Die Frau in Schwarz - Ungekürzte Fassung - DVD

DVD Start: 09.08.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 92 min

Die Frau in Schwarz - Ungekürzte Fassung DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der junge Londoner Anwalt Arthur Kipps (Daniel Radcliffe) ahnt nicht was auf ihn zukommt, als seine Kanzlei ihn beauftragt, in einen verschlafenen Ort zu reisen, um den Nachlass der kürzlich verstorbenen Besitzerin von Eel Marsh House aufzulösen. Kaum in dem düsteren Herrenhaus angekommen, spürt er, dass etwas damit nicht stimmt. Immer tiefer gerät er in die dunklen Geheimnisse des Ortes und als ihm immer wieder eine mysteriöse in schwarz gekleidete Frau erscheint, beginnt er zu ahnen, dass er grauenvollen Ereignissen aus der Vergangenheit auf der Spur ist...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Audiokommentar mit Regisseur James Watkins und Drehbuchautorin Jane Goldman
- Interviews mit Cast & Crew
- 3 Featurettes (Was steckt hinter dem Spuk?, Das Rezept für den perfekten Thriller - Making-of, Keine Angst - Daniel Radcliffe als Arthur Kipps
- Trailer

DVD und Blu-ray | Die Frau in Schwarz - Ungekürzte Fassung

DVD
Die Frau in Schwarz - Ungekürzte Fassung Die Frau in Schwarz - Ungekürzte Fassung
DVD Start:
09.08.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Die Frau in Schwarz - Ungekürzte Fassung Die Frau in Schwarz - Ungekürzte Fassung
Blu-ray Start:
09.08.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.

DVD Kritik - Die Frau in Schwarz - Ungekürzte Fassung

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 8/10


Ein Horrorfilm muss nicht immer bluttriefend sein, das beweist „Die Frau in Schwarz“ von Regisseur James Watkins. Im Mittelpunkt steht Arthur Kipps (Daniel Radcliffe), der als Anwalt die zahlreichen Schriftstücke einer verstorbenen Frau sichten soll. Doch das Dorf, an dessen Rand das unheimliche Haus der Verstorbenen steht, heißt ihn alles andere als Willkommen und schon bald geschehen unheimliche Dinge.

Das von Jane Goldman (Kick-Ass) adaptierte Drehbuch basiert auf dem Roman der britischen Autorin Susan Hill, die eigenen Angaben zufolge eine Gespenstergeschichte schreiben wollte, die länger als nur auf Kurzgeschichtenniveau fesseln sollten. Regisseur James Watkins hat daraus einen sehr unheimlichen, im Gegensatz zu seinem drastischen Debütfilm „Eden Lake“ jedoch eher altmodisch wirkenden Gruselfilm gemacht. „Altmodisch“ soll jedoch in keinem Fall „schlecht“ bedeuten – im Gegenteil. „Die Frau in Schwarz“ überzeugt durch effektvollen Grusel, der aber nicht durch Blutfontänen oder abgeschlagene Körperteile protzt, sondern mit dem Unheimlichen, das stets am Rand des Bildes aufzutauchen scheint. Die klassische Gespenstergeschichte spielt mit der tiefsitzenden Angst des Menschen vor der Dunkelheit und vor dem, was eventuell in ihr lauert. Gleichzeitig spielt James Watkins auch mit der Faszination der Menschen für den Tod und der Frage, was mit uns geschieht, wenn wir sterben. Bleibt zu hoffen, dass wir nicht so rachsüchtig wie „Die Frau in Schwarz“ werden.

Die Schauspieler tragen ihren Teil dazu bei, dass die „Die Frau in Schwarz“ gelingt. Daniel Radcliffe überzeugt als ein Mann, der nach dem frühen Tod seiner Frau gar nicht mehr so sicher ist, ob Geister nicht doch existieren. Sein Gesicht ist von dem schweren Verlust gezeichnet und nicht einmal sein kleiner Sohn vermag es, ihn aus dem Tal der Trauer zu holen. Großartig spielt auch Ciarán Hinds, der sich als einziger nicht in der Düsternis des Dorfes verlieren will und der Daniel Radcliffe zur Seite steht. Ebenfalls überzeugend ist Janet McTeer als Frau von Ciarán Hinds, die nach einem tragischen Verlust etwas die Bodenhaftung verloren hat.

Bei dem vorliegenden Rezensionsexemplar handelt es sich um eine DVD Vorab-Pressung, so dass die Bild- und Tonqualität eventuell noch nicht der finalen entspricht. Jedoch muss ich sagen, dass beides hervorragend war. Die (zumeist) Schwarztöne des Filmes waren wunderbar satt und kontrastreich. Der Ton ist brillant und auch bei hoher Lautstärke klar.

Die Extras können sich ebenfalls sehen lassen. Neben einem Audiokommentar gibt es zahlreiche Einblicke in den Entstehungsprozess von „Die Frau in Schwarz“ sowie Interviews mit den Darstellern, dem Regisseur und den Produzenten. Dass bei einigen Interviews im Hintergrund das Set aufgebaut wird, macht das Ganze nochmal sympathisch – und irgendwie gruselig. Die deutschen Untertitel, die automatisch eingeblendet sind, lassen sich bei Bedarf ausblenden.

Fazit: Schöner, altmodischer Gespensterfilm, der einige Schockmomente parat hält und über die gesamte Länge auf wunderbar schaurige Weise unterhält.

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by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Concorde Home Entertainment