Die Piraten von Tortuga - DVD

DVD Start: 09.04.2013
FSK: ab 12 - Laufzeit: 93 min

Die Piraten von Tortuga DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Einst angesehener englischer Freibeuter gegen die Spanier in der Karibik, hat sich Kapitän Henry Morgan ein Jahr nach Kriegsende wieder der Piraterie verschrieben. Neun von Zehn englischen Schiffen fallen ihm anheim und niemand wagt es, ihm in seiner Festung auf der Insel Tortuga die Stirn zu bieten. Doch bald wird der unerschrockene Haudegen Kapitän Bart Praxton von der englischen Marine beauftragt, dem Schrecken der Karibik endlich Einhalt zu gebieten.
Gemeinsam mit drei alten Freunden und einer schönen blinden Passagierin stechen er und seine Crew in See, um Henry Morgan zu stellen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)
Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | Die Piraten von Tortuga

DVD
Die Piraten von Tortuga Die Piraten von Tortuga
DVD Start:
09.04.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 93 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Die Piraten von Tortuga Die Piraten von Tortuga
Blu-ray Start:
09.04.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 97 min.

DVD Kritik - Die Piraten von Tortuga

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Dame an Bord - Der Film „Die Piraten von Tortuga“ ist eine kleine Überraschung. Was auch daran liegen mag, das er aus dem Jahre 1961 stammt, als das Genre schon im Untergang begriffen war und die meisten Produktionen schon aus dem B-Bereich kamen oder schlicht und einfach trashig waren. Da waren, wie eigentlich so oft, die Italiener wegweisend. Und die Piraten trafen dort auf andere Legenden wie Robin Hood, Tarzan, Zorro und die drei Musketiere, was die Logik im Kielwasser ersaufen ließ. Und, und, und. Im Grunde ist es also kein großes Wunder, dass dieser Film etwas untergegangen ist und auch Genrekennern nur bedingt in die Hirnwindungen kommt. Dabei ist er gar nicht schlecht. Gut, er ist auch nicht gerade innovativ und man merkt an manchen Stellen die kostengünstige Herangehensweise. Nicht nur anhand des Mangels an Stars, sondern auch daran, dass eine Szene komplett aus dem viel bekannteren „Die Piratenkönigin“ übernommen worden ist. Im wahrsten Sinne, denn das alte Material wurde dreist herein kopiert. Wer genau hinsieht, kann das an den leichten Farbunterschieden merken. Auch wenn „Die Piraten von Tortuga“ nicht sonderlich innovativ ist und nur bekannte Mittel wieder aufwärmt, funktioniert er doch durchaus. Wobei die Piraten etwas vernachlässigt werden, denn die Geschichte zwischen der Diebin und Herumtreiberin und dem heldenhaften Kapitän steht eindeutig im Vordergrund. Schließlich ist sie als blinde Passagierin auf seinem Schiff gelandet und möchte nun lernen, wie man sich als eine Dame verhält. Und das nur, um auf Eindruck machen zu können. Was eine Dame nicht alles auf sich nimmt, um einem Mann zu gefallen. Da kann sie selbst eine Seeschlacht nicht abschrecken. Diese Aspekte verschleppen zwar eindeutig die Handlung und so fällt der Mangel an Action zu Beginn auch nicht sonderlich auf. Denn die sich anbahnende Liebesgeschichte hat schon etwas von einer Screwball-Comedy. Wenn dann die Action kommt, ist sie zwar nicht überwältigend, aber doch ziemlich ordentlich. Vor allem der Aufwand des Filmes überrascht und für eine B-Movie-Produktion ist es erstaunlich, bzw. so gut gemacht, das das geringe Budget kaum auffällt. Leider wurde unter anderem bei den Darstellern gespart und gerade der Darsteller des Schurken agiert sehr theatralisch und überzieht demnach. Abgesehen davon, dass er von dem realen Piraten Sir Henry Morgan nur den Namen leiht und sich ein Film wieder einmal nicht an den historischen Tatsachen festhält. Immerhin werden die Piraten nicht glorifiziert. Insgesamt ist der Film zwar eine angenehme Überraschung, aber doch nicht so prägend, als das man ihn länger im Gedächtnis halten könnte. Eine nette Unterhaltung für einen verregneten Sonntagnachmittag.

Das Bild und der Ton sind ordentlich. Leider gibt es als Extra nur den Trailer und eine Trailershow.

Eine nette kleine Überraschung, da der Film zu unterhalten vermag, aber nicht sonderlich prägend ist. Die Action und die Piraten rutschen gegenüber den Screwball-Elementen deutlich in den Hintergrund.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment