Die Tribute von Panem - The Hunger Games - Fan Edition (Limited Edition) - DVD

DVD Start: 30.08.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 137 min

Die Tribute von Panem - The Hunger Games - Fan Edition (Limited Edition) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

In einer nicht allzu fernen Zukunft: Aus dem zerstörten Nordamerika ist der Staat Panem entstanden, das Kapitol regiert das ums Überleben kämpfende Volk mit eiserner Hand. Um seine Macht zu demonstrieren, veranstaltet das Regime jedes Jahr die grausamen „Hungerspiele“: 24 Jugendliche, je ein Mädchen und ein Junge aus Panems zwölf Distrikten, müssen in einem modernen Gladiatorenkampf antreten, den nur einer von ihnen überleben darf. Als ihre kleine Schwester Prim für die Spiele ausgelost wird, nimmt die 16-jährige Katniss freiwillig ihren Platz ein. Der zweite Kandidat aus Katniss’ Distrikt ist Peeta, den sie seit ihrer Kindheit kennt. Kurz bevor das perfide Turnier beginnt, gesteht Peeta Katniss seine Liebe. Doch das Kapitol macht sie zu Todfeinden...

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DVD Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Die Entstehung von „Die Tribute von Panem“; Featurettes: Auf dem schwarzen Teppich, Die Mode von Panem, Geschichten von den Tributen, Die Tagebücher der Tribute, Die Stunts in „Die Tribute von Panem“, Die Nahrung in Panem, Briefe aus dem Rosengarten; Propaganda-Film; Scrapbook; Biografien; Kinotrailer (deutsch und englisch); Wendecover

DVD und Blu-ray | Die Tribute von Panem - The Hunger Games - Fan Edition (Limited Edition)

DVD
Die Tribute von Panem - The Hunger Games (Special Edition) Die Tribute von Panem - The Hunger Games (Special Edition)
DVD Start:
30.08.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 137 min.

zur DVD Kritik
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Blu-ray
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zur Blu-ray Kritik

DVD Kritik - Die Tribute von Panem - The Hunger Games - Fan Edition (Limited Edition)

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 10/10
Ton: | 8/10
Extras: | 10/10
Gesamt: | 9/10


Mit Verfilmungen ist es ja so eine Sache und es soll hier gar nicht mehr auf die ewige Diskussion eingegangen werden, ob nun die Bücher oder die Filme besser sind (was eh individuell entschieden wird). Vielmehr sollte man erwähnen, dass die „Tribute von Panem“ der erste Teil einer Trilogie ist und so bleibt es abzuwarten, ob die anderen zwei Bände auch noch auf die Leinwand respektive auf den Bildschirm gebracht werden. Bei „Der Herr der Ringe“ war es der Fall, bei „Der goldene Kompass“ leider nicht (der sich wohl zu sehr von der literarischen Vorlage entfernt hatte). Jedenfalls sind „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ durchaus gelungen und wie es aussieht erfolgreich genug, damit die anderen zwei Filme entstehen können. Dabei kommt der Film durchaus zu einem Ende und hat keinen Cliffhanger. Man harrt also nicht jahrelang einer Fortsetzung, um zu sehen wie es weitergehen mag. Ein wesentlicher Pluspunkt des Filmes ist die Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence, die sich immer mehr zu einem Superstar mausert. Zwar ist sie jetzt nicht die glamouröseste und hat eher ein Allerweltsgesicht (sorry, Jennifer), aber das gehört zu ihren Stärken, da sie quasi universal einsetzbar ist. Ihr großes Können besteht nun darin, dass sie manchmal nicht zu spielen scheint. Da zählt nicht nur die völlige innerliche Verkörperung der Rolle, sondern ein minimaler aber wirkungsvoller Einsatz. Dieser Film ist ein hervorragendes Beispiel. Man sieht Lawrence gar nicht richtig spielen, weiß aber ganz genau, was die Figur gerade fühlt. In minimalen Ausdrucksvariationen und in der Körperhaltung wechselt die junge Darstellerin zwischen Stärke, Staunen, Wut, Härte, Hilflosigkeit, Liebe und Eingeschüchtertsein, so dass es einfach faszinierend ist, ihr zuzusehen. Die Ausgangslage im Film erinnert dann an einen ihrer größten Erfolge „The Winters Bone“, wenn sie als noch junges Mädchen ihre Familie durchbringt und sich um ihre jüngeren Geschwister kümmert. Sonst würde sie sich nicht zu den brutalen Spielen melden, die dann thematisch an einen anderen Film, nämlich „The Running Man“ (oder meinetwegen „Death Race“) erinnern. In bester „Rambo“-Manier macht sie sich später die Natur zunutze, bleibt aber immer im Bereich des Glaubwürdigen und wächst nicht aus sich heraus, um zu einem Superheld zu werden. Man merkt ihr immer noch das Teeniehafte an. Bei aller individuellen Dramatik (wobei viele der Teenies nur Kanonenfutter sind), kommen die sozialen und politischen Implikationen nicht zu kurz und ähnlich wie in „The Running Man“ und anderen vergleichbaren Filmen wird durchaus die Medienmacht angeprangert sowie eine Parallele des heutigen Medienkonsums zu den altrömischen Gladiatorenspielen gezogen. Die Story ist also nicht gerade neu, sondern setzt sich aus bekannten Versatzstücken zusammen. Man ahnt zu jedem Zeitpunkt wie es weitergeht und gegen Ende sind dann doch mehrere Handlungsstränge offen für die Fortsetzungen, die sich dann wohl größer fortsetzen werden, indem eine Rebellion ausbrechen wird (vermutlich). Dennoch ist der Film mitreißend und spannend und man verfolgt ihn gebannt von Anfang bis Ende. Das liegt nicht nur an den Darstellern Jennifer Lawrence, Stanley Tucci, Woody Harrelson, Elizabeth Banks (bis zur Unkenntlichkeit in ihrer Maske) und Donald Sutherland, sondern auch an der Ausstattung und an den Effekten. Letztere werden nie als Selbstzweck eingesetzt, denn der Film bettet sie inhaltlich stark ein und zeigt nicht nur mit Stolz erfüllter Brust, was man hier tricktechnisch zustande gebracht hat. Kurz: die Story steht im Vordergrund. Und das mit Recht.

Der Ton ist bisweilen etwas leise, aber dafür ist das Bild sehr gut. Die Extras sind nicht nur sehr umfangreich, sondern wirklich gut und mal nicht nur PR, sondern interessant. Seien es die Stunts, die Nahrung (Herstellung und Bedeutung im Film), ein von Donald Sutherland geschriebener und vorgelesener Brief über seinen Charakter, der Propaganda-Film der komplett gezeigt wird, Fotos der Darsteller, der Trailer, eine Trailershow, kurze Biografien der Charaktere (nicht der Darsteller) oder auf der zweiten Disk ein zweistündiges (!) Making-Of, Bilder von der Premiere und Extras über die Mode, alles lohnt sich und versinkt nicht in das übliche Bla, Bla. Die „Geschichten aus Panem“ sind Stories von den Teeniedarstellern und was sie so erlebten während des Drehs und wie sich alle angefreundet haben. Dann gibt es noch Videotagebücher der Promotour.

Umfangreiche und interessante Bonusmaterialien veredeln einen gelungenen und mitreißenden Film, der sich inhaltlich zwar bei vielen anderen Filmen bedient, aber nicht nur mit den Darstellern punkten kann, allen voran die immer wieder fantastische Jennifer Lawrence, sondern auch mit der Ausstattung. Kein Meilenstein, aber sehr gut.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Studiocanal Home Entertainment