Die Pute von Panem - The Starving Games - DVD

DVD Start: 06.06.2014
FSK: ab 12 - Laufzeit: 79 min

Die Pute von Panem - The Starving Games DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Das Ding mit den Spielen kann beginnen: In einer reichlich großen Zeremonie wird ihre jüngere Schwester auserkoren, an den 75. Starving Games teilzunehmen – dem dicksten TV-Spektakel des bösen Präsidenten Snowball (Diedrich Bader). Das ist der Moment für Kantmiss Evershot (Maiara Walsh)! Erfolgreich drängelt sie sich vor und nimmt den Platz ihrer Schwester ein. Getreu dem Show-Motto ‘Kämpfe um zu überleben‘ ist Kantmiss fest entschlossen zu gewinnen – ein Sieg würde ihr helfen, ihre Familie zu ernähren. Geschenkt. Aber es macht sie vor allen Dingen berühmt!! Ihren eifersüchtigen Freund Dale (Brant Daugherty) lässt sie zurück und steigt zusammen mit ihrem Kumpel Peter (Cody Allen Christian) und dem District 12 Team in den Wettstreit ein. Doch ist Peter wirklich derjenige, der er vorgibt zu sein? Was macht ein singender Popstar plötzlich im Wald? Und woher kommen all die Leute aus diesem Zauberinternat? Kantmiss erlebt ein wildes Abenteuer, in dem sie auf ihr Talent fürs Bogenschießen mal so richtig pfeifen kann…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Interviews mit Cast & Crew, Featurette, Behind the Scenes, Outtakes

DVD und Blu-ray | Die Pute von Panem - The Starving Games

DVD
Die Pute von Panem - The Starving Games Die Pute von Panem - The Starving Games
DVD Start:
06.06.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 79 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Die Pute von Panem - The Starving Games Die Pute von Panem - The Starving Games
Blu-ray Start:
06.06.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 83 min.

DVD Kritik - Die Pute von Panem - The Starving Games

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 3/10


Es gibt Komödien, die sind zum Schreien komisch und haben dennoch Niveau. Und dann gibt es Filme, die die Welt wirklich nicht braucht. Zu dieser Kategorie gehören die Klamauk-Parodien “Beilight – Biss zum Abendbrot” und “Die Pute von Panem – The Starving Games” der Regisseure Jason Friedberg und Aaron Seltzer. Während der erstgenannte Film einfach nur absurd war, beweist das Regie-Duo mit ihrer „Die Tribute von Panem“-Parodie gänzlich schlechten Geschmack.
Die Originalgeschichte der Romanverfilmung bleibt im Rahmen erhalten. Präsident Snowball (Diedrich Bader) veranstaltet die 75. Hungerspiele, bei der aus jedem Distrikt zwei Tribute antreten müssen. Kantmiss Evershot (Maiara Walsh) meldet sich als Freiwillige als Ersatz für ihre Schwester, die für die Spiele ausgelost wurde. Der gleichaltrige Peter (Cody Christian) bietet sich als Partner an, um seiner Angebeten nahe zu sein, was im Ansatz nach einer passablen Geschichte klingt. Doch Friedberg und Seltzer haben ein Talent dafür, jede Szene mit reinem Fäkalhumor und absurden Handlungen im Keim zu vernichten. Lustig sind die überzogenen Bilder in keinster Minute. Als Zuschauer wendet man sich angewidert ab, wenn man nicht schon längst die Stopp-Taste gedrückt und dem hemmungslosen Müll ein Ende gesetzt hat. Wer sich mutig bis zum Ende der abgrundtief-peinlichen Inszenierung kämpft, dem erwartet noch ein Wiedersehen mit Figuren aus Avatar, der Herr der Ringe, Harry Potter und den Expendables 2.
Die Leistungen der Schauspieler kann man an dieser Stelle nicht erwähnen, weil sie schlichtweg nicht vorhanden sind. Während der Film eine absolute Katastrophe darstellt, gestaltet sich immerhin die Bildqualität befriedigend. Nur bei den Szenen, die mit einer Handkamera gedreht sind, kommt es zu Verwacklungen. Der Rest der Szenen ist klar, wobei es bei schnellen Bewegungen der Figuren zu leichten Nachzieheffekten kommt. Die Farbwiedergabe ist gut und hebt vor allem das Kapitol in all seiner farblichen Extravaganz hervor. Die Bildschärfe ist angemessen und bildet im Fokus alle wichtigen Details sauber ab, sodass Kleiderstrukturen gut zu erkennen sind. Die direktionalen Dialoge sind gut verständlich. Der akustische Raum ist in der freien Natur authentisch wiedergegeben. Vogelgezwitscher und Bienen sind deutlich zu verstehen. Und auch die eingebundenen Schüsse sind annehmbar hervorgehoben. Die Extras der DVD umfassen gerade mal eine Gesamtlaufzeit von 11 Minuten. Neben schwachsinnigen Outtakes und einem extrem reduzierten B-Roll wirkt der kurze Blick hinter die Kulissen banal. Auch die Interviews der zwei Darstellen verkommen zu einer einminütigen Beweihräucherung, wobei man sich fragt, ob die Kommentare wirklich ernst gemeint sein sollen.

Fazit: „Die Pute von Panem“ ist eine schrecklich überzogene Parodie, die an schlechten Geschmack grenzt. Die Originalgeschichte von „Die Tribute von Panem“ wird derart durch den Kakao gezogen, dass man nur entnervt den Kopf schütteln kann. Wirklich lustig ist der Film an keiner einzigen Stelle.

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by Sandy Kolbuch
Bilder © Universum Film