Der Mondmann - DVD

DVD Start: 20.09.2013
FSK: ab 0 - Laufzeit: 92 min

Der Mondmann DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Es gibt ihn wirklich, den Mondmann. Er ist ein sehr neugieriges Wesen und möchte nur zu gern wissen, wie es auf der Erde so ist. Er nimmt den nächsten Kometen und beginnt ein tolles Abenteuer: Blumen, Tiere, Düfte lernt er auf der Erde kennen - und den schlauen Erfinder Bunsen van der Dunkel. Der hat so was wie den Mondmann noch nie gesehen und ist ganz fasziniert. Die beiden werden Freunde. Nur der mächtige Präsident hält den Mondmann für eine gefährliche Bedrohung. Er ist das Oberhaupt der Erde und möchte nun auch den Mond erobern - und unbedingt den Mondmann einfangen. Dafür soll ihm der Erfinder van der Dunkel eine Rakete bauen. Der Mondmann hat sich unterdessen bei dem etwas verrückten Erfinder versteckt und hilft fleißig beim Raketenbau. Doch eben nicht für den Präsidenten! Sondern für sich und seine Reise nach Hause. Denn die Kinder vermissen den Mondmann schon. Sie können ohne sein Leuchten am Himmel gar nicht mehr schlafen. Auch der Mondmann hat Heimweh und möchte wieder für die Kinder da sein. Wird es ihm und van der Dunkel gelingen, den garstigen Präsidenten auszutricksen? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: goodmovies / Neue Visionen
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Englisch, Französisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making-of, Interviews, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Der Mondmann

DVD
Der Mondmann Der Mondmann
DVD Start:
20.09.2013
FSK: 0 - Laufzeit: 92 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Der Mondmann Der Mondmann
Blu-ray Start:
20.09.2013
FSK: 0 - Laufzeit: 95 min.

DVD Kritik - Der Mondmann

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 8/10


Im Jahr 1966, also noch drei Jahre vor der ersten Mondlandung, veröffentlichte Tomi Ungerer (* 1931) sein Kinderbuch „Der Mondmann“. Das schmale Büchlein war bereits 2007 Grundlage für einen 30minütigen Animationsfilm von Fritz Böhm. Mit dem Film „Der Mondmann“ (Deutschland/ Frankreich/ Irland, 2012) von Stephan Schesch bekommt die Vorlage nun ihr Langspielfilmdebüt.

Der Mondmann wohnt alleine auf dem Mond und langweilt sich sehr. Jeden Tag beobachtet er die Menschen auf der Erde und möchte sie besuchen. So nutzt er den nächsten vorbeifliegenden Kometen, um an seinen Schweif zur Erde zu gelangen. Dort lernt er die Schönheit der Natur und die Menschen kennen. Doch die Kinder vermissen den Mondmann auf dem Mond und können so nicht schlafen. Daher beschließt er, mit der Hilfe des Wissenschaftlers Bunsen van der Dunkel zurückzukehren, wäre da nur nicht der Präsident der Menschheit der ebenfalls zum Mond gelangen möchte.

Mit einem großen Team wurde in den letzten drei Jahren unter der Regie von Stephan Schesch dieser Zeichentrickfilm geschaffen. Dabei wurde eng mit Tomi Ungerer zusammengearbeitet. Der Autor, der anfänglich darüber verwundert war, wie man aus diesem Stoff einen Langfilm machen könne, steuerte selber noch Ideen zum Drehbuch bei. Die Geschichte des Kinderbuchs wurde ziemlich exakt übernommen und mit zahlreichen Nebenfiguren und -handlungen bereichert. Im Gegensatz zum Buch gibt es neben dem Mondmann zwei weitere Hauptfiguren: den Präsidenten und Bunsen van der Dunkel. Sie beide repräsentieren den Prototypen eines Erwachsenen und ermöglichen dem Film damit eine klare Unterscheidung zwischen Gut und Böse. So wurde die Geschichte kindgerecht erweitert. Für das erwachsene Publikum wurde der Film dagegen neben dem bereits schon in der Vorlage vorhandenen, guten Humor auch noch mit vielen Zitaten und anderen Bonmonts ausgebaut und kann so erheblich zum Filmgenuss beitragen. Durch diese Mischung von einfach zu verstehender Handlung, der süßen Geschichte über Freundschaft und dem Facettenreichtum an Zitaten und Humor, schafft es der Film Jung und Alt gleichermaßen gut zu unterhalten. Viel zum Genuss tragen auch die Filmbilder bei. In der Buchvorlage sind die Bilder noch sehr einfach und teilweise nicht besonders hübsch ausgefallen. Diese wurden motivisch zwar alle übernommen, erhielten aber ein hübscheres Aussehen. Die Figuren sind weiterhin stark überzeichnet, aber unterstützen so die Geschichte. Doch vor allem die Landschaftsbilder und die hinzugefügten Details sind sehr ansprechend dargestellt und können so viel zur märchenhafte Atmosphäre beitragen. Ebenfalls wichtig für diese positive Wirkung ist der Musikeinsatz. Lieder wie „Der Mond ist aufgegangen“, „Moon River“ und „Everybody’s gotta learn sometime“ unterstützen die Szenen perfekt und fügen eine weitere Erzähldimension hinzu. Auch die Stimmen der Figuren wurden mit Bedacht ausgewählt. Für die Synchronisation standen viele berühmte Schauspieler wie Katharina Thalbach, Ulrich Tukur, Ulrich Noethen und Corinna Harfouch zur Verfügung. Dabei stechen besonders die Erzählerstimme, die von Tomi Ungerer selbst gesprochen wurde, und die Stimme des Mondmannes, welche von der deutschen Schauspielerin Katharina Thalbach stammt, heraus.

Die Bild- und Tonqualität der DVD ist hervorragend. Die Bonusausstattung besteht aus einem 20minütigen Making-Of, einem Trailer, einer Bildergalerie und einem Interviewzusammenschnitt mit der Darstellerin Katharina Thalbach und dem Regisseur Schesch (15 Minuten). Das im Gesamten recht kurze Bonusmaterial kann sich aber aufgrund seiner Informativität sehen lassen und gewährt dem Zuschauer einen interessanten Blick hinter die Kulissen.

Fazit: „Der Mondmann“ ist ein bis ins Detail liebvoller gestalteter Film, der eine traumhafte Geschichte erzählt. Die Umsetzung, welche sehr auf Vorlagentreue bedacht ist, kann Kinder begeistern und ihnen behutsam den Wert von Freundschaft erklären und Erwachsene durch Zitate, guten Humor und schöne Bilder unterhalten.

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by Doreen Matthei
Bilder © goodmovies / Neue Visionen