Der Mann hinter der Maske - DVD

DVD Start: 17.03.2016
FSK: ab 12 - Laufzeit: 100 min

Der Mann hinter der Maske DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Will Reynolds, Söldner der Britischen Ostindien-Kompanie, wurde von seinem Arbeitgeber hinters Licht geführt und ist nun in den amerikanischen Kolonien auf der Flucht. Um seine Taten wieder gut zu machen und die Liebe der Frau zurückzugewinnen, zu der er nie ehrlich war, versteckt er sich hinter einer Maske und hofft, seinen früheren Arbeitgeber auszubremsen. Als ihn seine Vergangenheit einholt, braucht Will das Vertrauen und die Hilfe von seiner geliebten Charlotte - und von Benjamin Franklin - während er im Wettlauf gegen die Zeit eine Verschwörung historischen Ausmaßes verhindern muss.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Hindi, Türkisch, Arabisch, Italienisch, Finnisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Holländisch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,39:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
6 Bonusbeiträge, in denen die Besetzung und das Drehteam über die historischen Themen des Glaubens und der Erlösung in BEYOND THE MASK und die Entstehung des Films sprechen

DVD und Blu-ray | Der Mann hinter der Maske

DVD
Der Mann hinter der Maske Der Mann hinter der Maske
DVD Start:
17.03.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 100 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Der Mann hinter der Maske

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 8/10
Ton: | 9/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 5/10


Held oder Priester
„Der Mann hinter der Maske“ erinnert schon vom Titel her an den klassischen Abenteuerfilm. Da wäre natürlich die Assoziation zu „Der Mann mit der eisernen Maske“ was dann Gedankensprünge zulässt zu solchen Filmen wie „Scaramouche“ und sogar „Zorro“. Der Mann hinter der Maske SzenenbildSo verkehrt liegt man damit auch gar nicht, denn hier liegt ein waschechter Abenteuerfilm vor mit den bekannten Genrezutaten. Der Held ist ein Auftragsmörder und skrupelloser Schurke der im Auftrag der Ostindienkompanie deren Drecksarbeit erledigt und Blut an den Händen hat. Als ihn sein Chef verrät, soll er getötet werden und dann kommen die Klischees. Der Held überlebt schwer verletzt, taucht in einer anderen Identität unter, verliebt und wird dann unsanft von seiner Vergangenheit eingeholt. Er kommt zu der Überzeugung, dass er eine Wiedergutmachung nur dann erreichen kann, wenn er die Ostindienkompanie und ihre zwielichtigen Pläne bekämpft. In den Grundzügen ist es also ein klassischer, ja sogar klischeehafter Abenteuerfilm, der in manchen Aspekten aber hervorsticht. Zum einen besitzt dieser B-Film ein hervorragendes Produktionsdesign. Man fühlt sich wirklich in die Zeit der beginnenden amerikanischen Revolution versetzt und es ist nie zu sehen, was hier Studiobauten sind und was nicht. Wozu die vielen visuellen Effekte beitragen. Es gibt hier über 750! Das ist durchaus mehr als mancher Blockbuster besitzen und sie sind durchaus überzeugend und die optische Seite ist auch das, was den Film ausmacht. Aber leider hat man die Story nicht im Griff. Mal abgesehen von den Klischees die manchmal wirken als ob sie direkt aus den 1950er Jahren stammen, so erkennt man den Schurken schnell daran das er einen Bart trägt und die Perücke schlecht sitzt, ist alles sehr sprunghaft und vieles wird nicht ausgeführt was sehr bedauerlich ist. Irgendwann mutiert die Hauptfigur zu einer Art Superheld in einer Mischung aus Zorro und Batman. Leider werden seine Taten dann so gut wie nie gezeigt, sondern nur Zeitungsartikel an die Wand geheftet. Diese atemlose Abfolge von Szenen führt auch zwangsläufig zu einigen mittelschweren Fehlern. So ist es völlig unlogisch das der Held wichtige Papiere in seiner Manteltasche aufbewahrt, die ihm dann natürlich von den Schurken gestohlen werden. Wobei zu dem Zeitpunkt völlig unklar ist, dass sie schon wissen dass der Mann überhaupt noch lebt. Der Film wirkt streckenweise wie ein dreistündiges Epos, bei dem man die Hälfte rausgeschnitten hat. Der Mann hinter der Maske SzenenbildDabei spielt sich alles vor einer realen historischen Kulisse ab, was wieder seinen Reiz hat da auch historische Figuren wie Franklin und Washington eingebaut werden. Diese eingebauten Fakten sind durchaus reizvoll aber unbekannt und werden erst n den Extras deutlich. Insgesamt ist der Film viel zu sprunghaft und das große Thema Identität und verschiedene, auch symbolische, Masken, sowie Erlösung, Neuanfang (natürlich in Amerika), und religiöses Sendungsbewusstsein ist etwas zu viel. Gerade letzteres ist hier sehr aufgesetzt und spiegelt die missionarische Intention des Regisseurs. Da wird der Held zum Glauben bekehrt, nur weil ihm ein Priester die Hand auf die Schulter legt? Also bitte. Optisch ist das, wie schon erwähnt, alles gut. Ansonsten aber leider misslungen.

Der Ton ist sehr gut aber das Bild hakt manchmal etwas, kann aber ansonsten mit satten Farben punkten. Es gibt viele interessante Extras die nicht nur Eigenlob beinhalten, sondern wirklich die Intentionen und Herangehensweise sowie die Tricks erläutern.


Fazit:
Ein klassischer Abenteuerfilm der optisch eine Wucht ist, aber inhaltlich nicht zu überzeugen vermag. Besonders das religiöse Sendungsbewusstsein ist ein großer und unlogischer Störfaktor.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment




Der Mann hinter der Maske - Trailer