Die Kameliendame (mit Colin Firth und Ben Kingsley) - DVD

DVD Start: 07.02.2013
FSK: ab 6 - Laufzeit: 97 min

Die Kameliendame (mit Colin Firth und Ben Kingsley) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Paris, Mitte des 19. Jahrhunderts: Marguerite Gautier ist eine der bekanntesten Kurtisanen der Stadt. Eines Tages lernt sie durch Zufall den jungen Diplomaten und Edelmann Armand Duval kenne. Beide verlieben sich ineinander. Doch Armands Vater ist die Verbindung der beiden ein Dorn im Auge. Er drängt die verzweifelte junge Frau, aus Liebe auf Armand zu verzichten und aus seinem Leben zu verschwinden. Marguerite, die unter Tuberkulose leidet, gibt nach und verlässt Armand. Sie lebt völlig verarmt und auf sich allein gestellt. Wird sie ihren Geliebten nochmal in ihre Arme schließen können?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Die Kameliendame (mit Colin Firth und Ben Kingsley)

DVD
Die Kameliendame (mit Colin Firth und Ben Kingsley) Die Kameliendame (mit Colin Firth und Ben Kingsley)
DVD Start:
07.02.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 97 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Die Kameliendame (mit Colin Firth und Ben Kingsley) Die Kameliendame (mit Colin Firth und Ben Kingsley)
Blu-ray Start:
07.02.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 100 min.

DVD Kritik - Die Kameliendame (mit Colin Firth und Ben Kingsley)

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 4/10
Ton: | 5/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 4/10


Der Roman „Die Kameliendame“ von Alexandre Dumas d. J. von 1848 wurde seit Beginn der Filmgeschichte häufig verfilmt. Am berühmtesten ist die Verfilmung mit Greta Garbo in der Hauptrolle von 1936 (Originaltitel: „Camille“, Regisseur: George Cukor, USA). Die TV-Produktion aus dem Jahr 1984 (Originaltitel: „Camille“, UK/USA) adaptiert ebenfalls die Romanvorlage. Diese kann aber nur ein schwaches Bild dessen liefern.

Marguerite Gautier (Greta Scacchi) kommt mittellos nach Paris und entdeckt schnell wie sie am besten in dieser Stadt überleben kann. Sie mausert sich zur begehrten Kurtisane und wird von allen Männern umschwärmt. So auch von Armand Duval (Colin Firth), der leider nicht vermögend ist, aber trotzdem ihr Herz erobern möchte. Die Beiden verlieben sich ineinander, doch ihr Standesunterschied und Geldprobleme machen ihnen ein glückliches Leben unmöglich.

Regisseur Desmond Davis gelingt es mit seiner Fernsehverfilmung leider nicht, dem Roman eine würdige Umsetzung zu liefern. Das größte Manko des Films ist die fehlende Spannung. Die Inszenierung der Geschichte schafft es nicht, den Zuschauer zu fesseln so dass er mit den Protagonisten mitfiebern kann. Hinzu kommt, dass viele Wendungen vorher schon erkennbar sind und auch das Ende sich recht schnell abzeichnet. Die Musik passt sich dem Film genremäßig an und versucht die große Liebe der beiden zu charakterisieren, doch zeichnet sie sich nur als langweilige Hintergrundmusik aus. Das gezeichnete Sittenbild entspricht den üblichen Vorstellungen und so sind die moralisierenden Aspekte ebenfalls schon bekannt. Auf der anderen Seite kann der Film auch in seiner Darstellung selbst nicht überzeugen. Neben den on-location Drehorten wirken die Studioszenen zu kulissenhaft und können keinen authentischen Eindruck von Paris in der Mitte des 19. Jahrhunderts vermitteln. Aber nicht nur in diesem Bereich mangelt es dem Historiendrama an einer realistischen Darstellung. Vor allem die Hauptdarstellerin Greta Scacchi schafft es nicht, der Figur der Marguerite Leben und Tiefe einzuhauchen. So wirken viele Dialoge hölzern und ohne Gefühl. Colin Firth spielt hier in einer seiner ersten Filmengagements gewohnt gut wie auch Ben Kingsley, der die Rolle des liebenden Vaters von Armand solide und überzeugend ins Bild setzt.

Die Bild- und Tonqualität ist, dem Alter des Films und seine Produktionsbedingungen entsprechend, nicht besonders gut. Das Bonusmaterial, welches nur aus vier Trailern besteht, kann ebenfalls nicht überzeugen.

Fazit: Dem Film „Die Kameliendame“ mangelt es vor allem an inszenatorischer Spannung und er kann auch im Gesamtbild nicht überzeugen. Für Fans von Colin Firth ist der Film bedingt zu empfehlen: Denn selten hat man ihn so jung gesehen.


by Doreen Matthei
Bilder © Sunfilm Entertainment