Die Insel der besonderen Kinder - DVD

DVD Start: 09.02.2017
FSK: ab 12 - Laufzeit: 122 min

Die Insel der besonderen Kinder DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Als Jake verschiedene Hinweise findet, die Realität und Zeit auf rätselhafte Weise auf den Kopf zu stellen scheinen, entdeckt er einen geheimen Zufluchtsort, DIE INSEL DER BESONDEREN KINDER. Je mehr Jake über die Bewohner der Insel und über ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten erfährt, desto mehr wird ihm bewusst, dass Sicherheit nur eine Illusion ist und dass Gefahr in Gestalt von übermächtigen, unsichtbaren Feinden überall lauert. Jake muss unbedingt herausfinden, was wahr ist, wem er trauen kann und wer er selbst wirklich ist.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Eine besondere Geschichte
- Eine Reise durch die Zeit
- Musikvideo: "Wish that you were here" von Florence + The Machine Music
- Bildergalerien

DVD und Blu-ray | Die Insel der besonderen Kinder

DVD
Die Insel der besonderen Kinder Die Insel der besonderen Kinder
DVD Start:
09.02.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 122 min.

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Blu-ray
Die Insel der besonderen Kinder Die Insel der besonderen Kinder
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DVD Kritik - Die Insel der besonderen Kinder

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 10/10
Ton: | 9/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 9/10


Kommune der Freaks
Die Romanverfilmung „Die Insel der besonderen Kinder“, wovon es übrigens auch schon eine Comicadaption im Mangastil gibt, hat niemand geringeren als Tim Burton als Regisseur was eigentlich nicht so ganz überrascht. Denn der Stoff ist wie geschaffen für Tim Burton, schließlich hat sich der Regieexzentriker immer schon gerne der Außenseiter angenommen und immer eine morbide Schönheit auf den Bildschirm bzw. auf die Leinwand gezaubert. Die Insel der besonderen Kinder SzenenbildAlles Aspekte die man schon in der literarischen Vorlage finden kann und so ist die Besetzung des Regiestuhles nur folgerichtig. Nur diesmal sind nicht die Normalos der Feind der ungewöhnlichen Helden, welche das Anderssein nicht akzeptieren wollen, sondern diejenigen Außenseiter welche ihresgleichen ausnutzen und nicht akzeptieren wollen, dass sie anders sind und sich verbessern wollen.

Doch worum genau geht es? Ein Junge Jake hat während seiner Kindheit immer Geschichten von seinem Großvater über dessen angebliche Kindheit gehört die er auf einer Insel verbrachte auf der Kinder mit ganz speziellen Fähigkeiten lebten. Langsam entwächst Jake aber den Erzählungen was den Großvater schwer trifft. Diese Szene ist übrigens ganz stark gespielt und zeigt was für ein grandioser Darsteller Terence Stamp ist. Als der Opa unter geheimnisvollen Umständen stirbt, macht sich Jake auf die Suche danach was an den Erzählungen des geliebten Opas dran war. Und muss erkennen, dass er immer die Wahrheit sprach. So lernt Jake nicht nur die Kinder kennen, sondern auch, dass es Monster gibt und nur er den besonderen Kindern helfen kann.

Dabei ist diese Entwicklung nicht ganz als Coming of Age zu werten, denn Jake fühlte sich schon immer anders und als Außenseiter. Was durch die Eigenheiten der Kinder relativiert wird. Es geht eher um das Akzeptieren des Ich und das es okay ist, anders zu sein. Die Insel der besonderen Kinder SzenenbildSo ist es kein Wunder das die Schurken des Filmes, mit einem Hang zum Overacting: Samuel L. Jackson, genau dieses nicht akzeptieren und sich selbst auf Kosten von anderen verbessern wollen. So nimmt auch das Kennenlernen der anderen Welt und der schrägen Charaktere einen großen Teil des Filmes in Anspruch, was erst seinen ganzen Zauber ausmacht. Schließlich kann hier Burton seine Stärken ausspielen und der ganze Film ist nicht nur wunderbar fotografiert, sondern besitzt einige schöne schräge Ideen. Gerade in den Details kann man noch so manches entdecken. Erstaunlich ist aber, dass manche Figuren im Laufe des Filmes fallen gelassen werden, was etwas überrascht. So spielen die Eltern des Helden irgendwann keine Rolle mehr. Dabei fragt man sich doch nach ihrer Reaktion wenn Jake für längere Zeit verschwindet und ob sie auch das Anderssein akzeptieren können. Doch das hätte wohl die Handlung zu sehr verschleppt. Wie bei einem Film von Burton zu erwarten gibt es auch einen schrägen Humor, vor allem aber viel Warmherzigkeit ohne kitschig zu wirken. Auch die Darsteller machen eine gute Arbeit. So ist Eva Green wie immer faszinierend und ihr gelingt es der Rolle mehrere Schattierungen zu verleihen. Insgesamt sind hier alle Charaktere überzeugend und faszinierend. Bis in die Nebenrollen hinein ist der Film hervorragend besetzt und vermag von Beginn an zu bezaubern. Immer wenn man sich sagt, dass man von manchen Charakteren oder Situationen gerne mehr gesehen hätte, so spricht das ja nur für den Film. So sehr nimmt er einen gefangen. Für Fans des Buches enttäuschenderweise musste natürlich einiges gestrafft werden und gerade das Ende wurde im Vergleich etwas abgeändert und mit einem hohen Actionanteil versehen. Die Insel der besonderen Kinder SzenenbildInsgesamt liegt hier ein kleines besonderes Kleinod vor, was Tim Burton und seine Qualitäten wieder einmal aufzeigt und alle besonderen Zutaten beinhaltet. Sehr schön.

Sowohl der Ton als auch das Bild sind sehr gut. Die Extras hingegen sind etwas durchwachsen. Teilweise überwiegt der Marketingaspekt, aber bei dem Making Of geht es auch über die Realisierung wobei die Tricksereien etwas zu kurz kommen. Aber manchmal möchte man den Zauber der Tricks ja auch einfach genießen und sie nicht durch eine Enthüllung profanisiert wissen.


Fazit:
Tim Burton liefert mal wieder einen wunderschönen Film ab, der bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt ist, viele schöne schräge Ideen besitzt und eine Warmherzigkeit die nie in das Kitschige abgleitet. Wundervoll.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © 20th Century Fox