Der talentierte Mr. Ripley - Arthaus Collection - DVD

DVD Start: 16.09.2010
FSK: ab 12 - Laufzeit: 133 min

Der talentierte Mr. Ripley - Arthaus Collection DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der smarte aber mittellose Tom Ripley soll den in Italien lebenden Millionärssohn Dickie Greenleaf nach Amerika zurückholen. Doch dieser genießt sein Leben zusammen mit seiner Verlobten Marge viel zu sehr. Fasziniert von ihrem Lebensstil wünscht sich Tom, selbst Teil der High Society zu werden und fasst einen teuflischen Plan.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Kinowelt Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Booklet mit exklusiven Texten zum Film; Making of; Making the Soundtrack; Interviews; Die Arthaus Collection im Überblick

DVD und Blu-ray | Der talentierte Mr. Ripley - Arthaus Collection

DVD
Der talentierte Mr. Ripley Der talentierte Mr. Ripley
DVD Start:
10.10.2000
FSK: 12 - Laufzeit: 133 min.
Der talentierte Mr. Ripley - Arthaus Collection Der talentierte Mr. Ripley - Arthaus Collection
DVD Start:
16.09.2010
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DVD Kritik - Der talentierte Mr. Ripley - Arthaus Collection

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 7/10


Der Patricia Highsmith Klassiker „Der talentierte Mr. Ripley“ vom Meister Anthony Minghella packend und sonnendurchflutet inszeniert. Die Handlung wie gewohnt zuerst.

Der aus armen Verhältnissen stammende Tom Ripley (Matt Damon) erhält von dem wohlhabenden Herbert Greenleaf den Auftrag seinen Sohn Dickie Greenleaf (Jude Law) aus Italien zurückzuholen. Dieser weigert sich aber, dort sein Playboy-Leben aufzugeben um in den Staaten ein gesellschaftlich einwandfreies Dasein zu führen. Jedoch freunden sich Tom und Dickie schnell an und machen gemeinsam die Clubs und High Society unsicher. Dickies Verlobte Marge (Gwyneth Paltrow) ist von Tom nicht so begeistert wie er, scheinbar ahnt sie unbewusst zu was Tom Ripley fähig ist. Etwas später kommt es zu einem Streit zwischen Tom und Dickie, während dieses Streites tötet Tom den jungen Playboy. Der kaltblütige und unberechnende Tom hackt aber innerhalb von Minuten einen fast absurd klingenden Plan aus und übernimmt fortan die Identität von Dickie Greenleaf. In den kommenden Tagen erlernt er wie Dickie zu sprechen, zu schreiben und auch weitere Verhaltensmuster, die Dickie ausgezeichnet haben, zu übernehmen. Er reist von Ort zu Ort, bemächtigt sich seines Geldes, doch ein neues Problem naht, mit der Verlobten, die ihn aufsuchen will. Die Handlung nimmt ihren Lauf...

Der talentierte Mr. Ripley ist bereits wie oben erwähnt ein bekannter Literaturklassiker, der schon so einige Verfilmungen hinter sich gebracht hat. Von allen Verfilmungen, die ich bisher gesehen habe, ist die Adaption von Anthony Minghella (Der englische Patient), die Kompletteste. Zwar erfreut mein Klassikerherz „Nur die Sonne war Zeuge“, ich mag diesen Film wirklich weil Alan Delon einen eiskalten Tom Ripley abgibt aber „Der talentierte Mr. Ripley“ ist in seiner Gesamtheit besser. Ich war noch nie ein großer Matt Damon-Fan weil es früher unter Film-Fan-Kreisen viele Witze über das Paar Ben Affleck und Matt Damon gab, jedoch muss ich gestehen, dass unter richtiger Führung Mr. Damon zu guten Leistungen gebracht werden kann, so auch in diesem Film. Das was mich an dem Schauspieler Damon stört, ist die Tatsache, dass egal ob man ihm einen Schnauzbart anklebt, etwas Gewicht nimmt oder gibt, er aber oft gleich wirkt. In „Der talentierte Mr. Ripley“ ist es zu 50 % leider auch der Fall. Die andere Hälfte dagegen verschmilzt harmonisch mit dem Charakter und gibt ihm diese scheinbar unterkühlte Aura. Doch wie auf Knopfdruck kann sich sein Charakter in der Situation wandeln und symphatisch wirken. Weiter hervorzuheben wäre Jude Law, der als Playboy wie so oft in meinen Augen brilliert. Ich persönlich finde, dass Jude Law einen kurzen Zeitraum in romantischen Liebesfilmen oder Dramen verschenkt war, seine wirkliche Stärke sind seltsam erscheinende Charaktere, die mit einer Note Arroganz und Zerrissenheit dargestellt werden sollen. Gwyneth Paltrow wirkt, wie fast in jedem Film, wie ein Kühlschrank auf zwei Beinen und die einzigartige Kate Blanchett ist leider viel zu kurz dabei. Anthony Minghella, der letztes Jahr leider viel zu früh verstarb, hat den Film durch traumhafte Kulissen und wundervoll eingefangenen Szenen, seinen bekannten Stempel aufgedrückt. Die Bildqualität ist gut, die sonnigen Farben vermitteln einen das wohlige Gefühl sich an der Küste Italiens zu befinden. Mit dem Ton bin ich auch einverstanden und muss die Extras hervorheben, die wirklich mehr als zufriedenstellend sind.

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by Marc Engel
Bilder © Kinowelt Home Entertainment