Der Übergang - DVD

DVD Start: 03.04.2014
FSK: ab 16 - Laufzeit: 95 min

Der Übergang DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Eine Gruppe von High School Freunden treffen sich zum ersten mal seit vielen Jahren zu einem gemeinsamen Wochenende. Eingeschneit in einer abgelegenen Waldhütte feiern sie ihr Wiedersehen. Im Wald finden sie auf einmal einen mysteriösen Korridor aus Licht. Wie eine Droge nimmt daraus eine Energie Besitz von den Männern und lässt das Böse in Ihnen wachsen. Anfangs harmlose Streitereien führen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und gipfeln in einem gnadenlosen Kampf ums Überleben.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Der Übergang

DVD
Der Übergang Der Übergang
DVD Start:
03.04.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 95 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Der Übergang Der Übergang
Blu-ray Start:
03.04.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min.

DVD Kritik - Der Übergang

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 6/10


Wahnsinnige Freunde - „Der Übergang“ ist eine kleine Überraschung. Von der groben Inhaltsangabe ist man vielleicht noch nicht so richtig überzeugt, warum man ihn sich ansehen sollte, aber die Mischung aus Mystery, Science-Fiction und Horror ist einnehmend. Und das für einen Independentfilm, der aus seinen Möglichkeiten aber das Beste macht. Indem kein Geld für aufwendige Special-Effects vorhanden war, die aber dennoch vorkommen, wird einfach vieles nicht erklärt und so bleibt es dem Zuschauer bis zum Ende ein Rätsel, was dieser Übergang, diese schillernde Art von Wand eigentlich sein soll. Die Charaktere grübeln und überlegen, finden aber keine Antwort darauf. Das einzige was klar ist: es soll eine Verbindung hergestellt werden. Womit, mit wem und warum, wird nicht klar. Ebenso ob diese Wand nun eigentlich böse ist oder nicht oder nur die Auswirkungen auf den Menschen das latente Böse in ihnen hervorbrechen lässt. Dieses rätselhafte trägt ziemlich viel zur Spannung bei. Dabei ist es für den Film essentiell wie er mit seinen Charakteren umgeht und geht da den richtigen Weg, indem er sie in das Zentrum stellt. Die Figuren leben wirklich, sind also keine reinen Schablonen, und sind gut dargestellt. Zunächst läuft alles irgendwie typisch ab, indem herausgearbeitet wird, dass jeder der Freunde mit seinem Leben unzufrieden ist und so langsam werden die Konflikte untereinander immer deutlicher. Die späteren Veränderungen in den Charakteren passen somit auch teilweise zu den Problemen. So gibt es einen, der immer nur zuhört, welcher der Kummerkasten der Gruppe ist, dessen eigene Probleme aber ignoriert werden. Gerade dieser empfängt am Ende „das Wort“ und sieht sich als Propheten, weil er mal sprechen darf. Vielleicht ist dann dieser Übergang ein Symbol dafür, dass die Freunde erwachsen werden müssen. Was vor allem bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Dazu würde passen, das die Versuche die Unbeschwertheit der kindlichen oder besser jugendlichen Streiche wieder zu beleben gänzlich scheitern und auch für die Freunde nur noch peinlich wirken. Sie müssen akzeptieren dass es so ist wie es ist und vielleicht ist dieser Blick durch den Übergang gegeben und treibt die Charaktere in den Wahnsinn aufgrund des Verlustes der Unschuld. So rätselhaft das ist, so fehlt doch eine gewisse dramaturgische Stringenz. Was zugegeben ein Widerspruch ist, da der Film einem dichten, stetigen Aufbau folgt und Fragen offen lässt. Letzteres ist damit ein Vor- als auch ein Nachteil. Ein richtiger Horrorfilm ist es nicht, aber es kommen gerade gegen Ende einige sehr schockierende Szenen vor, die einem gerade durch den Beginn und durch die Charakterausarbeitung an die Nieren gehen. Somit ist es insgesamt eine gelungene Mixtur geworden.

Sowohl das Bild als auch der Ton sind gut und vor allem die Soundeffekte kommen voll zur Geltung. Als Extras gibt es leider nur den Trailer und eine Trailershow und ist insofern äußerst enttäuschend.

Eine kleine Überraschung, da die Mixtur aus verschiedenen Genres gut funktioniert und einem die Charaktere näher kommen. Einiges bleibt spannungsfördernd rätselhaft, was allerdings auch auf Kosten der dramaturgischen Stringenz führt.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film