Die Todesbucht von Louisiana - Thunder Bay (KSM Klassiker) - DVD

DVD Start: 11.03.2013
FSK: ab 6 - Laufzeit: 98 min

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Inhalt

Der erfolglose Forscher Steve Martin (James Stewart) vermutet in den Gewässern vor der Küste des alten Fischerdorfs Port Felicity in Louisiana schwarzes Gold. Um dieses Öl fördern zu können, will er zusammen mit dem reichen Kaufmann Gambi (Dan Duryea) eine Ölbohrplattform errichten. Das ungleiche Duo stößt jedoch mit diesem Vorhaben auf den Zorn der hiesigen Fischer, die Angst um Ihr Fanggebiet haben. Können sie ihr waghalsiges Projekt trotz des großen Wiederstandes verwirklichen?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Original Kinotrailer, Biografien, Trailer, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Die Todesbucht von Louisiana - Thunder Bay (KSM Klassiker)

DVD
Die Todesbucht von Louisiana - Thunder Bay (KSM Klassiker) Die Todesbucht von Louisiana - Thunder Bay (KSM Klassiker)
DVD Start:
11.03.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 98 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Die Todesbucht von Louisiana - Thunder Bay (KSM Klassiker)

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


Der ambitionierte, jedoch erfolglose Ölsucher Steve Martin (James Stewart) vermutet in den Gewässern von Louisiana ein reiches Ölvorkommen. Gemeinsam mit dem reichen Kaufmann Gambi will er dieses Projekt angehen, jedoch zeigt sich der Vorstand von Gambis Firma mehr als kritisch. So wird Martin ein dreimonatiges Ultimatum gesetzt, das bei Misserfolg den Geldhahn sofort zudrehen und Martins Karriere endgültig beenden würde. Zudem beschwört der Bau der Ölplattform den Zorn der einheimischen Fischer herauf, die in Martins Unternehmen eine Gefahr für ihre Garnelen-vorkommen sehen.
Können Martin und Gambi ihren gemeinsamen Traum verwirklichen?

„Die Todesbucht von Louisiana“ entstand 1953 unter der Regie von Anthony Mann („El Cid“) und ist ein klassischer Abenteuer-Film mit altbekannten Zutaten. Neben einer grundsoliden Story mit Spannung, Romantik und Humor, werden uns schöne Kulissen mit ergreifender musikalischer Untermalung geboten, womit sich dieser Film als Bestandteil eines lauen Sonntagnachmittags qualifizieren kann.
Der Film umgeht bezüglich seiner Geschichte rund um den Traum eines erfolglosen Ölsuchers und eines betagten Geschäftsmannes politisch relevante Themen und konzentriert sich auf den Abenteuer- und Romantikaspekt. Eigentlich drängt sich zum Thema „Öl“ der Aspekt „Umweltverschutzung“ förmlich auf, doch dieses potentielle Fettnäpfen wird zugunsten von Nostalgie, Modernisierung und romantischen Techtelmechtel ausgelassen. Als Kritikpunkt kann man diesen Umstand jedoch nicht zulassen, da der Film kein tiefgründiges und aufrührendes Werk sein will, sondern der Fokus auf Entertainment und Familienfreundlichkeit liegt.

Als Abenteuerfilm hat „Die Todesbucht von Louisiana“ durchaus seinen Reiz, denn die Story wird charmant erzählt und durch die Schauspieler sympathisch verkauft. Das Ganze ist obendrein schön gefilmt und kann mit tollen Bildern aufwarten, deren romantische Stilistik durch den Soundtrack noch verstärkt wird. Jedoch muss eingeräumt werden, dass nach heutigen Maßstäben der Film nur noch Fans des Nostalgiekinos begeistern kann, da die Handlung jederzeit vorhersehbar ist, die romantische Entwicklung allzu kitschig und aufgesetzt wirkt und die Spannungselemente den modernen Zuschauer alles andere als fordern und von ihm als „Altbacken“ deklariert werden können.
Dazu kommt die Naivität in Puncto Realismus seitens der Filmemacher in mehreren Szenarien deutlich zum Vorschein, weshalb der Film auch nicht den Anspruch geltend machen kann, für seine Story ernst genommen werden zu können.

Bei aller Kritik ist „Die Todesbucht von Louisiana“ durchaus aufwendiges Retrokino, das durch seinen Charme, die kurzweilige Erzählweise und die gut gelaunten Darsteller Fans dieses Genres auch heute noch erreichen kann. Zwar wirken sich die vorhandenen Logiklöcher und die fehlende Chemie zwischen James Stewart und der weiblichen Hauptrolle Joanne Dru negativ auf die Überzeugungskraft des Films aus, jedoch können Atmosphäre und Machart des Films einiges ausgleichen...wenn auch nicht alles.

Der Film liegt in guter Bild- und Tonqualität vor und als Extras gibt’s Trailer, die Biographien als Texttafeln und eine Bildergalerie.

Fazit: Lauer Sonntagnachmittags-Abenteuerfilm mit dem Hang zu aufgesetzter Romatik.

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by Till Huber
Bilder © KSM GmbH