Der Dieb der Worte - DVD

DVD Start: 18.10.2013
FSK: ab 6 - Laufzeit: 102 min

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Inhalt

Zwei Bücher, drei Autoren: THE WORDS erzählt die Geschichte des Schriftstellers Rory Jansen (BRADLEY COOPER), der unter falschen Voraussetzungen zu Ruhm kommt, denn das Buch, das er schrieb, sind eigentlich die Worte eines anderen (JEREMY IRONS). Aber beide Autoren, der falsche und der echte, sind doch nur Phantasieprodukte, Figuren eines weiteren Buches, dessen Autor Clay Hammond (DENNIS QUAID) sich mit allerlei Geheimnissen umgibt. Bis eine schöne Studentin (OLIVIA WILDE) beginnt, ihm all die richtigen Fragen zu stellen, um hinter seine Fassade zu blicken.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer
- Blick hinter die Kulissen

Video on demand - Dieb der Worte

DVD und Blu-ray | Der Dieb der Worte

DVD
Der Dieb der Worte Der Dieb der Worte
DVD Start:
18.10.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 102 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Der Dieb der Worte Der Dieb der Worte
Blu-ray Start:
18.10.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 106 min.

DVD Kritik - Der Dieb der Worte

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 6/10


Der Diebstahl geistigen Eigentums durch das Internet und der Vorwurf des Plagiats ist enger mit der modernen Zeit verwachsen, als man manchmal denkt. Die Autoren Brian Klugman und Lee Sternthal setzen sich mit dem prägnanten Thema auseinander. In ihrem Regiedebüt „Der Dieb der Worte“ schildern sie die Beweggründe, die einem Autor dazu veranlassen, das Werk eines anderen Menschen für sein eigenes auszugeben. Unterteilt in drei Erzählebenen, verbinden sie die Schicksale dreier Autoren durch zwei Bücher miteinander. Clay Hammond (Dennis Quaid) vereint als allwissender Autor die Geschichten der zwei anderer Autoren, die wiederum durch ein Werk miteinander verbunden sind. Die Handlung des Films wechselt somit immer wieder zwischen den Ebenen und nimmt unterschiedliche Perspektiven ein. Trotz der Sprünge gelingt es dem Zuschauer, sich immer wieder schnell auf die jeweilige Hauptfigur einzulassen. Doch obwohl die einzelnen Figuren ausführlich eingeführt werden und sich nach und nach ihre persönliche Geschichte offenbart, verliert sich die Spannung recht schnell. Eingebaute Klischees über die Arbeit eines Schriftstellers sowie deren fragwürdige Ideenfindung werfen Fragen auf, die gänzlich unbeantwortet bleiben. Das Aufeinandertreffen der zwei vermeidlichen Autoren vereint die Handlungsstränge zu einer einheitlichen Erzählebene, die von ausufernden Rückblicken durchbrochen wird. Die Vergangenheit rückt in den Fokus und verdrängt die Thematik des Plagiats in den Hintergrund. Die Geschichte des Urhebers findet so ihre ausführliche Betrachtung, während der geistige Diebstahl des jungen Autors fast ohne Konsequenzen bleibt.

Bradley Cooper („Silver Linings“), der nicht nur als Hauptfigur agiert, sondern auch an der Produktion beteiligt war, bleibt mit seinem Schauspiel an der Oberfläche haften. Jeremy Irons („Nachtzug nach Lissabon“) und Dennis Quaid („The Day After Tomorrow“) erweisen sich als ebenso platte Persönlichkeiten, die trotz vieler Worte und belebter Schicksale wenig zu erzählen haben. Olivia Wilde („Cold Blood“) dient als bloße Nebenfigur, die keinerlei Gewicht für die Geschichte hat. Lediglich Zoe Saldana („Star Trek – Into Darkness“) kann mit einigen gelungenen Szenen glänzen.

Der gesamte Film ist mit einem kontinuierlichen Rauschen belegt, was zu einen groben Look führt. Die Farben sind größtenteils abgeschwächt. Nur das saftige Grün der Bäume tritt in den Außenaufnahmen deutlich hervor. Die Gesichter zeigen eine unsaubere Färbung, die bei Gegenlicht zu einer leichten Flächigkeit neigt. Die dominanten Schwarzwerte nehmen den Raum für sich ein und sorgen für sehr kräftige Kontraste, die in den dunklen Szenen die Sicht schmälern. Während die Close-ups die Gesichter im Detail erkennen lassen, sind die Gegenstände im Hintergrund nur noch weich umrissen. Bei den Rückblenden in die Vergangenheit des Urhebers verschlechtert sich die Bildqualität erkennbar. Auch der Ton kommt nicht kräftig genug zum Tragen. Der Fokus liegt auf den Dialogen, die in der englischen und deutschen Sprachspur deutlich und klar sind. Der Raum wird überwiegend von der Musik übertönt. Nur bei den Gesprächen zwischen den Autoren lassen sich authentische Hintergrundgeräusche der Natur vernehmen. Lediglich das Verfassen der Schriftstücke mittels Schreibmaschine und Computer ist akustisch untermalt. Als Bonusmaterial enthält die DVD neben dem Trailer einen achtminütigen Blick hinter die Kulissen. Dieser entpuppt sich als Zusammenfassung der Handlung mit wenigen Informationen zur Entstehung des Films.

Fazit: „Der Dieb der Worte“ ist ein mittelmäßiges Drama über ein stets aktuelles Thema. Die namhaften Darsteller können nur im Ansatz über die Schwächen des Drehbuchs hinwegtäuschen. Die Geschichte verliert aufgrund der drei Erzählebenen leider zu schnell an Bedeutung.


by Sandy Kolbuch
Bilder © Universum Film




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