Der ganz grosse Traum - DVD

DVD Start: 19.08.2011
FSK: ab 0 - Laufzeit: 109 min

Der ganz grosse Traum DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der junge Lehrer Konrad Koch (DANIEL BRÜHL) soll in einem altehrwürdigen deutschen Gymnasium im Jahr 1874 Englisch unterrichten. Um die Schüler für die fremde Sprache zu begeistern, greift er zu ungewöhnlichen Mitteln und bringt ihnen einen seltsamen Sport nahe, den er aus England kennt: Fußball. Doch mit seiner unkonventionellen Art macht sich Koch bald auch Feinde: seine Kollegen, die nur auf preußischen Drill und Gehorsam setzen, genauso wie einflussreiche Eltern und Würdenträger der Stadt. Sie wollen Koch um jeden Preis loswerden – doch jetzt ergreifen die Schüler die Initiative…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Senator Home Entertainment / Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Audikommentar mit Regisseur Sebastian Grobler und drei Jungs: Teo, Till & Adrian
Deleted Scenes
Outtakes
Making of
Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Der ganz grosse Traum

DVD
Der ganz grosse Traum Der ganz grosse Traum
DVD Start:
19.08.2011
FSK: 0 - Laufzeit: 109 min.

zur DVD Kritik
Der ganz grosse Traum (Limited Edition) Der ganz grosse Traum (Limited Edition)
DVD Start:
19.08.2011
FSK: 0 - Laufzeit: 109 min.
Blu-ray
Der ganz grosse Traum Der ganz grosse Traum
Blu-ray Start:
19.08.2011
FSK: 0 - Laufzeit: 114 min.

DVD Kritik - Der ganz grosse Traum

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 8/10


“Der ganz große Traum” erzählt sehr frei die Geschichte des Lehrers Konrad Koch (Daniel Brühl), der nach einem Studium in England in das deutsche Kaiserreich zurück kehrt, um dort an einem angesehenen Gymnasium in Braunschweig Englisch zu unterrichten. Da sich die Schüler zunächst wenig interessiert zeigen, bringt Koch zum nächsten Unterricht einen kleinen Ball mit, den er Fußball nennt. Das Interesse der Jungen ist geweckt.

Der Regisseur Sebastian Grobler nahm sich mit „Der ganz große Traum“ einer bisher wohl eher unbekannten Seite des deutschen Fußballs an. Was heutzutage nicht mehr wegzudenken ist und in Form von Bundesliga-, Weltmeisterschaftsspielen etc. fast täglich über die Fernsehschirme flattert, galt Ende des 19. Jahrhunderts noch als unschicklich und „undeutsch“. Schade, dass das nicht so geblieben ist, werden einige Frauen (und sicher auch Männer) sich denken, was ganz besonders lustig ist, da der Fußball zu Beginn verächtlich als „weibisches Getrete“ abgetan wird. Dazu passend ist eine der letzten Szenen in der Daniel Brühl sehr umständlich die Abseitsregel erklärt und dafür nur verständnislose Blicke erntet. Erst eine Frau bringt die Regel auf den Punkt. „Sagen Sie doch einfach, dass vor dem Spieler entweder der Ball oder zwei Gegner sein müssen“. Tja...

Von diesem Witz (einem der wenigen) abgesehen wurde die interessante Ausgangssituation auch noch mit ein paar Liebeleien aufgebauscht, die gleich auch noch die Klassengesellschaft zum Inhalt hat. Zuviel des Guten, wie ich finde, zudem das alles die Geschichte noch unnötig verlängert und ihr dadurch den Pfiff nimmt. Die Geschichte des ambitionierten Lehrers Koch, der seine Schüler auf eine besondere Art für den Unterricht begeistern will, wäre auch ohne die kleinen Liebesgeschichten ausgekommen. Dabei macht Daniel Brühl seine Sache als moderner Lehrer wirklich sehr gut, ich habe ihm seinen Kampf für den Fußball und um die Gunst seiner Schüler abgenommen. Weiter ist auch Burghart Klaußner, der den Schulleiter spielt, sehr sympathisch. In einer kleineren Rolle ist Axel Prahl als Sportgerätehersteller zu sehen, leider kann er hier nicht sein Potenzial entfalten und bleibt eher blass. Auf der „bösen“ Seite steht Justus von Dohnányi, der den Oberschichtler hervorragend arrogant mit Sätzen wie „Deutschland ist nicht geworden was es ist, weil wir Spaß in der Schule hatten“ spielt. Sehr schön sind auch die Bilder von Braunschweig, denn „Der ganz große Traum“ wurde an Originalschauplätzen gedreht.

Die Qualität von Bild und Ton ist wirklich sehr gut, hier gibt es rein gar nichts auszusetzen. Hervorragend, wenn nicht gar meisterlich, um in der Fußballsprache zu bleiben, sind die zahlreichen Extras mit denen uns der Verleiher Senator beschenkt. Neben einem Audiokommentar gibt es einige witzige Outtakes und ein Making Of sowie verschiedene Interviews mit Schauspielern, Regisseur und Produzenten und noch eine ganze Reihe weiterer Extras.

Fazit: Leider etwas zu lang geratene Einführung in die deutsche Fußballgeschichte.

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by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Senator Home Entertainment / Universum Film