Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers - DVD

DVD Start: 22.05.2014
FSK: ab 12 - Laufzeit: 128 min

Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Mythische Seeungeheuer, höfische Intrigen, verbotene Liebschaften und ein cleverer Ermittler: Lange bevor er sich dem „Geheimnis der Phantomflammen“ widmete, muss sich der junge Detektiv Dee mit einem Fluch beschäftigen, der in Gestalt eines Seedrachens die Hauptstadt des chinesischen Kaiserreichs und mit ihr auch die Kaiserin bedroht.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Mandarin (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Original Kinotrailer, Making Of

DVD und Blu-ray | Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers

DVD
Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers
DVD Start:
22.05.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 128 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
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Blu-ray Start:
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FSK: 12 - Laufzeit: 133 min.

DVD Kritik - Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 8/10


Chinesischer Holmes und Drachen - „Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers“ ist die Fortsetzung zu dem Erfolgshit „Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen“, weswegen er im Folgenden auch kurz und knapp „Detective Dee 2“ genannt werden kann. Doch der Film von der chinesischen Regielegende Tsui Hark ist im Grunde keine Fortsetzung, sondern vielmehr ein Prequel. „Ja, was denn nun?“ werden sich die meisten fragen. Zeitlich gesehen ist der Film natürlich ein Sequel, da er einige Zeit nach dem ersten herauskommt. Aber inhaltlich wird die Vorgeschichte zu dem ersten Film erzählt und somit ist der Film ein Prequel. Der wohl schon einige Zeit geplant worden war, denn bei dem ersten Teil wurde bemängelt das manche Handlungsfäden nicht ganz eingeordnet werden konnten, da offensichtlich einige Handlungsstränge die auf Vorgeschichten basierten lose herum baumelten. Nun wird da einiges klar und insbesondere das Verhältnis zwischen Dee und der Kaiserin wird verständlich. Somit sind natürlich auch einige der Darsteller ausgetauscht und man muss auf Andy Lau verzichten. Ansonsten zeigt der Film eine gekonnte Mischung aus Martial Arts, Fantasy, Krimi, History und Action. Mehr als einmal erinnert dann Detective Dee, hier noch zu Beginn seiner Laufbahn, an einen gewissen Sherlock Holmes. Er kombiniert nicht nur messerscharf und hat ein hervorragendes Gedächtnis, sondern er nimmt sich auch einen Mediziner als Sidekick. Dr. Watson winkt also herüber. Da ist es schon fast logisch, das Tsui Hark in einer Szene ein beliebtes Stilmittel von Guy Ritchie verwendet, der mit seinen beiden neuen Holmes-Filmen jeglichen Staub weggeblasen hat. In China war dieser zweite Teil erfolgreicher als der erste und das verwundert eigentlich wenig, denn das Vergnügungspotential ist groß. So gelingen auch einige sehr beeindruckende Szenen, bei denen man staunend vor dem Bildschirm sitzt (etwa die Szenen mit dem Drachen oder ein Kampf an einer steilen Felswand), aber auch einige Längen und Brüche tauchen auf. Letzteres liegt vor allem daran, dass einige Handlungsstränge im Laufe des Filmes fertig abgearbeitet werden und man immer wieder kleine Finale vor sich sieht. Dann denkt man schon, dass der Film gleich vorbei ist, bis dem Detektiv einfällt, dass er was übersehen hat oder die Hintergründe noch nicht aufgedeckt sind. Das zieht sich dann zwar nicht, ist aber als Ganzes gesehen nicht sonderlich harmonisch ausgefallen. Dazu passend sind die Computertricks nicht gerade überzeugend. Insbesondere in den Sequenzen wenn Realfilm und CGI zusammen vorkommen oder in den Überblendungen fällt das sehr negativ auf. Aber die Genredurchmischung ist durchaus glaubhaft und man akzeptiert die Mischung zwischen Fantasy und History (das mit der Action sowieso) ohne weiteres da die Elemente jeweils halbwegs begründet werden. Und das der Seedrache mit den darstellerischen Konventionen bricht und gegen Ende deutlich einem noch lebenden Meerestier gleicht (welches, soll hier wegen der Spannung nicht verraten werden) ist da ein beispielhaftes Detail. Letztlich wird der Film zu einem Epos das seinen Namen verdient und die unterschiedlichsten Interessen bedient. Das wirkt zwar manchmal etwas nach Formel kalkuliert, macht aber dennoch großen Spaß.

Sowohl der Ton als auch das Bild sind sehr gut. Als Extras gibt es ein gelungenes Special über die Stunts, über die Charaktere wird etwas erzählt, wobei man das nach dem Ansehen nicht sonderlich braucht, über die opulente Ausstattung und es gibt Concept Art zu sehen. Und, wen wundert es, Trailer gibt es auch.

Ein Epos das mit der Durchmischung von verschiedenen Genres durchaus funktioniert. Zwar läuft die Dramaturgie nicht immer rund ab und die CGI-Tricks sind teils misslungen, aber dennoch hat man durchaus Spaß.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Koch Media