Die Legende vom Lone Ranger - DVD

DVD Start: 12.07.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 94 min

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Inhalt

Ein einziger Überlebender bleibt nach dem Angriff der Outlaws von Butch Cavendish auf die Texas Rangers zurück: John Reid. Von seinem langjährigen Freund, dem Comanchen Tonto, wird Reid vor dem sicheren Tod gerettet, um anschließend Rache gegen Cavendish und seine Bande gesetzloser Killer zu schwören. Die Geburtsstunde des maskierten Rächers namens „Lone Ranger“ ist eingeläutet.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Die Legende vom Lone Ranger

DVD
Die Legende vom Lone Ranger Die Legende vom Lone Ranger
DVD Start:
12.07.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Die Legende vom Lone Ranger Die Legende vom Lone Ranger
Blu-ray Start:
12.07.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 97 min.

DVD Kritik - Die Legende vom Lone Ranger

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 3/10
Ton: | 4/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 3/10


Eher ein Legendchen - Pünktlich zum Kinostart des neuen „Lone Ranger“-Filmes mit Superstar Johnny Depp kommt schnell noch mit „Die Legende vom Lone Ranger“ eine etwas ältere Verfilmung des Westernhelden auf den Markt. Insofern kann der Film eigentlich nur als Appetizer gelten und man möchte noch schnell mit dem Streifen ein wenig Geld verdienen, wobei er von der Aufmerksamkeit, die dem neuen Film geschenkt werden wird, profitieren will. Das hat er auch nötig, denn wirklich gelungen ist er nicht. Der Lone Ranger hat im Laufe seiner Geschichte schon einige Wandlungen und Verkörperungen gehabt. So hatte er in den 1930ern ein Kino-Serial, was man durchaus als TV-Folgen verstehen kann, die als Vorfilme im Kino liefen, diverse Kinoauftritte in Langfilmen und auch als Comic. Richtig weg war der Lone Ranger nie, sondern gehört zum popkulturellen Westernmythos, von dem vielleicht jeder mal etwas gehört haben mag, aber wohl wenig gesehen. Denn besonders in Deutschland ist er lange nicht so im Gedächtnis wie etwa in den USA. „Die Legende vom Lone Ranger“ ist da auch nicht gerade hilfreich. Zwar ist die Action gelungen und für das Thema doch erstaunlich blutig ausgefallen. Was im Grunde typisch ist für einen Film der 1970er, denn gerade die US-Western der damaligen Zeit konnten den Einfluss der Italowestern nicht mehr wegdenken. Auch ein etwas klinischer Held wie der Ranger, der eigentlich nie tötet, sondern nur verwundet und entwaffnet, kann die Brutalität nicht ignorieren. Und so sind die Schießereien, an denen sich der Lone Ranger übrigens nicht beteiligt, recht blutig ausgefallen. Was zu dem generellen Charakter aber absolut nicht passen will. Zudem sind die Darsteller leider extrem blass und selbst Jason Robards („Spiel mir das Lied vom Tod“) und Christopher Lloyd („Zurück in die Zukunft“) können da nichts reißen. Die Dialoge sind mies, die Filmmusik kitschig und an den falschen Stellen übertreibend und zudem ist der Film sehr schlecht geschnitten. Manche Szenen finden keinen richtigen Abschluss und andere werden fast schon im Dialog abgehackt. Das macht alles zu einer unglücklichen Mischung aus einem Disney- und einem Italowestern. Was ungefähr so harmonisch zusammenpasst wie ein Porno ohne nackte Haut. Zudem werden viele Handlungsstränge komplett fallen gelassen, etwa wie nun der Gaul zugereitet wird, was mit dem Love Interest geschieht und wie sich der Lone Ranger langsam einen Namen macht. Da gibt es eine Szene in Robin Hood Manier, die zu diesem Zeitpunkt überhaupt keinen Sinn ergibt. Was dem ganzen noch das Krönchen gibt, sind bisweilen peinliche Anschlussfehler. Da wird lang und breit geschildert wie der Lone Ranger mit einem Trick auf die andere Seite der feindlichen Barrikade kommt und in der nächsten Einstellung schleicht er sich mit seinem indianischen Freund herum. Wo kommt der denn her? Ist er einfach herumgelaufen? War der einsame Ranger zu doof die Tür zu finden? Das ist der einzige intellektuelle Anspruch dieses Filmchens, nämlich die vielen inhaltlichen Lücken zu füllen, der leider auf ganzer Ebene enttäuscht und keineswegs zu einer Legende beitragen kann.

Das Bild ist blass und auch nicht sonderlich scharf. Auch der Ton ist ziemlich mau ausgefallen. Als Krönung können dann auch die Extras nicht überzeugen, da hier einfach nur eine Bildergalerie und eine Trailershow geboten werden.

Eine peinliche Angelegenheit. Zwar ist die Action gelungen und erstaunlich blutig ausgefallen, aber dafür will alles andere nicht passen. Schnell wieder vergessen und sich auf den neuen Kinofilm freuen.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Koch Media Home Entertainment