Der Tod zählt keine Dollar - Western Unchained No. 5 - DVD

DVD Start: 18.01.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 93 min

Der Tod zählt keine Dollar - Western Unchained No. 5 DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Lawrence White kehrt nach 15 Jahren in seine Heimatstadt zurück, um den Tod seines Vaters aufzuklären. Auf der Hinfahrt lernt er den smarten Revolverhelden Harry Boyd kennen, der es im Gegensatz zum wohlbehüteten Aristokraten White versteht, mit Gaunern und Mördern schlagfertig umzugehen. Zusammen versuchen beide den Mord an Lawrence' Vater aufzuklären, da weder der Sheriff noch der örtliche Richter großes Engagement in dieser Sache an den Tag legen. Je mehr sie in der Vergangenheit herumstochern, umso größer wird die Gefahr um sie herum, denn die Verantwortlichen sind noch immer in der Stadt und fackeln nicht lange...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
Dolby Digital 2.0 (Deutsch, Englisch, Italienisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Features
- Originaltrailer
- Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Der Tod zählt keine Dollar - Western Unchained No. 5

DVD
Der Tod zählt keine Dollar - Western Unchained No. 5 Der Tod zählt keine Dollar - Western Unchained No. 5
DVD Start:
18.01.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Der Tod zählt keine Dollar - Western Unchained No. 5

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 6/10


Lawrence White kehrt nach 15 Jahren in seine Heimatstadt zurück, um den Tod seines Vaters aufzuklären. Auf der Hinfahrt lernt er den smarten Revolverhelden Harry Boyd kennen, der es im Gegensatz zum wohlbehüteten Aristokraten White versteht, mit Gaunern und Mördern schlagfertig umzugehen.
Zusammen versuchen beide den Mord an Lawrence' Vater aufzuklären, da weder der Sheriff noch der örtliche Richter großes Engagement in dieser Sache an den Tag legen.
Je mehr sie in der Vergangenheit herumstochern, umso größer wird die Gefahr um sie herum, denn die Verantwortlichen sind noch immer in der Stadt und fackeln nicht lange...

Regisseur Riccardo Freda („Das Gesicht im Dunkeln“) inszenierte 1967 mit „Der Tod kennt keine Dollar“ seinen einzigen Italowestern. Im Gegensatz zu vielen anderen Italowestern ist „Der Tod kennt keine Dollar“ ein sehr ruhiger Film und versucht anstelle von Gewalt und Staub, eine spannende Krimigeschichte in anmutenden Bildern darzustellen.
Wo andere Vertreter dieses Genres mit beinah heroisch-in-Szene-gesetzten Schießereien und konsequenter Brutalität aufwarten, lässt sich Freda stattdessem viel Zeit um seine Thriller-Geschichte zu erzählen und die Figuren in ausführlichen Kameraeinstellungen für sich selbst sprechen zu lassen. Entgegen den ungeschriebenen Gesetzen des Italowesterns, ist der Hauptcharakter kein typischer Anti-Held, sondern eine nachvollziehbare Figur ohne Ecken und Kanten, so dass er auch ohne weiteres seinen Platz in den guten alten BRD-Western hätte finden können (jedoch hätte er einen Pierre Brice oder Lex Barker vom Thron stürzen müssen).

Auch wenn prinzipiell nichts gegen die Inszenierung eines Italowesterns in ruhigen Tönen spricht, hat es Regisseur Freda leider nicht geschafft, die knisternde Atmosphäre eines sich immer mehr steigernden Thrillers zu erzeugen. Nach einem passablen Start, schleppt sich der gesamte Mittelteil ohne nennenswerte Highlights durch die Gegend. Spannung kommt da nur selten auf, weil auch die weitere Entwicklung des Films im Großen und Ganzen alles andere als unvorhersehbar ist. Auch das Ende mag nicht wirklich begeistern und so endet der Film, ohne dass der Zuschauer das Gefühl hat, den wirklichen Höhepunkt dieses Streifens miterlebt zu haben.

Auch die Präsenz der Schauspieler vermag hier kaum etwas zu retten...ganz im Gegenteil. Mark Damon in der Rolle des Hauptcharakters kommt jegliche Ausstrahlung komplett abhanden und beginnt durch seine Überheblichkeit und seinen stets einheitlichen Gesichtsausdruck zu langweilen. Identifikationspotential bietet weder seine noch irgendeine andere Figur, so dass auch die Thrillerkomponente nur wenig Chancen hat, den Zuschauer in ihren Bann zu ziehen.

„Der Tod zählt keine Dollar“ ist zweifelsohne gut gefilmt, geschnitten und kann mit optisch ansprechenden Schauwerten aufwarten. Leider kann er weder auf Krimi- noch auf Italowestern-Ebene überzeugen. Von beiden bietet der Film ein kleines bisschen und wirkt auf seine eigene Weise zwar innovativ, jedoch vermag er nicht zu faszinieren und auch nicht durchgehend zu unterhalten. Diverse Längen im Mittelteil verhindern ein kurzweiliges Filmvergnügen.

Neben guter Bild- und Kameraarbeit, liegt das Hauptaugenmerk des Films eindeutig auf der Story und den Charakteren. Die Geschichte vermag durch diverse Wendungen durchaus zu gefallen und der Rätselfaktor erinnert in Ansätzen an die Werke von Agatha Christie. Das allein reicht jedoch nicht aus, denn aus dem vorhandenen Potential wurde zu wenig gemacht und viele gute Ansätze viel zu schnell aufgegeben. Alles in allem kein Fehlschlag, aber auch kein Meilenstein des Italowesterns.

Der Film liegt in guter Bild- und Tonqualität vor. Als Extras gibt es zwei Featurettes mit Hintergrundinformationen, den Kinotrailer und eine Bildergalerie.

Fazit: Der Mix aus Krimi und Italowestern ist nur bedingt gelungen. Schön gefilmtes Werk mit interessanter Story und diversen Längen.

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by Till Huber
Bilder © Koch Media Home Entertainment