Die Brücke von San Luis Rey - DVD

DVD Start: 06.04.2010
FSK: ab 12 - Laufzeit: 115 min

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Inhalt

Peru im 18. Jahrhundert. Auf einer Seilbrücke passiert ein Unglück, fünf Menschen stürzen in den Tod. Der Franziskaner-Mönch Juniper untersucht den Fall sechs Jahre lang, um seinem Erzbischof und dem Vizekönig des Landes zu berichten.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: NewKSM
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Die Brücke von San Luis Rey

DVD
Die Brücke von San Luis Rey Die Brücke von San Luis Rey
DVD Start:
06.04.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 115 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Die Brücke von San Luis Rey

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 5/10


Starbesetztes langatmiges Historienkino, welches ein interessanter Film hätte werden können, wenn es nicht so langweilig inszeniert worden wäre.

Aber zunächst zur Filmgeschichte
Im 18. Jahrhundert in Peru, stürzen fünf Menschen auf einer Seilbrücke in den Tod. Der Franziskaner-Mönch Juniper (Gabriel Byrne) untersucht den Fall mehrere Jahre lang, da er der Überzeugung ist, dass es so etwas wie Zufall in einer Gottbestimmten Welt nicht geben kann, will er herausfinden, warum der Herr diese fünf Schicksale miteinander verband um sie zu sich zu holen und schreibt ein Buch darüber, dessen Inhalt missfällt dem Erzbischof (Robert De Niro). Juniper muss vor dem Volk, dem Erzbischof, und dem Vizekönig des Landes (F. Murray Abraham) dazu Stellung beziehen. Was anfänglich der Aufklärung dienen soll, wird nach und nach zum Spießrutenlauf für den wissensdurstigen Mönch.

„Die Brücke von San Luis Rey“ hätte wirklich ein interessantes und spannendes Historiendrama werden können. Wenn der Regisseurin jemals die Kunst gelungen wäre, diese einmalige Cast in nicht klischeehaften Szenen einzubinden und das Drehbuch mehr Dynamik und besser geschriebene Dialoge aufweisen würde, dann hätten wir ein wirklich besonders Ergebnis bekommen. Doch letztendlich scheitert es an so vielen Punkten, so dass der Film am Ende anstelle zu punkten, nur verlor. Fangen wir mit der Regie an. Mit einer Cast, angefangen mit Robert De Niro, Harvey Keitel, Gabriel Byrne und Kathy Bates, könnte man rein theoretisch auf dem Papier, eigentlich nichts falsch machen. Wenn man denn sein Handwerk der Regie beherrschen würde, dann könnte man Traumergebnisse erzielen, von der jeder Regisseur träumt. Doch das ist Mary McGuckian nicht gelungen. Sie hat es nicht verstanden, die magischen Momente begnadeter Schauspieler herauszuholen und sie einzufangen. Zum Schauspiel..., es gibt Darsteller, denen muss man nicht viel erklären, man muss sie nur führen und schon kommen sie zu genialen Filmmomenten. Natürlich gibt es auch Darsteller, die ihren Zenit überschritten haben und gewisse Rollen nur noch annehmen um schnelles Geld zu verdienen. Es gibt auch Berufene, die jede Rolle annehmen, um einfach im Training zu bleiben. Doch auch der beste und genialste Schauspieler, neigt zum Autopiloten. Robert De Niro fliegt schon seit sehr vielen Jahren auf diesem bekannten Autopiloten und zum Glück kehrt er, wie ich es vernommen habe, in seinem neuen Film „Stone“ zurück zu dem Fach, dass er zwei Jahrzehnte beherrscht hat, wie kein Anderer, doch leider noch nicht in „Die Brücken von San Luis Rey“. Der interessanteste Charakter in diesem Werk war die Rolle von Gabriel Byrne, der nicht wirklich viel getan hat aber die Nuancen gezielt einsetzte. Man konnte Mitleid mit der Rolle der Kathy Bates haben, die als verschmähte Mutter nur und immer wieder der Liebe um ihre Tochter hinterher eilte oder reiste. Harvey Keitel als Lebemann und Schauspieler war durchaus auch eine gute Wahl aber wirkte ähnlich autopilotenhaft von Robert De Niros Erzbischof. Der Soundtrack des Films versprach mehr großes Kino als die eingefangenen Bilder es einem vermitteln konnten. So bleibt nichts nachhaltig hängen, was diesen Film anbelangt. Er ist in seinem ganzen Bestreben eher durchschnittlich, dass aber nur wegen der namhaften Cast. Die Bildqualität wirkte wie ein TV-Mehrteiler, der Sound war in Ordnung und die Extras, wie der Film selbst durchschnittlich. Dieser Film ist nur zu empfehlen für ganz große De Niro, Byrne, Keitel oder Bates-Fans.

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by Marc Engel
Bilder © NewKSM