Die Tochter meines besten Freundes - DVD

DVD Start: 26.04.2013
FSK: ab 12 - Laufzeit: 87 min

Die Tochter meines besten Freundes DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die Familien Ostroff und Walling, Nachbarn und gleichzeitig beste Freunde, wohnen einander direkt gegenüber am Orange Drive. Nach 5-jähriger Abwesenheit kehrt Tochter Nina Ostroff (Leighton Meester) heim, um mit der Familie Thanksgiving zu feiern – oder eher, um sich von ihrer geplatzten Verlobung zu erholen. Die perfekte Gelegenheit für Nachbarssohn Toby Walling (Adam Brody), um endlich Ninas Herz zu erobern. Doch die findet eindeutig mehr Gefallen an Tobys Vater David (Hugh Laurie). Der Beginn einer pikanten Liaison, die das Familienleben und die langjährige Freundschaft der Nachbarn gehörig auf den Kopf stellt.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Capelight Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Interviews mit Hugh Laurie, Catherine Keener und Leighton Meester - Featurettes

DVD und Blu-ray | Die Tochter meines besten Freundes

DVD
Die Tochter meines besten Freundes Die Tochter meines besten Freundes
DVD Start:
26.04.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 87 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Die Tochter meines besten Freundes Die Tochter meines besten Freundes
Blu-ray Start:
26.04.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 91 min.

DVD Kritik - Die Tochter meines besten Freundes

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


2008 landete der erste Drehbuchentwurf von „Die Tochter meines besten Freundes“ („The Oranges“ im Original) auf Hollywoods Blacklist; der Liste, auf der zu dieser Zeit auch „Inglourious Basterds“ zu finden war. Auf der Blacklist landen Drehbücher, die in den meisten Fällen Erfolg garantieren! Knapp fünf Jahre später erscheint der Film bei uns nun auf DVD und Blu-ray.

Die Familien Walling und Ostroff sind seit geraumer Zeit Nachbarn und gleichzeitig beste Freunde. Während es in der Ehe von David (Hugh Laurie, „Dr. House“) und Vanessa (Alia Shawkat, „The Runaways“) Walling schon länger kriselt, scheitern Terry (Oliver Platt, „2012“) und Carol (Allison Janney, „American Beauty“) Ostroff daran, eine vernünftige Beziehung zu ihrer Tochter Nina (Leighton Meester, „Gossip Girl“) aufzubauen. Diese kehrt nach einer geplatzten Verlobung zurück nach Hause und entdeckt ihre Gefühle für Nachbar David. Die beiden beginnen ein Verhältnis, dass aufgrund der langjährigen Freundschaft und des Altersunterschieds die Beziehung der Nachbarsfamilien auf eine harte Probe stellt…

„Die Tochter meines besten Freundes“ repräsentiert die erste Langfilm-Regiearbeit von Julian Farino, der zuvor allerdings schon bei der hier – zu Unrecht – weniger bekannten Fernsehserie „Entourage“ Erfahrung sammelte. Dort konnte er auch schon Bekanntschaft mit Leighton Meester machen, genauso wie Hugh Laurie sie schon aus „Dr. House“ kennt. Folglich merkt man den Schauspielern auch an, dass eine Grundharmonie am Set vorhanden war und der Dreh mit viel Spaß verbunden war.

Besonders gut ist dabei die Beziehung zwischen David und Nina ausgearbeitet, sodass der Zuschauer in einem ähnlichen Dilemma steckt, wie die beiden Nachbarsfamilien. Es wird bewusst auf Stereotype verzichten und eine authentische Stimmung erzeugt.
Abseits dieses Grundprinzips herrscht allerdings großes Chaos im Drehbuch, das zu unausgeglichen wirkt und einige Charaktere präsentiert, die viel zu schwer einzuschätzen sind und eine unglaubwürdige Wandlung erfahren.
Schauspielerisch glänzen dafür besonders die beiden Hauptdarsteller – Hugh Laurie und Leighton Meester. Gegen Ende gewinnt das Skript dann auch wieder an Spannung, vor allem, da man auch hier auf ein zu typisches Ende verzichtet und trotzdem eine Harmonie entsteht.
Schade nur, dass man den Film zeitlich an Weihnachten gebunden hat – diese Saison passt gar nicht ins Grundbild.
Jedoch darf man hier keine überdurchschnittlich lustige Komödie erwarten, auch wenn einige Schauspieler durch ihr Overacting eine solche suggerieren. Zwar gibt es vereinzelt Lacher, doch geht es vielmehr um Freundschaft und Liebe – auf einer dramatischen Ebene.

Das Bild der DVD wirkt sehr scharf und optisch ansprechend. Sowohl die englische als auch die deutsche Tonspur liegen in Dolby Digital 5.1 vor.

Als Extras gibt es Interviews mit Hugh Laurie, Catherine Keener und Leighton Meester. Außerdem gibt es noch zwei (sehr) kurze Featurettes, die allerdings nicht wirklich informativ sind.

Fazit: Unausgewogener Mix aus Komödie und Drama, der zwar durch einen erlesenen Cast glänzen kann, sich jedoch nicht wirklich in ein Genre einordnen lässt und in einem unfertig wirkenden Drehbuch versinkt. Zu konstruiert, zu unglaubwürdig.

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by Yannik Riedl
Bilder © Alive / Capelight Pictures