraft und fliegen nahezu beschwingt durch die Lüfte, sodass die technischen Vorraussetzungen hier gegeben sind. Auch die CGI-Effekte, die bei der Vernichtung der Vampire verwendet wurden, sind gut genutzt. Andere Spezialeffekte sind mitunter sehr unglaubwürdig eingesetzt. So kann man beispielweise nur Lachen, wenn der Vampir ein offensichtliches Stoffkaninchen aussaugt.

Der Ton hätte auch weitaus besser eingesetzt werden können. Saug- oder Bissgeräusche hört man so gut wie nie, dafür werden die harten Aufschläge der Protagonisten sehr betont. Die Dialoge sind mitunter auch etwas leise. Die Bildqualität ist im Normbereich. Der hauptsächlich dunkle Film kann die unterschiedlichen Farben gut darstellen, Tiefeneinstellungen sind dafür zwischenzeitlich unsauber. Als Extras liefert die DVD ein teils interessantes Making-Of, in dem der Zuschauer immerhin die Flugszenen der Darsteller erläutert bekommt. Die Interviews und Trailer hingegen sind kaum erwähnenswert.

Fazit: Weiblicher Karate-Kit jagt blutrünstige Vampire, bevor er selbst zum vegetarischen Blutsauger wird.

by Sandy Kolbuch
Bilder © Sunfilm