Die Fratze - Special Screenings 3 (Limited Edition) - DVD

DVD Start: 25.05.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 84 min

Die Fratze - Special Screenings 3 (Limited Edition) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Für Helen Lloyd (Honor Blackman) und ihren neuen Partner Jim (George Cole) gibt es einen Grund zum Feiern. Helen hat sich von ihrem psychisch gestörten Mann Brian (Ian Bannen) scheiden lassen, der nach einigen gewalttätigen Ausschreitungen gegen sie und ihren dreijährigen Sohn Tara (Tara Collinson) in eine geschlossene psychiatrische Anstalt eingewiesen wurde. Um ungestört ausgehen zu können, engagieren Helen und Jim die junge Studentin Amanda (Susan George) als Babysitterin. Eigentlich hatte sich die junge Frau auf einen ruhigen Abend eingestellt. Doch kaum sind die Eltern des kleinen Tara fort, beginnt für Amanda in der abgelegenen Villa ein nicht enden wollender Alptraum.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Media Target Distribution GmbH
Tonformate:
Deutsch 1.0 Mono
Englisch 1.0 Mono
Bildformat: 1,66:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Präge-O-Card + Keep Case
- limitiert und nummeriert auf 1000 Exemplare
- digital remastered
- Deutsche DVD Premiere
- S-8 Fassung (18 Minuten) deutsch/englisch
- Original Trailer
- Animierte Fotogalerie
- 12 Seiten Booklet
- Susan George Filmografie

DVD und Blu-ray | Die Fratze - Special Screenings 3 (Limited Edition)

DVD
Die Fratze - Special Screenings 3 (Limited Edition) Die Fratze - Special Screenings 3 (Limited Edition)
DVD Start:
25.05.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Die Fratze - Special Screenings 3 (Limited Edition)

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Für Helen und ihren Lebensgefährten Jim gibt es endlich mal gute Neuigkeiten: Helens Scheidung von ihrem Ehemann Brian ist durch und somit endlich rechtskräftig! Um dies ausgiebig zu feiern, wollen beide nach langer Zeit mal wieder ausgehen und sich unter Menschen wagen. Als Babysitterin für ihren 3 jährigen Sohn Tara engagiert Helen die Studentin Amanda. Dass ihr Ehemann ein gestörter Psychopath ist, der sie und ihren Sohn aus Eifersucht umbringen wollte, verschweigt die frisch Geschiedene jedoch. So freut sich Amanda zunächst auf das neue Engagement und stellt sich auf einen entspannten Abend mit ihren Büchern und vor dem Fernseher ein. Dass ihr in Wahrheit die schlimmste Nacht ihres Lebens bevorsteht, soll Amanda jedoch noch früh genug erfahren. Brian konnte nämlich aus der psychiatrischen Anstalt fliehen und ist schon unterwegs zu seinem ehemaligen Zuhause, denn sein Werk ist noch nicht vollendet ...

„Die Fratze – Die Nacht des kalten Grauens“ ist ein britischer Horrorfilm aus dem Jahre 1971 und vereint in seinem Verlauf gleich zwei Subgenres: Slasher-Film und Psychothriller. Während zu beginn der Film wie ein klassischer Slasher-Horrorfilm nach dem bekanntem Schema von John Carpenters „Halloween“ verläuft (junge attraktive Babysitterin wird zum Ziel eines brutalen Psychopaten), wechselt er in der zweiten Hälfte in eine ganz andere Richtung und wird zu einem intensiven Psycho-Thriller, der durch seine schonungslose Darstellung unter die Haut geht.

Dem Regisseur Peter Collinson ist vor allem bei der Besetzung der Rolle des Psychopaten Brian ein echter Coup gelungen: Ian Bannen brilliert in dieser Rolle und spielt, als ginge es um sein Leben. Allein durch seine Mimik und Gestik werden die psychopatischen Anfälle seines Charakters zu nachhaltigen Highlights des Films.

Der Film hat sein sehr rasantes Erzähltempo und hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf. Die Hintergründe und Geschichten der Charaktere werden zugunsten der Handlung fast vollständig außer acht gelassen, weil sie für einen solchen Film auch vollkommen überflüssig sind. Wo andere Filmproduktionen noch irgendeine belanglose Nebenhandlung einflechten, nur um die Laufzeit künstlich zu strecken, kommt dieser Film direkt zu seinem Hauptanliegen und wirft den Zuschauer in eine spannende Horrorstory, deren Dramatik sich immer weiter zuspitzt und am Ende ihren Höhepunkt findet.

Auch in Punkto Stilistik beinhaltet dieses 40 Jahre alte Werk bereits diverse Elemente heutiger Horrorfilme. Kameraführung, Schnitttechnik, Soundtrack und die dunkle Umgebung sorgen für eine durchweg schaurige Gruselatmosphäre.

Als Extras findet man neben dem Trailer und der Filmographie der Hauptdarstellerin ein sehr interessantes Booklet, in dem unter anderen die Entwicklung des Slasher-Films anhand verschiedener Beispiele reflektiert wird. Zudem kann man sich den Film in einer 18minütigen Super-8 Fassung ansehen.

Fazit: „Die Fratze – Die Nacht des Grauens“ ist aufgrund seiner spannenden Handlung, seiner unheimlichen Atmosphäre und der exzellent agierenden Schauspieler ein echter Klassiker der Horrorfilms. Diese Mischung aus Slasher-Film und Psycho-Thriller fesselt und stellt die Nerven seiner Zuschauer gehörig auf die Probe.

by Till Huber
Bilder © Media Target Distribution GmbH